Autor werden von
Sach- und Fachbüchern – 
wie geht das?

Sach- und Fachbuchautor werden ohne Vorwissen?
Möglich, mit der richtigen Herangehensweise!

Der Traum vieler Menschen – Autor werden und die eigene Expertise der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Ein unmögliches Unterfangen oder ein greifbares Ziel? Mit den heutigen Möglichkeiten kann fast jeder seine Expertise als Buch veröffentlichen. Das Internet und viele Dienstleistungen rund um das Thema „eigenes Buch schreiben“ und „eigenes Buch vermarkten“ macht es möglich. In diesem Artikel erfährst du von erfahrenen Autoren, wie du mit den richtigen Tipps und Dienstleistern deinen Buchtraum vom Fach- oder Sachbuch verwirklichst.

 

Ich will Autor werden, aber wie fange ich an?

Es beginnt mit deiner Entscheidung das Buchprojekt in die Tat umsetzen zu wollen. Wie mit den meisten Unternehmungen fühlt sich die Aufgabe einer Buchveröffentlichung ungewiss an. Doch niemand ist allwissend und Perfektionisten werden die Umsetzung immer auf Morgen verschieben, da sie glauben, noch nicht bereit zu sein. Doch dieser Irrglaube hat die meisten erfolgreichen Autoren erstmal zurückgehalten, bis sie einfach begonnen haben. Die ersten Gehversuche sind immer schwierig und unsicher. Schaut man sich die ersten Schreibversuche der heute bekannten Autoren an, wirst du erkennen, dass der Schreibstil jenseits der Qualität war, die sie später erreichten.

Deswegen ist der Entschluss, das Buch umzusetzen bis es in der Buchhandlung liegt, der erste Schritt. Höre erst auf, bis du dieses erreicht hast. Wenn du bereit bist, deine Energie, deine Konzentration und deinen Willen auf deine Bucherstellung zu bündeln, wirst du irgendwann ankommen.

Davon leben können oder ein leidenschaftliches Hobby?

Als nächstes solltest du dich fragen, ob du ein Autor werden willst, der von seinem Schaffen lebt oder ob du es als leidenschaftliches Hobby betreiben willst. Oder willst du als Unternehmer deine Expertise und deinen Ruf anhand eines eigenen Buches untermauern? Sei bei deiner Selbsteinschätzung sehr kritisch und realistisch. In Deutschland kann nur ein sehr kleiner Prozentsatz von seinen Bucheinkünften leben. Deswegen macht es Sinn, sich zu überlegen, wie du am meisten von deinem Buch profitieren kannst.

Wenn du bereits ein angefangenes oder fertiges Manuskript hast, dann zeige es so vielen Menschen wie möglich. Hole dir aus den verschiedensten Bekannten- und Kollegenkreisen ein Feedback. Lasse dich auf die Meinungen und die Kritik ein und versuche etwas daraus zu lernen. Bei Sach- und Fachbüchern steht meistens eine Problemlösung für eine gewisse Zielgruppe im Vordergrund. Wenn das Feedback durchweg negativ ist, dann wirst du dein einziger größter Fan sein. Doch stecke den Kopf nicht direkt in den Sand, sondern überege dir, wie du dein Thema anpacken kannst, um mehr Leute damit zu erreichen.

 

Eigenen Stil entwickeln

Bücher gibt es wie Sand am Meer. Viele Nischen sind voll von ähnlichen Fachbüchern oder Sachbüchern. Wenn du ein erfolgreicher Autor werden willst, hebe dich ganz klar von deinen Mitschreibern ab. Es ist schon erschreckend wie häufig Dinge in der Unterhaltungsindustrie recycelt werden – man denke nur an Hollywood und die fünfte Neuverfilmung von Spiderman und Co. Wenn du auf dich aufmerksam machen willst, sei originell und kreativ.

Inhaltlich solltest du ein Thema finden, für welches du brennst. Anstatt es aus der konventionellen Sichtweise anzupacken, findest du allerdings einen neuen Ansatz bzw. eine neue Sichtweise. Sei gerne auch kontrovers und polarisierend. Dasselbe gilt für deinen persönlichen Schreibstil. Es ist gut sich bei deinen Vorbildern inspirieren zu lassen. Dennoch solltest du deine eigene Stimme finden. Denn nur so ist dein eigenes Buch frisch und authentisch.

 

Exposé erstellen und präsentieren

Wenn die erste Prüfung des Manuskripts vollendet ist, sollte mit der Präsentation begonnen werden. Das Exposé ist das A und O, um einen Verlag und das Publikum für sich zu gewinnen. Im Exposé wird dein eigenes Buch kurz vorgestellt. Es ist eine Art Inhaltsangabe, die den Lesern einen ersten Eindruck bringen und neugierig machen soll.

Doch was gehört alles in ein Exposé? Wenn du dein eigenes Exposé erstellen willst, gibt es eine klare Gliederung und inhaltliche Anforderungen. Es besteht aus einem knackigen Anschreiben, eine kompakte packende Inhaltsangabe mit Verweisen, warum dein Buchprojekt so wichtig und besonders ist und eine Leseprobe. Zudem sollte es eine kurze Markteinordnung sowie eine persönliche Einschätzung beinhalten, warum gerade du über dieses Thema befähigt bist zu schreiben.

 

Verlag finden

Verlage gibt es viele, doch nicht alle passen zu deinem Buchprojekt. Erkundige dich im Internet, welche Verlage es für welche Bücher gibt. Romane kannst du beispielsweise nicht bei einem Fachbuchverlag veröffentlichen. Und ein Verlag, der ausschließlich Fachbücher über technisches Wissen herausbringt, wird dein Buch über den neuesten Yogatrend ablehnen müssen.

Hier ist vor allem Geduld gefragt. Bereite dich auf viele Absagen vor. Lasse dich aber nicht durch diese entmutigen. Zudem gibt es heute viele weitere Möglichkeiten ein Buch selber zu veröffentlichen und Autor zu werden. Das Stichwort Self-Publishing sollte vielen potenziellen Autoren ein Begriff sein. Außerdem kann man heute auch eine professionelle Buchcoaching-Agentur engagieren, die sich von der Erstellung bis zu Vermarktung um dein Buch kümmert. Dies eignet sich vor allem für Unternehmer mit sehr wenig Zeit. Oder du willst sogar deinen eigenen Verlag gründen?

 

Gewerbeanmeldung?

Zunächst ist eine Gewerbeanmeldung nicht nötig. Sollte es allerdings darauf hinauslaufen, dass dein Buch einen großen Verlag findet und es den Weg in den Buchhandel macht, ist die Gewerbeanmeldung nötig. Wer will schon Stress mit dem Finanzamt. Deswegen sind die Einkünfte, die mit deinem eigenen Buch generiert werden, über eine gewählte Rechtsform, abzuführen. Als freier Schriftsteller musst du dich nicht zwangsläufig anmelden. Halte mit deinem Steuerberater und deinem Finanzamt Rücksprache und wähle anschließend die passendste Lösung.

Bin ich als Autor geeignet?
Ja, jeder mit einer gewissen Expertise!

Die Weisheiten und Tipps der Erfolgsautoren

Autor werden, heißt zu geben!

Egal in welcher Branche du bist, oder über welches Thema du schreiben willst, wenn du anderen Menschen hilfst, werden sie dich belohnen. Willst du Autor werden und hast nur deine Bedürfnisse und Interessen im Sinn, ist es wahrscheinlich, dass niemand dein Buch kaufen wird. Fast jeder kennt die Situation: Du hast eine großartige Idee gefunden und denkst, dass du damit der nächste Mark Zuckerberg wirst. Als du anderen Freunden und Kollegen von deiner Idee erzählst, kommt dir die Idee auf einmal nicht mehr so großartig vor. Warum? Weil andere Leute vielleicht doch keinen so großen Nutzen daraus ziehen können.

Das heißt, dass du dich nur an wirklichen vorhandenen Problemen der Menschen orientieren solltest. Recherchiere deinen Markt, bevor du das erste Wort zu Papier bringst. Bei allen Geschäftsideen verhält es sich genauso. Wenn du nicht bereit bist zu geben und ein wirklich dringendes Problem zu lösen, kann dein Fachbuch oder Sachbuch kein Erfolg werden. Irgendjemand Schlaues hat mal gesagt: „Gebe und dir wird gegeben“. Smarter Typ;). Was einfach klingt, ist auch einfach. Also orientiere dich an deiner Zielgruppe und schreibe dein Buch immer mit Bedacht, diese an die Hand zu nehmen und durch dein Buch zu führen.

 

Sei eine Schildkröte

Was denn nun? Ich meine nicht, dass du Merlin den Zauberer aufsuchen solltest und dich in eine Schildkröte verwandeln lässt. Vielmehr geht es darum einen dicken Panzer zu haben. Denn was wird passieren, wenn du dein Projekt angehst? Du wirst Kritik kassieren und zwar reichlich. Lasse dich davon nicht aufhalten. Entwickle einen dicken emotionalen Panzer, der die Kritik dahält, wo sie hingehört. Kritik sollte niemals deine innere Motivation beeinflussen. Du solltest deinen kleinen Schildkrötenkopf einziehen und dir die Kritik ganz nüchtern aus deinem sicheren Panzer anhören.

So lernst du ganz sachlich und konstruktiv mit den Meinungen anderer umzugehen. Denn Kritik ist wertvoll, wenn du ein erfolgreicher Autor werden willst. Als Fachbuchautor oder Sachbuchautor solltest du also offen für Kritik sein. Lasse dich aber niemals von ihr einschüchtern, sondern benutze sie, um deine Inhalte zu verbessern und deine Zielgruppe besser einzugrenzen. Außerdem gibt es in der Buchwelt einfach auch viele Miesepeter, die dich nur runterziehen wollen. Lasse diese an deinem Panzer abprallen und lächle im Inneren. Das Wichtigste ist, dass du einfach weitermachst und vorankommst mit deinem Projekt. Nichts macht glücklicher als deinen Fortschritt zu erleben und zu spüren.

Und was kann man noch von der Schildkröte lernen? Wenn du schnell sein willst, gehe langsam und mit Bedacht. Mache kleine Schritte. Du wirst sehen, dass du auf diese Weise schneller vorankommst, als wenn du riesige Schritte versuchst und stolperst. Kleine Etappenziele und Meilensteine sind Gold wert, um dich zu motivieren und deinen Prozess zu kontrollieren. Wenn du dein eigenes Buch schreiben willst, wirkt das gesamte Projekt mit dieser Methode auch nicht mehr wie ein Mammut, sondern wie viele kleine Stufen, die du sukzessive emporsteigst.

 

Neugier ist wie Intelligenz, nur besser

Versuche nicht der intelligenteste Mensch deines Fachs zu sein. Das berühmte Zitat „Vor Klugheit bläht sich zum Platzen der Blöde“ ist heute aktueller denn je. Wir befinden uns im Informationszeitalter, wo jeder dahergelaufene Hans Dieter seine Weisheiten auf Youtube oder Social-Media preisgibt. Doch sind diese Leute wirklich Experten oder handelt es sich um Trittbrettfahrer? Willst du ein erfolgreicher Autor werden, solltest du neugierig auf deine Zielgruppe und dein Nischenthema sein. Sei der größte Vielfraß im Sinne der Bedürfnisse deiner Zielgruppe, der du sein kannst.

Neugier ist die gesündeste Zutat, die du dir als persönliche Eigenschaft als Buchautor aneignen kannst. Durchforste Internetforen zu deinem Thema, benutze alle geeigneten Tools von Google, mach dich schlau mit anderen Bestsellern zum Thema, frage unmittelbar Menschen in deinem täglichen Umfeld zu ihren Problemen und Interessen. Je neugieriger du bist, desto intelligenter wirst du auf deinem Gebiet. Vor allem, wenn du die wahren emotionalen Bedürfnisse deiner Zielgruppe zwischen den Zeilen aufschnappen kannst. Emotionale Intelligenz macht heute 80% deines Erfolges aus. Nur 20% ist rational. Du schreibst nicht für eine Horde von Robotern, sondern für Menschen mit Gefühlen und emotionalen Bedürfnissen. Erkenne diese mit viel Neugier und du wirst ein wertvolles Buch schreiben.

 

Marathon ist gut, aber Ultramarathon…

Wenn du ein erfolgreicher Autor werden willst, ist deine Kondition eines der wichtigsten Eigenschaften. Die meisten Menschen starten ein Projekt und knicken nach kurzer Zeit schon wieder ein. Einer der Hauptgründe, weswegen es so viele gescheiterte Unternehmer gibt. Wenn du die Entscheidung triffst, ein eigenes Sachbuch zu schreiben, dann sei bereit einen Ultramarathon zu laufen. Es kommen Phasen und Streckenabschnitte auf deinem langen Weg, die dich zermürben werden. Ohne die Willenskraft und Ausdauer wirst du einknicken.

Versuche dabei stets das große Ziel vor Augen zu haben. Es gibt kein Zurück, Plan B ist keine Option mehr. Im Schreibprozess gibt es Höhen und Tiefen. Akzeptiere diese und bleib auf Kurs. Schreibblockaden gehören dazu, Prokrastination ebenso. Auch wenn du mal ein paar Kilometer gehen musst, statt zu laufen – wichtig ist, dass du nicht von deinem Kurs abweichst. Natürlich ist es sinnvoll deine Erfahrungen und Rückschläge als Lernprozess zu sehen und deinen Kurs gegebenenfalls etwas anzupassen. Doch alle Wege führen nach Rom und es ist egal, wie du ankommst, sondern nur, dass du ankommst.

Kennst du dein Warum?
Wenn nicht, finde es jetzt heraus!

Warum das alles?

Dein Hauptantrieb sollte dein Warum sein! Warum willst du ein Ratgeber, ein Fachbuch oder ein Sachbuch schreiben? Willst du Menschen mit einer gesunden Diät zu mehr Lebensqualität verhelfen? Willst du, dass Menschen mehr Mut haben, ihre persönlichen Träume zu verwirklichen? Möchtest du anderen helfen, eine Geschäftsidee möglichst leicht umzusetzen? Oder willst du anderen zeigen, wie man ein ortsunabhängig arbeiten kann, um selbstbestimmter leben zu können? Was auch immer es ist, dieser Grund sollte dein Leitmotiv sein. Er gibt dir Kraft in Zeiten des Zweifels.

Der berühmte Slogan von Apple „Think different“ ist ein bekanntes Leitmotiv, oder „Just do it“ von Nike. Viele Projekte verlieren ihr eigentliches Ziel aus den Augen und beten auf einmal den falschen Götzen an. Wenn du ein Autor werden willst, dann sollte Geld nicht deine Priorität sein. Geld ist neutral und nur Mittel zum Zweck. Versuche dir eine eigene Vision zu schaffen, die größer ist als du selbst und dein eigenes Buch. Dadurch siehst du stets einen tieferen Sinn in deinem Tun, der deine Aufgabe über die eigentliche Tätigkeit hinaushebt. Lasse dich davon beflügeln.

 

Konkurrenzdenken ist Gift für Kreativität

Kreativität braucht Raum, um sich zu entfalten. Solltest du mit deinem Kopf ständig bei deiner Konkurrenz sein, oder vergleichst du dich mit anderen Erfolgsautoren deiner Nische, blockierst du deine Kreativität. Es geht nicht darum, andere zu kopieren oder besser zu sein. Wichtig ist es, deinen eigenen Stil und deine Herangehensweise zu finden. Dafür darfst du dich gerne inspirieren lassen. Doch ist es wichtig, dich von einem Konkurrenzdenken zu verabschieden.

Studien haben gezeigt, dass Unternehmen und auch Künstler, die sich zu sehr an der Konkurrenz orientieren, sich selbst einschränken und natürlich weniger originell sind. Beobachte dich gerne selbst. Was passiert, wenn du eine Idee hast und darüber nachdenkst, ob deine Idee eine Chance gegen die Konkurrenz haben könnte? Die meisten verwerfen die Idee schnell wieder und die Motivation ist dahin. Wenn du ein erfolgreicher Autor werden willst, dann lasse deiner Fantasie und deiner Kreativität freien Lauf. Sollte es in deinem Markt viele andere Autoren geben, ist das nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen. Das bedeutet, dass der Markt groß ist und eine große Nachfrage vorhanden ist. Nutze dies als Motivation, um in diesem Markt etwas Neues zu schaffen.

 

Ständig am Träumen

Kannst du einfach nicht aufhören, über dein eigenes Buch nachzudenken? Sehr gut! Dann hast du deine intrinsische Motivation. Wenn du ständig Tagträume hast, unter der Dusche oder beim Kochen an nichts anderes denken kannst, dann hast du deine Leidenschaft entdeckt. Dieser Drang, der von innen nach außen will, ist deine Energie, die sich in Form deines Sachbuches oder deines Ratgebers manifestieren will. Das zeigt dir, dass du mit vollem Herzen dabei bist.

Denn ohne diesen inneren Drang brauchst du erst gar nicht anfangen. Leser würden bei einem Buch direkt merken, ob der Autor mit Leib und Seele dabei ist, oder ob er das Thema halbherzig runterschreibst. Egal was es ist, ob du Liebe, Wut oder Freude für deine Thema empfindest – genau das macht dich authentisch und deine Leser. Deine Zielgruppe wird sich einfacher identifizieren können und sie werden deine Emotionen beim Lesen miterleben.

 

Sei kein Pinocchio

Pinocchio ist die kleine hölzerne Puppe des italienischen Autors Caro Collodi. Pinocchio bekam immer eine lange Nase, wenn er gelogen hat. Er konnte seine Unehrlichkeit also nicht verbergen. Genauso wenig kannst du deine Expertise oder deine Leidenschaft fälschen. Deine Zielgruppe wird bemerken, ob du Ahnung hast und das Geschriebene erlebt hast, oder nicht. Sei deswegen immer authentisch und stehe 100% hinter deinem Werk. Andernfalls bekommst die Quittung durch niedrige Buchverkäufe und unzufriedene Leser.

 

Nein sagen, kann sehr behilflich sein

Wenn du ein Sachbuchautor werden willst, solltest du dir viel Zeit nehmen für deine Schreibarbeit. Natürlich ist es verführerisch mit deiner Familie, deinen Freunden oder anderen Hobbies und Freizeitbeschäftigungen nachzugehen. Dennoch wirst du an den Punkt kommen, an dem du dich entscheiden musst. Entweder du sagst Ja zu deinen Ablenkungen und brauchst wahrscheinlich ewig für dein Sachbuch, Fachbuch oder Ratgeber, oder du sagst Nein und schaufelst du genügend Zeit frei und kommst mit deinem Buch viel schneller voran.

 

Vielen Leuten die Hand schütteln

Einer der meist unterschätzten Booster für deinen Bucherfolg, wenn du Autor werden möchtest, ist das Netzwerken. Und das in jeglicher Hinsicht. Besuche so viele Meet-ups, Veranstaltungen und Konferenzen rundum das Thema „Buch selber schreiben“ und um deine Nische, wie du es einrichten kannst. Denn ein Netzwerk an Gleichgesinnten Menschen und Business-Partnern ist für das persönliche sowie berufliche Wachstum unbezahlbar.

Sei dabei immer derjenige, der zuerst gibt. Menschen interessieren sich in erster Linie für ihre eigenen Bedürfnisse und Probleme. Nutze dies und finde schnell heraus, wie du jeder Person, die in deinem Bereich tätig ist, nützlich sein kannst. Im Marketing nennt man diese Vorgehensweise Reziprozität. Das heißt, dass die meisten Menschen sich verpflichtet fühlen werden, dir deine erbrachte Hilfeleistung zu erwidern. Diese kann schnell dazu führen, dass du reich mit weiteren Kontakten und nützlichem Know how beschenkt wirst.

 

Auch im Dunkeln einfach weitergehen

Wer kennt das nicht an sich selbst – du hast das Gefühl, du müsstest noch mehr Sicherheit haben und Wissen, bevor du den nächsten beruflichen Schritt machen kannst. Doch weit gefehlt. Diejenigen, die darauf warten, dass sie perfekt vorberietet sein werden, warten für immer. Es gibt keine allwissenden Autoren. Finde dich mit deinem Unwissen auf vielen Gebieten ab und stelle stattdessen so viele Fragen wie nötig. Es ist absolut ok, Hilfe anzufordern, wenn man sie benötigt. Die meisten Menschen sind sich allerdings zu stolz dafür und werden deswegen nie etwas erreichen oder nur mühsam als Einzelkämpfer voranschreiten.

Autor werden, heißt neugierig sein und Hilfe anzunehmen, wo sie von Nöten ist. Vertraue dabei deinem Prozess und versuche nicht alles zu planen oder zu kontrollieren. Das ist sinnlos und nimmt bloß unnötig viel Platz in deinem Kopf ein. Wenn du stattdessen viel Selbstvertrauen und einen positiven Glauben für dein Projekt verinnerlichst, wirst du mit größter Wahrscheinlichkeit schneller ans gewünschte Ziel kommen. Versuche niemals perfekt zu sein und kommuniziere stets deine Schwächen. Das macht menschlich!

 

Geduld ist die Mutter der Porzellankiste, oder so ähnlich

Manchmal muss man einfach warten können. Es kommen nämlich Phasen, da bekommt man nichts zu Papier. Doch hier gilt es Ruhr zu bewahren. Schreibblockaden sind im Schreibprozess etwas ganz Normales. Das zeigt dir lediglich, dass du eine Pause brauchst und etwas Abstand gewinnen musst zu deinem Buch. All diejenigen, die Autor werden wollten, können davon ein Liedchen singen.

Außerdem wirst du bei der Veröffentlichung eines eigenen Buches auf andere Menschen angewiesen sein. Sei es für ein Lektorat oder die Vermarktung deines Buches, manche beanspruchten Dienstleistungen werden Zeit kosten. In der Zeit heißt es warten und sich um die Dinge, die in deinen eigenen Möglichkeiten liegen, zu kümmern.

 

Herzlich währt am längsten

Egal, ob es sich um dein Publikum, deine engen Unterstützer in deinem Familien- und Bekanntenkreis oder deine Kollegen und Dienstleister handelt, zeige stets ein Herz und Wohlwollen. Es gibt genügend „Hater“ da draußen, die einen bloß niedermachen wollen. Reihe dich dort nicht ein. Habe immer ein offenes Ohr für Kritik und versuche aus ihr zu lernen.

Besuche verschiedenen Events, Communities und Foren und verteile Komplimente und leiste konstruktive Hilfe. Wenn du dich aufrichtig für andere Autoren und Projekte interessierst, werden dieselben Menschen mit höherer Wahrscheinlichkeit deine Buchveröffentlichung unterstützen. Vielen Autoren fehlt es an einer Liebe zur Zielgruppe und häufig sogar eine Liebe zum Schreiben. Deswegen ist es sinnvoll sich seines Schaffens bewusst zu werden und möglichst viel Leidenschaft und Herz mit einfließen zu lassen.

Ich bin Markus Coenen. Wir machen das zusammen!

Ich bin Markus Coenen. Wir machen das zusammen!