Marketing für Autoren und Vermarktung von Büchern von Unternehmern https://www.twentyseconds.de/ Die Full Service Agentur für Unternehmer, die ein Buch schreiben Mon, 12 Sep 2022 06:07:20 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.1 https://www.twentyseconds.de/wp-content/uploads/2018/09/cropped-frau-buch-web-32x32.png Marketing für Autoren und Vermarktung von Büchern von Unternehmern https://www.twentyseconds.de/ 32 32 Kommaregeln und Rechtschreibung: die 10 häufigsten Fehler einfach vermeiden https://www.twentyseconds.de/kommaregeln-und-rechtschreibung-die-10-haeufigsten-fehler-einfach-vermeiden/ Wed, 13 Apr 2022 13:56:25 +0000 https://www.twentyseconds.de/?p=12115 Der Beitrag Kommaregeln und Rechtschreibung: die 10 häufigsten Fehler einfach vermeiden erschien zuerst auf Marketing für Autoren und Vermarktung von Büchern von Unternehmern.

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Kommaregeln und Rechtschreibung: die 10 häufigsten Fehler einfach vermeiden

Auch als Autor oder Autorin eines Sachbuchs ist man nicht vor Fehlern gefeit. Hier erfährst du, mit welchen einfachen Merksätzen und Regeln du die häufigsten Fehler direkt vermeidest und dauerhaft beherrschen kannst. Damit dein Text auch vor der Korrekturphase schon eine gute Figur macht und du auch für andere Texte gut aufgestellt bist.

Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik: ein System mit vielen Regeln und Ausnahmen. Die deutsche Sprache schriftlich perfekt zu beherrschen, ist im Alltag nicht immer wichtig. In einigen Bereichen aber schon: zum Beispiel bei Druckerzeugnissen wie Bücher. „Gehobene“ geistige Erzeugnisse/Texte werden verbunden mit einem Beherrschen der Sprachregeln – dessen sollte sich jede Autorin, jeder Autor bewusst sein.

Warum korrekte Rechtschreibung für Autoren so wichtig ist

In der Online-Welt ist das geschriebene Wort längst nicht mehr eine gute Orientierungshilfe, um die richtige Schreibung unbewusst im Gehirn zu festigen. Denn die Texte in Blogs, Newslettern und ganz besonders in den Sozialen Medien wimmeln oft vor Fehlern. Und so wird man selbst immer unsicherer, wie was korrekt ist.

Es gibt einige typische Fehler, die vielen Menschen immer wieder unterlaufen. Entweder sie werden nicht bemerkt oder aus Unsicherheit gemacht. Mancher ehemalige LRS-Schüler, sei er auch noch so intelligent, scheut sogar davor, überhaupt ein Buch zu schreiben, egal ob Sachbuch, Fachbuch, Biographie oder Belletristik. Ärgerlich und vor allem echt peinlich, wenn man als Autor einen Text abgibt, den die Deutschlehrerin reichlich rot angestrichen hätte. Natürlich ist ein Lektorat vor der Veröffentlichung sowieso absolut wichtig, um einen nicht nur grammatikalisch korrekten, sondern auch logisch strukturierten und stilistisch einwandfreien Text zu veröffentlichen. Aber wer möchte sich vor dem Korrektorat und dem Lektorat noch mehr blamieren als unbedingt nötig?

In diesem Artikel frischen wir dein Gedächtnis ein wenig auf und geben dir einfache Merksätze und Tricks an die Hand, damit du die meisten Fehler selbst eliminierst: entweder direkt beim Schreiben oder beim ersten eigenen Korrekturlesen. Vielleicht denkst du auch: Endlich verstehe ich das mal. Umso besser. Natürlich garantieren wir weder Vollständigkeit noch eine normgerechte Darstellung!

Die Basis-Schritte zu deiner persönlichen Grammatik-Problemzonen-Fitness

Um die nachfolgenden Tipps besser behalten zu können, prüfe beim Lesen der zehn Regeln direkt, was auf dich zutrifft, und behalte Folgendes im Hinterkopf:

  • Erkenne deine Unsicherheiten, und hinterfrage sie sofort.

Ist es ein phonetisches Problem? Eine Verwechslung mit dem Englischen? Eine Unsicherheit bei Kommaregeln? Identifiziere deine „typischen“ Probleme, und mache dir dazu Notizen. So kannst du immer einfach nachschlagen, sobald du wieder Zweifel hast.

  • Sprich den Satz laut und betont vor.

Und zwar ein bisschen „übertrieben“, als würdest du einen Vorlesewettbewerb bestreiten. So klärst du schnell, ob ein Wort zusammengeschrieben wird oder nicht, und ob ein Komma eingesetzt werden muss.

  • Gegenprobe machen, Varianten bilden.

Kommt ein d oder t am Ende? Mach die Pluralprobe. Ist das ein Substantiv? Suche nach Artikeln oder Entsprechungen. Dass oder das? Mach die „dieses, jenes, welches“-Probe.

  • Merken!

Aktiviere dein fotografisches Gedächtnis. Und wenn etwas immer noch nicht klar ist, googlen oder nachfragen. Dann hast du es beim nächsten Mal parat.

Auch wenn dir die Rechtschreibregeln manchmal unlogisch erscheinen, ist ihre Hauptaufgabe dennoch vor allem diese: Missverständnisse zu vermeiden und eine klare Struktur zu geben. Das ist ein gutes Stichwort für das vielleicht schwierigste Kapitel, die Zeichensetzung:

1. Komma oder nicht?

Das Komma ist in der deutschen Schreibsprache ein wichtiges strukturierendes Element und kann die Bedeutung eines Satzes oder Satzteils erheblich verändern.

Deswegen ist hier diese Regel ganz besonders von Bedeutung:

Ein Komma wird dort gesetzt, wo man auch eine kurze Sprechpause macht. Lies dir den Text betont vor, dann erkennst du leichter die Sprechpausen.

Deutlich wird das bei Sätzen mit einer Anrede.

Man sagt diesen Satz nicht in Einem, wenn man es nicht so meint: „Wir essen gleich Oma.“

Man macht eine Pause vor „Oma“. Deshalb kommt hier ein Komma: „Wir essen gleich, Oma.“

So ähnlich lässt sich das auch begründen beim erweiterten Infinitiv.

Einfacher Infinitiv: Er weigerte sich zu zahlen. (Keine Sprechpause, kein Komma)
Erweiterter Infinitiv: Er weigerte sich, so viel zu zahlen. (Sprechpause, Komma)

Auch wenn zwei Hauptsätze verbunden werden, entsteht eine kurze Sprechpause, weshalb auch hier ein Komma gesetzt wird. Zur Identifizierung, ob das zwei Hauptsätze sind, sieh einfach, ob beide Teile alleine stehen können, oder ob etwas fehlen würde. Auch wenn die zwei Hauptsätze mit einem Bindewort (und/oder) verbunden sind, gilt das.

Das Auto ist kaputt und wird nicht mehr repariert. (1 Hauptsatz: „wird nicht mehr repariert“ kann nicht alleine stehen – also kein Komma)

Das Auto ist kaputt, es wird nicht mehr repariert. (2 Hauptsätze ohne Verbindung: „es wird nicht mehr repariert“ kann alleine stehen – also Komma)

Das Auto ist kaputt, und es wird nicht mehr repariert. (2 Hauptsätze mit Verbindung „und“: „es wird nicht mehr repariert“ kann alleine stehen – hier gilt: Komma kann, muss aber nicht)

Die besondere Problematik hier: Laut neuer Rechtschreibung ist es mittlerweile auch korrekt, bei zwei Hauptsätzen mit Verbindung (und/oder) kein Komma zu setzen. Letzteres ist also eine Kann-Regel. Wofür auch immer du dich entscheidest: Es ist ratsam, dass du deine Methode durchgängig benutzt. Wenn du auch sonst dazu tendierst, die neue Rechtschreibung einzusetzen, wird es niemandem wehtun, wenn du auch diese -sehr häufig vorkommende- Form ohne Komma verwendest. Bist du aber sprachlich eher klassisch unterwegs, empfehle ich dir das Komma zum Verbinden zweier Hauptsätze. Schon allein, weil es ebenso der Regel gehorcht, dass dazwischen eine kurze Sprechpause liegt. Diese Regel ist so schön logisch, und man kann sie sich einfach gut merken.

Beim Trennen zwischen Haupt- und Nebensatz kommt immer ein Komma. Indikator für einen Nebensatz sind Bindewörter wie: weil, ob, obwohl, seitdem, daher, aber, trotz usw.

Sprich deinen Satz betont, und du wirst merken, dass du vor diesen Konjunktionen automatisch eine kurze Sprechpause setzt. Die Stimme geht leicht runter und dann wieder hoch, das Bindewort wird betont.

Es gibt dazu keine Studien, weil sie nicht finanziert wurden.
Niemand weiß, ob das stimmt.
Man hält daran fest, obwohl es massive Kritik gibt.

Achtung: Manchmal ist der Nebensatz in den Hauptsatz eingeschoben und muss daher von beiden Seiten mit einem Komma abgetrennt werden.

Der Prozess wurde, auch wenn der Anwalt nur wenig dazu beitrug, auf ganzer Linie gewonnen.

Genauso verhält es sich mit anderen Einschüben (die keine „richtigen“ Nebensätze sind) auch.

Dieser Mann, ein 2-Meter-Hüne, überragte einfach alle.

Kein richtiger Nebensatz sind Ergänzungen ohne Verb. Hier kommt kein Komma hin. In der Sprechprobe findet man hier kaum eine Sprechpause.

Sie schaffte es nicht mehr wegen des Staus.

Dass bei Aufzählungen Kommas (ja, man darf Kommas sagen!) gesetzt werden, dürfte bekannt sein. Ein kleiner Fallstrick lauert aber, wenn ein Einschub in einer Aufzählung integriert ist. Da kann aus zwei Personen schon mal durch Komma-Unterschlagung drei Personen werden.

Herr Jakob, der Hausmeister und ich gingen in den Keller, um nachzusehen. (3 Personen)
Herr Jakob, der Hausmeister, und ich gingen in den Keller, um nachzusehen. (2 Personen)

2. Groß oder klein?

Was ein „normales“ Nomen/Hauptwort/Substantiv ist, weiß sicher noch jeder. Alles, was man anfassen kann, wird großgeschrieben, sagte manch Deutschlehrer gerne. Aber so einfach ist das nicht. Es gibt auch eine ganze Menge Wörter, die ursprünglich einer anderen Wortfamilie entstammen (Verben, Adjektive usw.) und „substantiviert“ wurden. Die müssen natürlich auch großgeschrieben werden.

Aber wie erkennt man sie? Hier heißt die wichtigste Regel:

Ein Wort ist ein Substantiv und wird damit großgeschrieben, wenn es einen Artikel hat (der, die das, ein, eine usw.). Also: Suche den Artikel bzw. dessen (versteckte) Variante, und mache eine Probe!

Manchmal ist das ganz einfach, denn diesen Wörtern sind oft Artikel vorgestellt. Dann ist die Substantivierung eindeutig und die Großschreibung damit auch.

Die Schülerinnen lesen gerne Geschichten. (Hier ist „lesen“ einfach ein Verb)
Das Lesen macht Eva besonders viel Freude. (Hier ist es substantiviert „das Lesen“)

Manchmal ist der Artikel versteckt enthalten. Dann kann man ihn durch Auseinandernehmen der vorangestellten, zusammengesetzten Präposition leicht finden. Achtung: Manchmal mogeln sich noch Worte dazwischen!

Vom Wandern wurde er müde. (vom=von dem=das Wandern)
Vom langen Wandern wurde er müde. („langen“ ist hier das Adjektiv zu „das Wandern“)

Noch versteckter sind Pronomen wie dieses, jenes, unbestimmte Zahlwörter o.ä.. Aber auch hier kannst du die Artikel-Probe machen. Ersetze das vorangestellte Wort mit einem „normalen“ Artikel und schau, ob es Sinn macht. Wenn ja, ist das nachfolgende Wort substantiviert und muss großgeschrieben werden.

Dieses ständige Jammern nervte jeden. (Probe: „Das ständige Jammern…“ Macht Sinn.)

Sie hatte etwas Wichtiges zu sagen. (Probe: „Sie hat das Wichtige zu sagen.“ Macht Sinn.)

Er führte nur Gutes im Schilde (Probe: „Er führte das Gute im Schilde.“ Macht Sinn.)

Und manchmal sind die Artikel ganz weg. Auch hier hilft die Artikelprobe:

Diese Rede ließ Großes erwarten. (Probe: „Diese Rede ließ das Große erwarten.“ Macht Sinn, also groß.)

Superlative werden klein geschrieben. Achtung: Wenn ein „am“ im Satz steht, kann es eine zusammengezogene Präposition sein oder ein Superlativ (eine Steigerungsform). Ist es ein Superlativ, wird das nachfolgende Adjektiv oder Adverb klein geschrieben. Mache hier die Artikelprobe bzw. die Steigerungsprobe.

Das lag am schiefen Singen. (Probe: „… an dem schiefen Singen“. Macht Sinn, also groß.)

Am besten waren die Nudeln. (Probe: „an dem besten…“. Macht keinen Sinn. Steigerungsprobe: „Die Nudeln waren gut, besser, am besten“. Macht Sinn, also klein.)

Nach einem Doppelpunkt schreibst du nur klein weiter, wenn kein vollständiger Satz folgt.

Selten, aber schön: der Eisvogel. („der Eisvogel“ ist kein vollständiger Satz, also klein)

Selten, aber schön: Hier nistet sogar der Eisvogel. („Hier nistet sogar der Eisvogel“ ist ein vollständiger Satz, als groß am Anfang)

Ihr/ ihr, Sie/sie: nur groß als Anrede

Auch das sieht man immer wieder. Das groß geschriebene Ihr oder Sie, ohne dass es eine Anrede wäre. Das liegt daran, dass diese Wörter sowohl Anrede als auch Personalpronomen sein können. Damit es nicht zu Verwechslungen oder unklaren Bedeutungen kommt, solltest du darauf achten, dass wirklich nur die Anreden großgeschrieben werden.

Haben Sie Ihr Buch erhalten? (Hier geht es um das Buch der angesprochenen Person)

Haben Sie ihr Buch erhalten? (Hier geht es um das Buch einer anderen Frau oder mehrerer anderer Leute)

Haben sie ihr Buch erhalten? (Hier wird niemand direkt angesprochen. Es geht um das Buch mehrerer Personen)

Apropos Anrede: Das mittlerweile häufig eingesetzte Anrede-Du (wie wir es auch benutzen) wird nur in Briefen oder briefähnlichen Texten großgeschrieben. Ansonsten: du immer klein!

3. Dass oder das?

Einer der häufigsten Fehler überhaupt. Zwei einfache Merksätze helfen hier weiter:

Schreibe das mit einem S, wenn es durch dieses, jenes, welches ersetzbar ist.

Dann ist „das“ ein Artikel oder Pronom. Als Verbindungswort (Konjunktion) dagegen leitet „dass“ einen Nebensatz ein, hat keinen Bezug zu einem Substantiv und kann nicht mit dieses, jenes, welches ersetzt werden.

Das Kind, das hier wohnte, ist umgezogen. (Probe: Das Kind, welches hier wohnte, ist umgezogen. Also Artikel mit einem S.)

Es war klar, dass es keine Lust mehr hatte. (Probe: Es war klar, welches es keine Lust mehr hatte … Macht keinen Sinn. Also Konjunktion, mit Doppel-S)

4. Doppel-S oder ß?

Auch wenn du es vielleicht früher in der Schule noch anders gelernt hast: Hier sind die neuen Rechtschreibregeln verbindlich (keine Kann-Regeln) und auch schön logisch. Also merke dir:

Nach einem kurzen Vokal folgt -ss, nach einem langen Vokal folgt -ß.

Doppelvokale werden als lang gewertet, auch wenn man das nicht so gut hört.
Fluss – muss – Schluss (kurzes „u“) vs. Gruß – Muße – Ruß (langes „u“)
Wissen – missen – hissen (kurzes „i“) vs. fließen – gießen – schießen (langes „i“)
Essen (kurzes „e“), lassen (kurzes „a“) vs. Maßband (langes „a“), groß (langes „o“)
reißen – draußen – Preußen (Doppelvokale, lang)

5. Wie oder als?

Bei diesen Vergleichswörtern haben viele Menschen Schwierigkeiten, in deren regionalen Ausprägungen der mündlichen Sprache das „als“ kaum mehr vorkommt (und wenn, dann nur noch als zeitliche Angabe). Der falsche Gebrauch kann aber peinlich ein – wird er doch immer noch assoziiert mit geringerer Bildung.

Dabei gibt es eine einfache Regel, mit der man immer richtig liegt:

„Wie“ verbindet Gleiches. „Als“ verbindet Ungleiches.

Hier schmeckt die Pizza genauso lecker wie bei Mario.
Die Pizza schmeckt hier besser als bei Mario.

6. Zusammen oder auseinander?

Es gibt eine Fülle von Regeln und Ausnahmen bei der Getrennt-bzw. Zusammenschreibung. Die meisten hast du sicher im Gefühl. So dürfte es klar sein, dass ein zusammengesetztes Wort in der Regel auch zusammengeschrieben wird: Küchenzeile, Fensterrahmen, Bundesgesundheitsministerium usw. Es gibt aber etliche zusammengesetzte Wörter, die es sowohl als getrennt- als auch als zusammengeschriebene Variante gibt. Zum Beispiel:

Sollen wir zusammenziehen oder zusammen ziehen?
Kannst du frei sprechen oder mich freisprechen?
Feiern wir nächtelang oder drei Nächte lang?
Magst du das Alleinsein, oder magst du jetzt allein sein?

Der Grund ist, dass es Bedeutungsunterschiede gibt. Darum prüfe: Was davon meint der Text? Auch hier hilft es meist, laut zu lesen, und auf eine kurze Sprechpause zu achten.

Wenn beide Wörter gleich stark betont werden, schreibt man sie meist getrennt. Liegt die Betonung aber eindeutig auf dem ersten Wort, und beides wird zusammenhängend gesprochen, schreibt man es meist zusammen.

7. Der Imperativ

Kennst du den Film „Stirb langsam“? Stell dir vor, er hieße „Sterb langsam“…

Im Imperativ (Befehlsform) hat das Deutsche einige Ausnahmen parat – die aber mittlerweile oft ignoriert werden, insbesondere in der zweiten Person Singular (du). Stattdessen wird die vermeintlich regelkonforme Form verwendet. Das ist zwar mittlerweile gang und gäbe, aber halt auch immer noch schlichtweg falsch. Also merke dir folgende Formen einfach.

Trick zum besseren Einprägen der korrekten Formen: Laut vorlesen! Innerlich abfotografieren!

Es heißt

lesen – lies
geben – gib
essen – iss
helfen – hilf
nehmen – nimm
treten – tritt

Eine weitere Unsicherheit beim Bilden des Imperativs ist das Anhängen oder weglassen des -e am Ende eines regelmäßigen Wortes. Normalerweise wird hier das -e angehängt. In der Umgangssprache hat es sich aber mittlerweile etabliert, das -e in der du-Form oft wegzulassen. Beides ist korrekt und kann nach Gefühl verwendet werden.

Halt(e) mal fest, bitte.
Trag(e) mir bitte die Tasche.
Such(e) das Buch im Büro.

8. Der Bindestrich

Viel zu oft vergessen und verschmäht! Der Grund: Im Englischen wird der Bindestrich viel weniger und auch ganz anders verwendet. Aber anders als im Englischen hat der Bindestrich im Deutschen eine wichtige Rolle! Er verbindet, gliedert, betont und ergänzt Wörter und Wortteile, die eine inhaltliche Zusammengehörigkeit haben. Kurze Verbindungen werden meist zusammengeschrieben, längere oft mit Bindestrichen verkoppelt.

Sind mehrere Wörter zusammengesetzt, oder ist das Konstrukt sonst unübersichtlich oder missverständlich, verhilft der Bindestrich zur Übersichtlichkeit und Klarheit.

Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Heinrich-Heine-Schule
Bio-Dinkelmehl (nicht: Bio Dinkel Mehl)
Top-Produkte (nicht: top Produkte)
Druck-Erzeugnis (nicht: Druckerzeugnis)

Probe: Die gesamte Wortverbindung aussprechen und prüfen, ob der Bindestrich die richtige Betonung markiert.

Als Ergänzungsstrich steht er für den Wortteil, der nicht zweimal genannt werden muss. Hier bitte darauf achten, dass der Bindestrich nicht falsch gesetzt wird.

Probe: Beide Teile aussprechen und prüfen, ob man den Strich an der richtigen Stelle gesetzt hat.

Herbst- und Wintermode (Herbstmode und Wintermode)
Regelmäntel und -schirme (Regenmäntel und Regenschirme)

Für die folgenden Regeln hilft wieder der Trick: Beispiele innerlich abfotografieren!

Bei Wortgruppen, die Abkürzungen, Einzelbuchstaben oder Ziffern enthalten, werden ebenso Bindestriche eingesetzt:

Dipl.-Ing., H-Milch, 100-m-Lauf, 8-tägig 

Gleichrangige Adjektive werden mit Bindestrich verbunden, nicht-gleichrangige zusammen.

deutsch-französisch vs. süddeutsch

Achtung Typographie-Falle: Bindestrich ist nicht gleich Gedankenstrich! Der Bindestrich ist kurz und hat auf beiden Seiten kein Leerzeichen bzw. nur als Auslassungszeichen auf einer Seite („Vor- und Nachteile“). Setzt man jedoch vor und nach dem Strich ein Leerzeichen, wird er in der Regel vom Textverarbeitungsprogramm automatisch lang formatiert und ist somit ein Gedankenstrich. Dieser wiederum markiert eine kurze Pause – eben einen Gedanken.

9. Der Apostroph

Ja, es heißt tatsächlich der Apostroph. Auch er leidet darunter, dass er im Englischen eine andere Funktion hat.

Merke dir: Ein Apostroph hat im Deutschen nur eine Funktion: Er ersetzt einen Buchstaben.
Das ‘s gibt es niemals als Genitiv-Form und schon gar nicht als Plural-Form.

Während es im Englischen korrekt heißt „Lisa’s shop“,
ist nur diese Form im Deutschen richtig: „Lisas Laden“

Fehlt dagegen aus „ökonomischen“ Gründen ein Buchstabe, wird das durch den Apostroph signalisiert:

Thomas‘ Pullover (hier wird das zweite Genitiv-S getilgt)
Moritz‘ Auto (siehe oben: auch, wenn es nur wie ein S klingt)
Wie geht‘s (statt „Wie geht es“)

Einige Verschmelzungen haben sich allerdings sprachlich schon so verfestigt, dass sie mittlerweile ganz ohne Apostroph geschrieben werden (ins, ans, fürs usw.).

10. Wörtliche Rede

Steht der Redebegleitsatz VOR der wörtlichen Rede, so setzt du immer einen Doppelpunkt. Die Satzzeichen am Ende kommen dann vor den Anführungszeichen. Steht der Redebegleitsatz NACH der wörtlichen Rede, setzt du nach den Anführungszeichen ein Komma. Ist die wörtliche Rede ein Aussagesatz, fällt der Punkt weg. 

Hans sagte trocken: „Das stimmt doch nicht.“
 „Du hast recht!“, sagte Eva. „Hat sie recht?“, fragte Eva.
 „Das stimmt doch nicht“, antwortete sie.

Wichtig zu merken ist vor allem das letzte Beispiel: Ein normaler Punkt fällt weg, wenn der Satz nach der Rede weitergeht. Innerlich abfotografieren!

Bonus: Wörter, die oft falsch geschrieben werden

Hier folgt keine Regel im engeren Sinne, sondern eine Auflistung der am häufigsten gemachten Fehler. Zum Teil ist es eine Verwirrung, die durch die alte und die neue Rechtschreibung entstanden ist. Zum Teil ist es ein phonetisches Problem oder die Verwirrung resultiert daraus, dass das Wort im Englischen anders geschrieben wird.

Auch hier am besten die Wörter, bei denen du dich ertappt fühlst, innerlich abfotografieren.

Standard – Die sogenannte Auslautverhärtung lässt ein „t“ vermuten. Ist aber durch die Wortherkunft aus dem Lateinischen ein „d“.

brillant – fälschlich oft „brilliant“ aufgrund der französisch geprägten Aussprache

E-Mail-Adresse – Engl.: „email adress“, im Deutschen aufgrund der Großschreib- und Bindestrich-Regeln anders.

Social-Media-Manager – aber: „Social Media“, nur mit einem 3. Wort mit Bindestrichen

wie viel – Die alte Schreibung war zusammen. Ausnahme: die wievielte…

schuld sein / Schuld haben – Mit „sein“ klein, weil adjektivisch gebraucht. Mit „haben“ groß, weil wie ein Substantiv gebraucht.

du hältst – Hier wird das erste t oft vergessen.

bis auf Weiteres – Substantivierungsregel: das Weitere

(ihr) seid / seit (gestern) – als Form von „sein“ mit „d“; nur in Bezug auf die Zeit mit „t“

Reflexion – als Nomen mit „x“, aber als Verb mit „kt“: reflektieren

Willst du noch mehr schwierige Wörter nachlesen? Dann schau mal im Duden nach: https://www.duden.de/Liste-der-rechtschreiblich-schwierigen-Woerter

Fazit: Kenne deine Schwächen, und arbeite an deinen Skills

Der Rest ist für die Profis.

Die wichtigsten Ratschläge kennst du nun, allem voran das laute Lesen und die Gegenproben. Einige Dinge musst du dir einfach merken (aktiviere dein fotografisches Gedächtnis!) und dich immer wieder darin üben, die Fallen zu erkennen.

Zum Schluss noch einen Hinweis: Gehe die Markierungen der Autokorrektur deiner Textverarbeitung durch, aber kritisch! die Verlasse dich nicht auf sie! Nur weil Word nichts unterstreicht, heißt das nicht, dass es keine Fehler gibt. Manchmal irrt sich Word auch. Und Kommafehler findet Word sowieso nicht.

Um besser zu werden, musst du wie immer im Leben üben: Lies andere Texte aufmerksam durch, und achte hier auf die Rechtschreibung. Aber Vorsicht: In vielen Social-Media-Posts wimmelt es vor Fehlern, und selbst in manchen Büchern finden sich welche, sogar auf Klappentexten. Falls du mehr zum Thema Social Media wissen möchtest: Lies hier, wie du dein Buch in den Sozialen Medien perfekt vermarktest.

Auch wenn du Fehler im Text erst nicht bemerkt hast: Das heißt lange nicht, dass das bei den Leserinnen und Leser genauso ist. Menschen, die Sachbücher oder andere Literatur lesen, sind in der Regel höher gebildet und oft fit in puncto Rechtschreibung.

Auch wenn du die hier genannten Rechtschreib-Regeln jetzt beherrschst, kannst du nicht davon ausgehen, dass du nun 100% korrekte Texte abgeben wirst. Ein Korrektorat und ein professionelles Lektorat sind absolut unerlässlich für ein professionelles Buch! Niemand ist in der Lage, so viele Seiten fehlerlos in den Druck zu geben, wirklich niemand! Es reicht auch nicht, privat „gegenlesen“ zu lassen – selbst wenn der Testleser grammatikalisch noch so sattelfest erscheint. Fehler können sich schnell einschleichen, häufen und letztlich schwere Imageschäden hervorrufen. Und schlechte Bewertungen sind das Letzte, was dein Werk braucht.

Um sicher zu gehen, dass dein Sachbuch in allen Belangen ein professionelles Produkt wird, helfen wir dir gerne. Hier geht’s zum Servicepaket Korrektorat und zum Servicepaket Lektorat.

Kommaregeln und Rechtschreibung: die 10 häufigsten Fehler einfach vermeiden

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Verlagssuche vs. Selfpublishing https://www.twentyseconds.de/verlagssuche-vs-selfpublishing/ Wed, 19 Jan 2022 09:00:17 +0000 https://www.twentyseconds.de/?p=9171 Der Beitrag Verlagssuche vs. Selfpublishing erschien zuerst auf Marketing für Autoren und Vermarktung von Büchern von Unternehmern.

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Verlagssuche vs. Selfpublishing

Endlich ist es so weit: Du hast dein Buch geschrieben! Ein besonderer Augenblick. Das fertige Manuskript liegt abgespeichert in einem Ordner deines Laptops. Zuerst einmal kannst du dich und deine Leistung feiern! Das war großartig. Du hast ein schönes Stück Weg zurückgelegt. Jeder, der bereits ein Buch geschrieben oder zumindest damit angefangen hat, weiß das. Gib dir genügend Zeit, um durchzuatmen und auf dich stolz zu sein!

Nun kommt die große Frage, wie es weitergeht – denn dein Buch möchte nun zu seinen Lesern. Dafür gibt es im Großen und Ganzen 2 Wege: Du kannst dir entweder einen Verlag suchen oder aber das Buch im Selfpublishing rausbringen. Dieser Blog-Artikel möchte dir bei der Entscheidung helfen. Im weiteren Verlauf werden hier die Vor- und Nachteile gegeneinander aufgelistet, so dass du entscheiden kannst, welcher der Wege besser zu dir und zu deinem Buch passt.

Start – Let’s go!

Ein Autor, der sein fertiges Manuskript in den Händen hält, möchte nun so schnell wie möglich sein Wissen an die Leser weitergeben. Beim Selfpublishing kannst du direkt starten, denn niemand hält dich auf. Du kannst dir deinen eigenen Zeitplan, deine To-dos und deine Etappenziele auflisten und loslegen. Natürlich kostet dich das Einarbeiten in die verschiedenen Bereiche Zeit, aber in der Hand hast du alles selbst und bestimmst daher, wie die Veröffentlichung vorangeht. Nicht nur beim Selfpublishing ergibt daher die vorherige Planung der Buchvermarktung großen Sinn.

Im Gegensatz dazu legt der Verlag erst los, wenn du einen gefunden hast. Und das kann dauern. Verlage erhalten je nach Größe tausende Manuskripte bzw. Exposés und kommen mit der Auswahl gar nicht hinterher. Damit die Suche vielleicht nicht ganz so lange dauert, haben wir einen Artikel zum Thema Verlagssuche verfasst. Auch kommt es immer drauf an, auf welchem Stapel deine Unterlagen landen. Manchmal werden sie erst Wochen später geprüft oder durchgeblättert. Hast du allerdings einen Verlag gefunden und möchte dieser dein Buch veröffentlichen, greifen optimierte Vorgänge, die dein Buch nach einem super durchstrukturierten Fahrplan veröffentlichen.

Fazit: Die Verlagssuche kostet Zeit und Nerven. Du musst mit Absagen rechnen oder mit ganz schön langen Wartezeiten, dafür bringt dich ein einmal gefundener Verlag direkt auf die Ziellinie. Beim Selfpublishing legst du selbst los und bestimmst den Zeitplan und dein Vorankommen in Eigenregie.

Professionalität

Ganz klar hat hier der Verlag dem Selfpublishing gegenüber Vorteile. Hier sitzen echte Profis, die von A – Z alle Voraussetzungen erfüllen, um dein Buch an den Käufer zu bringen.

Wenn du dich für das Selfpublishing entscheidest, musst du all die Teilbereiche einzeln perfekt abdecken. Selbst wenn du Grafikdesigner bist und zumindest diesen Teil der Buchveröffentlichung selbst erledigen kannst, fehlen weitere Bereiche, bei denen du Hilfe brauchst oder zumindest gute Kontakte. Ein zuverlässiges Lektorat und Korrektorat bilden den Anfang, aber auch das Setzen und Drucken, das Marketing, das Verwandeln in ein E-Book, der Markteintritt usw. sind herausfordernd und benötigen Fachkenntnisse. Letztlich muss alles gut ineinander spielen, so dass dein Design, dein Cover, deine Tonalität, ja alles eine Sprache spricht und deine Zielgruppe erreicht.

Fazit: Eine professionelle Rundum-Betreuung und Versorgung findest du bei den Verlagen. Das ganze Team ist bestens ausgebildet und hat eine klare Aufgabenverteilung, wobei Hand in Hand gearbeitet wird, so dass am Ende ein rundes Ergebnis vorliegt. Diese Professionalität hast du beim Selfpublishing zwar nicht, aber wenn du ganz klare Ideen, Vorstellungen und Herangehensweisen hast, muss das kein Nachteil sein. Vielleicht passen deine Überlegungen sogar besser zu deinem Buch. In beiden Fällen lässt sich bei der Vermarktung gut mit professioneller Hilfe einer Buchagentur wie twentyseconds arbeiten.

Eigenengagement/Zeit

Du kannst es sicher schon erahnen: Das Selfpublishing benötigt dein komplettes Engagement und deinen Einsatz, denn du machst alles allein. Selbst, wenn du dir Profis ins Boot holst und bezahlst, musst du auch diese erstmal finden und prüfen, wie gut sie wirklich sind und ob sie zu dir passen. Du planst und steuerst alle Prozesse und bist auch alleiniger Ansprechpartner.

Beim Verlag brauchst du weniger Eigenengagement, wobei die fetten Verlagsjahre auch lange vorbei sind. Gerade in den Bereichen Netzwerken, Soziale Medien und allgemeinem Marketing kann heute kein Autor mehr die Hände in den Schoß legen. Es werden jährlich so viele Bücher veröffentlicht bei immer kleiner werdendem Verlags-Budget, dass sich die Verlagsmitarbeiter überhaupt nicht mehr so individuell um jeden einzelnen Autor und sein Buch kümmern können.

Fazit: Dein Engagement ist immer gefragt, jedoch der Aufwand beim Verlag auf nur wenige Bereiche (vor allem das Marketing) beschränkt und daher auch weniger intensiv.

Mitbestimmung

Wenn du dein Buch im Selfpublishing veröffentlichst, bist du dein Boss. Du kannst alles entscheiden: Cover, Klappentext, Schriftart, Aufbau, Grafiken, Bilder, Inhaltsverzeichnis, Glossar, Lektorat, Korrektorat usw. Das bedeutet allerdings auch, dass du all diese Dinge selbst organisieren und managen darfst.

Bei einem Verlag bist du zwar an dessen Vorgaben bzw. Wünsche gebunden, andererseits musst du dich nicht um alles kümmern und dich nicht in jedes Themengebiet einarbeiten. Den Aufwand solltest du nicht unterschätzen. Jeder Bereich deines Buches soll schließlich im besten Licht erstrahlen.

Fazit: Wenn du ein Allrounder bist und gute Kontakte hast, genügend Möglichkeiten und auch finanzielle Ressourcen, außerdem dir von niemandem reinreden lassen möchtest, ist das Selfpublishing dein Weg. Magst du dich lieber nur auf das Schreiben oder deine anderen Tätigkeiten konzentrieren? Hast du keinen Stress, wenn andere die sagen, wie es läuft und du auch nicht über die nötigen Mittel verfügst? Dann wählst du lieber den Weg der Verlagssuche.

Marketing

Wie schon weiter oben erwähnt, ist dein Engagement beim Marketing sowohl beim Selfpublishing als auch beim Verlag gefragt. Du hast beim Verlag den Vorteil, dass du dich mit einem Ansprechpartner austauschen kannst, welcher nächste Schritt ansteht oder auf welchen Plattformen und mit welchen Mitteln Marketing Sinn macht.

Als Selfpublisher erarbeitest du dir all diese Herangehensweisen – wie der Name schon sagt – selbst. Aber auch hier kommt es darauf an, wie groß dein eigenes Wissen, deine Kontakte und deine Fantasie sind.

Fazit: „Selbst ist der Autor“ gilt in diesem Bereich für beide Wege. Eventuell hast du beim Verlag jedoch die Möglichkeit von dessen Erfahrung und Ideenreichtum zu profitieren. Und im Zweifel bleibt bei beiden Varianten der Blick zur Profi-Buchagentur.

Verdienst

Beim Verdienst kann klar gesagt werden, dass du beim Verlag sehr wenig bekommst: Zwischen 5 – 10 % auf den Netto-Buchpreis. Mehr ist es nicht. Leider werden Autoren tatsächlich, obwohl sie ja den ganzen Inhalt des Buches liefern und ihr Herzblut hineinstecken, sehr schlecht bezahlt. Allerdings zahlen die großen Verlage einen Abschlag an ihre Autoren. Dieser wird mit den Verkaufserlösen verrechnet. Sind die Erlöse höher, erhält der Autor die Differenz ausbezahlt. Sind die Erlöse niedriger, braucht der Autor die Differenz jedoch nicht zurückzuzahlen.

Beim Selfpublishing gibt es hier 2 Wege:
Du kannst eine bestimmte Menge selber bei einer Druckerei produzieren lassen. Je höher die Auflage, desto günstiger der Stückpreis. Hier erhältst du alle Verkaufserlöse, natürlich abzüglich deiner Kosten. Wenn du alle nötigen Bereiche selbst abdeckst, kommt einiges zusammen.

Oder du entscheidest dich für das Produkt PoD = print on demand von Amazon: Amazon KDP. Das heißt dein Buch wird erst gedruckt, wenn es bestellt wurde. Du erhältst 70 % des Verkaufserlöses und hast keine Lagerkosten bzw. bleibst auch nicht auf den Beständen sitzen.

Fazit: Du solltest über betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse verfügen bzw. ein natürliches kaufmännisches Gespür haben, um dich nicht zu verzetteln, wenn du selbst veröffentlichen möchtest. Eine großartige neue Alternative ist das Produzieren über print on demand. Du hast kaum Risiko und erhältst den Großteil des Gewinns. Der Verdienst beim Verlag ist klein. Allerdings gibt es auch Verlage die vorher Abschläge zahlen. Selbst wenn der bereits ausbezahlte Abschlag mit den Verkaufserlösen nicht erreicht wird, fordern die Verlage diesen nicht zurück.

Risiko

Veröffentlichst du beim Verlag, trägt dieser das ganze Risiko. Du hast keine Auslagen oder Kosten, sondern erhältst halbjährlich deine Verkaufsprovision oder vorher bereits einen Abschlag, der später verrechnet wird.

Wenn du dich für das Selfpublishing entschieden hast, trägst du alle Risiken. Hast du dich dafür entschieden eine bestimmte Stückzahl zu produzieren und verkaufst nur 10 Exemplare, hast du deine ganze investierte Zeit und dein Kapital, ohne die Kosten zu decken, ausgegeben. Möglicherweise hast du eine erste Auflage von 1000 Stück, die jetzt für die nächsten Jahre bei dir im Keller lagern.

Beim PoD ist das anders. Wie weiter oben beschrieben, wird nur bei Kauf produziert. Allerdings sind die Investitionen in alle vorbereitenden Vorgänge trotzdem zu zahlen, siehe Lektorat, Korrektorat, Satz, Grafikdesign, etc.

Fazit: Ganz klar trägst du kaum ein Risiko, wenn du beim Verlag veröffentlichst, wofür du natürlich weniger verdienst. Verlegst du dein Buch selbst, liegt das ganze Risiko bei dir, dafür aber auch alle Erträge. Ein geringes Risiko liegt auch bei PoD, der Sonderform des Selfpublishings vor, wobei du trotz der Stückzahl gerechten Produktion diverse Anfangsinvestitionen, die bis zum möglichen Druck anfallen, zu tilgen hast.

Renommee

Der Büchermarkt hat sich inzwischen verändert. Früher war ein Erfolgsautor unter den Selfpublishern nicht zu finden. Darüber wurde in Fachkreisen eher die Nase gerümpft. Heute hat sich der Büchermarkt geöffnet. Es macht zwar immer noch einen schickeren Eindruck unter Verlagsvertrag zu stehen, ist aber keine Voraussetzung mehr.

Es kommt auch vor, dass Verlage, die den Selfpublisher-Markt beobachten und dabei feststellen, wie ein selbst veröffentlichtes Buch mit den Verkaufszahlen nach oben schießt, letztlich dessen Autor noch unter Vertrag nehmen, da sich dieser bereits bewiesen hat.

Fazit: Der negative Anstrich des Selfpublishings geht immer mehr verloren, so dass sich auch ein solcher Autor Erfolg und Ansehen erarbeiten kann. Trotzdem ist es immer noch so, dass Bücher, die im Verlag veröffentlicht wurden, deutlich mehr Ansehen genießen.

Bindung

Beim Selfpublishing bist du absolut frei und ohne Bindung. Du kannst tun und lassen, was du willst, wann du es willst und wie du es willst. Du bekommst keinen Druck von außen, dass ein neues Buch erscheinen muss oder du schneller arbeiten musst. Den Stress machst du dir höchstens selbst.

In den Verlagen bist du gebunden. Im Autoren-Vertrag steht bereits, dass du auch alle weiteren Bücher dort anbieten musst. Sie haben Vorkaufsrecht. Weiterhin gibt es bereits avisierte Fertigstellungszeiten und Einigungen über Hörbuch- oder Verfilmungsrechte und ob das Werk in anderen Sprachen veröffentlich werden kann.

Fazit: Eindeutig freier ist auch hier das Selfpublishing. Andererseits gibt dir ein Verlag mehr Sicherheit.

Zusammenfassung

Wie du sicher selbst schon festgestellt hast, gibt es bei beiden Wegen Vor- und Nachteile. Der unbezahlbare Vorteil beim Selfpublishing ist die große Freiheit in Verbindung mit Eigenverantwortung. Dafür musst du alles selbst machen und hast zunächst keine Hilfe von außen, keiner der dich führt und mit Rat und Tat zur Seite steht.

Der Verlag hingegen glänzt mit enormem Wissen und Sicherheit, auch ist hier das Ansehen größer. Dafür hast du kaum Mitbestimmungsrechte und musst dich an deren Vorgaben und Vertragliches halten.

Der Verdienst beim Verlag ist gering. Im ersten Augenblick meinst du, dass sich Selfpublishing mehr rechnet. Dafür musst du jedoch deine ganzen Kosten in Abzug bringen. Inwieweit sich das Selfpublishing dann mehr rechnet, hängt von deinen Investitionen und den Verkaufsmengen ab.

Bei der richtigen Wahl zwischen Verlag und Selfpublishing kommt es auf deine Fähigkeiten und deine individuellen Bedürfnisse an. Wenn du Hilfe bei der Entscheidung brauchst, oder professionelle Unterstützung bist du bei twentyseconds richtig. Als Volldienstleister kennen wir den Markt und können aufgrund unserer Erfahrung auch einschätzen, welcher Weg besser zu deinem Projekt und zu dir passt. Wir arbeiten nach deinen Zielvorgaben und tun, was wir sagen.

» mehr zu uns und unseren Angeboten

 

Verlagssuche vs. Selfpublishing

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Verlag finden, aber deine Verwertungs-
rechte behalten?
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Autoren-Mindset https://www.twentyseconds.de/autoren-mindset/ Wed, 05 Jan 2022 09:00:42 +0000 https://www.twentyseconds.de/?p=9095 Der Beitrag Autoren-Mindset erschien zuerst auf Marketing für Autoren und Vermarktung von Büchern von Unternehmern.

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Autoren-Mindset

Kann ich das überhaupt?
Vom Unternehmer zum Autor mit dem richtigen Mindset

Du bist Unternehmer, Coach und/oder Expertin und gehst schon lange mit dem Gedanken schwanger, ein Buch über dein Thema zu schreiben. Deine Kunden und Klienten geben dir so viel positives Feedback, weil sie in dir endlich jemanden gefunden haben, der ihr Problem löst – mit deinem sehr wirksamen Ansatz. Und du wurdest geradezu angebettelt, dein Wissen mit der Welt zu teilen, damit auch andere endlich, endlich lernen, wie es besser geht! Du müsstest „einfach“ nur ein Buch schreiben. Eine sehr gute Idee, aber eben nicht „einfach“!

Denn du hast immer wieder Zweifel, ob du in der Lage bist, tatsächlich ein Buch schreiben und die Zeit dafür und das ganze „Drumherum“ aufwenden zu können. Dieses Thema schwebt über deinem Kopf, doch du kommst zu keinem rechten Ergebnis?

Dann wird es Zeit für ein Ergebnis und einen Entschluss. Denn dein Wissen ist wertvoll, und die Zeit läuft davon. Fühle diesen drei Glaubenssätzen in aller Tiefe auf den Zahn und finde deine Antworten – ganz ehrlich. Und denke immer daran: Es gibt für (fast) alles eine Lösung.

#1 „Ich kann nicht gut schreiben“ – Wirklich?

Überlege mal, woher du diese Meinung über dich selbst hast. Vielleicht warst du in der Schule keine Leuchte in Deutsch. Vielleicht hast du einfach keinen Spaß am Schreiben, weil du das Gefühl hast, um jedes Wort ringen zu müssen. Vielleicht fehlt dir einfach die Übung, weshalb du dir vorkommst wie ein Amateur. Vielleicht bist du auch ein wenig zu bequem, den ersten Schritt zu tun, nämlich einfach mal zu schreiben. Vielleicht zieht es dich auch nicht sehr zum geschriebenen Wort und du liest nicht so gerne. Oder du musst tagtäglich schon so viel schreiben, dass du keine Lust hast, das „nebenbei“ auch noch zu tun. Allerdings: Wer sprechen kann, kann meist auch schreiben.

Wo auch immer du dich wiederfindest: Das Schreiben ist für dich eine Hürde, auch wenn du schon oft über dein Thema gesprochen hast. Das Schreibhandwerk ist – in der Tat – nicht jedem im Blut und nicht mal eben so erlernt. Aber es ist trotzdem ein gutes Stückweit ein Handwerk. Und wie jedes andere Handwerk hilft hier vor allem: lernen und üben! Um die Energie dafür aufzubringen, musst du ein klares Ziel haben. Und die Antwort auf die Frage:

Willst du es denn wirklich wirklich?

Wenn du hier ein klares JA hast, betrachte das Schreiben deines Sachbuchs als ein Projekt. So, wie du ein anderes wichtiges Projekt auch angehen würdest. Also starte wie in unserem großen Artikel zum Schreiben beschrieben mit den Basics.

  • Lies ähnliche Bücher. Lies analytisch. Streiche wichtige Passagen an, mache dir Notizen: Was gefällt dir bei anderen Autoren gut? Was nicht? Suche dir Vorbilder!
  • Versetze dich in deine Leser-Persona. Erkläre ihr kurz und knackig dein Thema, wie du es jemandem auf einer Party erklären würdest. Schreib das auf – das ist die Quintessenz deines Buches und die Basis für dein Inhaltsverzeichnis. Lies auch Rezensionen bei Amazon. Was begeistert deine Wunschleser?
  • Überlege dir eine Struktur, mach Stichworte für ein Inhaltsverzeichnis, brainstorme deine Gedanken, erstelle eine Mindmap, sammle Ideen. Das muss alles noch nicht endgültig sein, ist aber ein wichtiges Instrument, um dir die Facetten deines Vorhabens aufzuzeigen. Wir haben auch die perfekte Anleitung zum Inhaltsverzeichnis, das viel mehr kann als gliedern.
  • Übe täglich! Setze dir ein kleines Ziel (z.B. 1 Seite pro Tag). Wenn du das durchhältst, ist das Buch schneller geschrieben als gedacht.
  • Korrigiere immer erstmal den Text vom Vortag, bevor du die neue Seite schreibst. So wirst du immer besser und bleibst im Flow.
  • Schreiben fällt nicht jedem und immer leicht. Hoffe nicht gleich auf den Nobelpreis. Als angehender Sachbuch-Autor erwartet niemand von dir poetische Formulierungen und sprachliche Geschliffenheit bis in die letzte Zeile. Fokussiere dich darauf, Klartext zu schreiben, deinen Stil zu finden und deine Argumente pointiert zu formulieren. Denn dein Ziel ist es in erster Linie, dem Leser zu helfen, ihm Nutzen zu stiften.

Ja, nein, vielleicht – teste dich aus

Ist deine Antwort eher ein JEIN? Du möchtest zwar dein Wissen in ein Buch gießen, siehst dich aber immer noch nicht beim Schreiben? Dann versuche es mal hiermit:

  • Mache den Schreibtest: Wähle dir 3 bis 4 Themen aus und verfasse dazu übungsweise Texte. Entweder schreibst du das einfach herunter oder machst dir erst Stichpunkte, die du dann auffüllst. Probiere mal, was dir mehr liegt. Sieh, ob du dich mit der Zeit immer wohler dabei fühlst, ob dein Stil immer geschmeidiger wird und deine Argumentationslinie klarer. Lass es später jemanden lesen und bitte um eine ehrliche Meinung. Solltest du feststellen, dass es doch besser klappt als vermutet, committe dich JETZT mit dir selbst. Tu es. Traue es dir zu! Du bist smart, hast Expertise und bist persönlich in der Lage, dich neuen Herausforderungen zu stellen. Es gibt da draußen Menschen, die dich brauchen! Du kannst das Schreib-Ergebnis ja am Ende immer noch professionell checken lassen.

Solltest du aber feststellen, dass das so nicht für dich funktioniert, versuche dies:

  • Nimm dir zu einer relevanten Fragestellung eine Audiodatei auf. Sprich frei weg von der Leber, sag alles, was dir dazu einfällt. Dann tippe deine Audiodatei ab (oder lass es machen – bekommst du günstig im Internet) und poliere den Text. Ist das Ergebnis lebendig, verständlich, brauchbar? Dann könnte dies dein Weg durch alle Kapitel sein.

Wenn das Ergebnis dich nicht überzeugt, gibt es noch eine Möglichkeit:

  • Lass dir helfen. Schließe dich einer Schreibchallenge an, finde einen Schreibcoach, oder engagiere einen Ghostwriter. Das ist einfacher und günstiger, als du vielleicht denkst. Ein Profi an deiner Seite unterstützt dich punktgenau und entlastet dich von vielen Problemen auf dem Weg zum Buch: Von der Argumentationskette bis zum fertigen Produkt kannst du dir Zeit und Nerven sparen und hast ein garantiert professionelles Ergebnis.

Apropos Zeit: Wir alle haben keine Zeit. Keine Zeit für Sport, keine Zeit frisch zu kochen, keine Zeit zu entspannen. Halt stopp – kommen dir solche Sprüche bekannt vor? Genau. Sie sagen vor allem etwas darüber aus, was unsere Prioritäten sind und nicht, was nicht geht. Denn wenn uns etwas wirklich wirklich wichtig ist, NEHMEN wir uns die Zeit dafür.

#2 „Ich habe keine Zeit dafür“ – Dann nimm sie dir!

Um es ganz klar zu sagen: Ein Buch zu schreiben verschlingt eine riesige Menge an Zeit. Auch wenn du es schaffst, täglich eine Seite zu schreiben und dann nach einem halben Jahr ein ganzes Buch zusammen hast, ist das Projekt längst nicht vorbei. Die Zeit, die du zum Schreiben aufgewendet hast, ist erst die halbe Strecke! Du musst dich ums Lektorat kümmern, um einen Verlag, ums Cover, ums Layout, ISBN-Nummer etc. Und dann stehen jede Menge Vermarktungsaktivitäten an, für die du auch erst mal eine Strategie entwickeln solltest: Social Media, Autoren-Website, Lesungen, Pressearbeit…

Dessen musst du dir bewusst sein und dazu musst du bereit sein. Suche dir Unterstützung, um dich an einigen Stellen zu entlasten. Aber betrachte dich als Projektleiter deines Lebensprojektes. Wenn es dir wirklich wichtig ist, führt kein Weg daran vorbei, dir selbst Ressourcen freiräumen. Denn ohne das wird es schwer, auf die nächste Ebene zu kommen.

  • Führe dir dein Ziel vor Augen: Was geschieht, wenn dein Buch herauskommt? Welchen Traum erfüllst du dir? Wie unterstützt das Buch dich in deiner Expertise? Wie werden dir Kunden zufliegen? Wie wird deine Idee Spuren in der Gesellschaft hinterlassen? Welche Vision hast du?
  • Mache dir einen Plan. Was ist wann zu tun? Trage feste Zeiten in deinen Terminkalender ein: Wann du wie lange schreibst, wann welche Marketingaktivität ansteht. Blocke dir die Zeiten im Terminkalender, als wären sie Termine mit Key Accounts.
  • Hole dir Verbündete ins Boot. Deinen Partner, deine Partnerin, Freunde, Bekannte, Klienten, Kundinnen, Dienstleister. Hole dir ihre Meinungen ein. Mach Webinare, kontaktiere andere Autoren, suche dir Experten im Bereich Sachbuchvermarktung und lerne von ihnen – arbeite zum Beispiel mit uns!
  • Konsistenz und Geduld sollten auf deiner Mindset-Liste ganz oben stehen. Ein Buch zu schreiben ist wie Marketing: ein Marathon. Wenn du nicht auf Langstrecke trainierst, wirst du nicht im Ziel ankommen.

Wer weiß, wenn du dir JETZT die Zeit nimmst für dieses großartige Buchprojekt, das dir nicht aus dem Kopf geht, hast du vielleicht IN ZUKUNFT umso mehr Zeit für Dinge, die dich wirklich bewegen. Sich aus der inneren Fessel der Gewohnheiten (und Bequemlichkeiten) zu lösen, ist nicht einfach. Aber wenn du es schaffst, können sich ganz neue Türen auftun.

#3 „Auf mich wartet niemand“ – Stimmt. Weil sie dich nicht kennen.

Woher sollst du auch das Selbstbewusstsein eines etablierten Autors haben? Die Leser dieser Welt kennen dich natürlich nicht. Noch nicht. Aber sie sind immer neugierig auf neue Inhalte und interessante Menschen. In deinem Metier, in deinem Business bist du Zuhause, deine Themen kennst du in- und auswendig. Aber du bist es vermutlich nicht gewohnt, dich als Person in den Vordergrund zu stellen. Da kann ein eigenes Sach- oder Fachbuch ein kompletter Game Changer sein. Leser, die deinen Ansatz interessant finden, möchten etwas über dich als Autorin, als Autor, als Mensch wissen. Um dich ihnen nicht wie ein schüchterner Teenager zu präsentieren, solltest du dir eine robuste Identität als Autor – dein Personal Brand – zulegen. Und dir nicht zu schade sein, dich in den Sozialen Medien zu präsentieren. » mehr zur Selbstvermarktung und PR

  • Sei bereit, dich zu zeigen, dein Gesicht und die Geschichte hinter deinem Buch. Was hat dich dazu bewegt, das zu schreiben? Sei persönlich, ohne privat zu sein. Sei nahbar, aber schütze deine Intimsphäre. Mit dieser Grundhaltung wirst du die Vermarktungsaktivitäten zur Zufriedenheit aller meistern. Und wer erst einmal den Schritt ins Rampenlicht getan hat, tut sich danach viel leichter und erfährt ganz neue Seiten an sich selbst.
  • Sei selbstbewusst in deinem Thema. Versuche erst gar nicht, wie dieser oder jene zu sein. Bleib eckig und kantig, zeig Profil. DAS ist deine Meinung, geboren aus deiner Erfahrung. Habe Mut, zu deinen Thesen zu stehen. Du bist Experte UND Autor. Und als Autor geht es dir um die Sache. Wer mit der Masse schwimmt, geht darin unter. Stehe zu deiner Perspektive, so konsequent wie möglich. Das ist dein USP. Sei du selbst. Alle anderen gibt es schon.
  • Behalte das Große und Ganze im Blick. Das ist dein erstes Buch. Es wird den Blick der Leser auf dieses Thema verändern, und das ist gut so. Vielleicht folgt ein nächstes Buch, die nächste Ebene der Erkenntnis. Bescheidenheit ist eine Tugend. Aber die Vision, einen wichtigen Aspekt des Lebens zu verbessern, hilft allen Menschen und gehört in den Gedankenpool der Gesellschaft. Dazu leistest du einen wichtigen Beitrag. Vergiss das nicht, und nutze es als Motor, um dich weiterzuentwickeln. Zum Nutzen aller.

Es stimmt, da draußen gibt es jede Menge Leute, die Autoren sein wollen und so viele Bücher wie noch nie. Und es stimmt auch, dass nicht jedes Buch gleich gut ist und nicht jedes Buch die Leser gefunden hat, die es verdient.

Aber wenn du überzeugt bist, einen wichtigen Aspekt eines Themas gefunden zu haben und Menschen damit wirklich helfen zu können, wäre es fahrlässig, dieses Potential brach liegen zu lassen. Dafür lohnt es, sich neu aufzustellen, innerlich wie äußerlich, und ein neues Kapitel im eigenen Leben aufzuschlagen. Sei mutig. Jetzt ist die Zeit.

Unser Qualitätsversprechen:
Wir arbeiten immer auf der Grundlage einer Zielvereinbarung, und wir tun, was wir sagen. Nimm uns beim Wort.

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Die Landingpage als Booster für dein Sachbuch-Marketing 2022 https://www.twentyseconds.de/die-landingpage-als-booster-fuer-dein-sachbuch-marketing-2022/ Tue, 14 Dec 2021 16:21:53 +0000 https://www.twentyseconds.de/?p=8451 Der Beitrag Die Landingpage als Booster für dein Sachbuch-Marketing 2022 erschien zuerst auf Marketing für Autoren und Vermarktung von Büchern von Unternehmern.

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Die Landingpage als Booster für dein Sachbuch-Marketing 2022

Du bist bereits Autorin bzw. Autor und möchtest dein Sachbuch, Fachbuch, deine Biographie oder deinen Ratgeber besser vermarkten? Oder du schreibst gerade an deinem ersten Werk und möchtest dich optimal vorbereiten? Deine tolle Autoren-Website steht schon, und dein Blog wächst stetig? Du hast schon eine Social-Media-Strategie oder arbeitest daran? Spätestens jetzt kommst du am Thema Landingpage nicht mehr vorbei. Denn sie kann dich noch gezielter zu deiner Zielgruppe bringen und direkter zum Kauf animieren.

Wir kennen es alle: Aus Neugierde klicken wir bei Instagram auf eine Werbung und landen auf einer Seite, die ganz offensichtlich keine „normale“ Website ist. Eine Lösung fürs Business-Problem, Abnehm-Coachings, superpraktische Rucksäcke, E-Books mit den 10 besten Investment-Tipps werden hier angeboten. Zu einem besonderen Preis, nur noch 3 Tage, mit exklusivem Goodie. Ja, das sind Landingpages, meist gleichzeitig Salespages. Es kann vielleicht sein, dass du das plump findest und dich hier nicht siehst.

Aber auch das kennst du sicher: Du suchst etwas auf Google und bekommst als Ergebnis erst einmal die Anzeigen und dann die organischen Treffer. Oder du bekommst einen Newsletter mit interessanten Infos und klickst hier auf den Button „Mehr erfahren“. Gehst du auf einen dieser Links oder Buttons, egal ob bezahlt oder organisch, landest du ebenfalls auf einer Landingpage. Daher der Name. Sie sieht aus wie die dezente Schwester der klassischen Verkaufsseite (Salespage). Eines haben all diese Seiten gemeinsam: Sie sind meist NICHT identisch mit den Homepages (also den Startseiten) der jeweiligen Domain oder des Anbieters. Sie zielen immer auf eine schnelle Reaktion des Lesers ab. Nur die Art, WIE sie ihn abholen, ist sehr unterschiedlich.

Ist eine Landingpage gut gemacht, bleibst du hängen, stöberst auf anderen Seiten des Urhebers – und vielleicht abonnierst du den Newsletter, bestellst dir das kostenlose E-Book oder setzt dir zumindest schon mal das Lesezeichen – damit du die Seite später wiederfindest. Du siehst: Je besser eine Landingpage, desto spezifischer ist sie auf deine Suche, deine Bedürfnisse zugeschnitten. Und Verkaufen ist nicht das einzige Ziel. Nur das letzte.

Was genau ist eigentlich eine Landingpage?

Eine Landingpage ist, kurz gesagt, eine einzelne Website mit nur einem Thema und einem Call-to-action. Der anvisierte Internet-Nutzer gibt z.B. seine Suchbegriffe in Google ein oder betrachtet seinen Instagram Feed mit deiner Werbung – und findet als Link deine Landingpage. Sie bedient genau seine Schlüsselwörter und triggert ihn sehr direkt zum Draufgehen, Kaufen, Newsletter-Abonnieren etc.: Marketing-Punktlandung.

Richtig, auch dieser Artikel ist eine Landingpage. Überlege mal: Wie bist du hierher gekommen? Wo bist du gestartet, um hier zu landen? Womöglich nicht auf unserer Homepage, oder?

Deine Website ist ein komplexes Gebilde, quasi das Zuhause von dir als Autor bzw. Experte. Es bildet deine Online-Identität in vielen Facetten ab. Hast du schon viele Projekte dargestellt, mehrere Bücher und Publikationen vorzuweisen, Artikel zu diversen Aspekten deines Themas veröffentlicht, dein gesamtes Portfolio aufgeführt, kann ein geneigter Besucher in jedem Raum stöbern und auf Entdeckungsreise gehen. Aber erst einmal muss er sich so sehr für dich und dein Thema interessieren, dass er tatsächlich die Zeit dafür aufwendet. Und Zeit ist ein extrem knappes Gut, besonders in der Online-Welt.

Eine Landingpage ist quasi nur ein Zimmer in deinem Gebäude. Sie hat EIN klares Ziel, und alle Inhalte sind darauf optimiert. Meist ist sie ein One-Pager, deren Inhalt auf eine Desktop-Seite passt. Manchmal ist diese Seite auch länger und umfasst mehrere Bereiche, zu denen man scrollen kann. Da sie ohnehin häufig über das Smartphone aufgerufen wird, ist sie mobil optimiert, responsive und auf Scrollen ausgerichtet. Manche Landing-Page sieht aus wie eine Mini-Website oder ist es sogar, wenn sie eine komplett eigene Domain hat und keine Unterseite der Hauptdomain ist. Meist hat eine Landingpage kein Menü (warum auch, sie hat ja keine Unterseiten). Oder sie hat ein Menü, das aber als Sprungmarken fungiert: Klickst du auf einen Menüpunkt, springt die Ansicht weiter nach unten, an die entsprechende Stelle auf der Seite.

Das klare Ziel kann vieles sein: Interesse wecken, informieren über Veranstaltungen, Deadlines, Veröffentlichungsdatum. Und natürlich E-Mail-Adressen sammeln zum Aufbau eines Newsletter-Verteilers. Und natürlich ist das letzte Ziel, dein Produkt, dein Buch, dein Beratungsangebot zu verkaufen. Je nach Stadium deiner Marketingaktivitäten kannst du deine Landingpage anpassen. Denn nicht jede Landingpage ist eine Salespage, aber jede Salespage ist eine auch eine Landingpage. Die Salespage will nur eines: verkaufen. Ähnlich wie ein Verkaufsgespräch knüpft sie an die Vorkenntnisse der Leser an und versucht, sie soweit zu überzeigen, dass sie zu Käufern werden.

Ob nun Landingpage oder Salespage: Beides hat die Aufgabe, den Leser emotional abzuholen und innerhalb kürzester Zeit inhaltlich zu fesseln. Das Gefühl „Ich brauche das“ muss entstehen, und mögliche Bedenken sollten zerstreut werden. Die Abfolge der Informationen und die Auswahl der Argumente sind dabei entscheidend für deinen Erfolg, also wie oft der Call-to-Action-Button geklickt wird.

Ist eine Landingpage überhaupt für Autoren und Sachbücher geeignet?

Dass du als Autor/Autorin eine Website haben musst, auf der du als Expertin/Experte sichtbar bist, ist unbestritten. Denn dies ist der Ort, an dem du von Interessenten, Lesern, Verlagen, Journalisten und Online-Redakteuren gesucht und gefunden wirst. Hier muss etwas über dich stehen, deine Expertise, dein Fachgebiet, deine Mission, dein Werdegang, deine bisherigen Bücher und Publikationen, Pressestimmen etc.

Deine Homepage und die gesamte Website sind ein lebendiges Gebilde, das gepflegt werden will, um bei Google ordentlich zu ranken. Das ist dir klar. Aber warum solltest du jetzt noch Extra-Energie in eine Extra-Seite stecken?

Weil du deine Leserinnen und Leser damit sehr gezielt abholen und „verführen“ kannst.

Für jedes Event, jedes Goodie, jede Aktion kannst du eine Landingpage bauen, deine Interessenten informieren, begeistern und dazu bewegen, ihre E-Mail-Adresse herzugeben oder auch zum Kauf zu bewegen. Dafür gibt es eine Menge Anlässe und Ideen:

Sammle E-Mail-Adressen, indem du z.B. folgendes anbietest:

  • Teilnahme an der Buchentstehung („Erfahre als Erste/r, worum es im nächsten Kapitel geht“)
  • ein Probekapitel („10 geniale Wege, mit schwierigen Mitarbeitern umzugehen“) zum Download – am besten dein „Goldkapitel
  • eine Verlosung („10 handsignierte Bücher an alle Anmeldungen bis zum…“)
  • ein Freebie zum Download (Checkliste, Tipps, Word- oder Excel-Vorlage, Formular etc.)
  • ein kostenloses Vorgespräch, falls du auch Beratung im Programm hast
    den Eintrag auf die Warteliste für eine Lesung

Animiere zum Kauf, beispielsweise durch

  • einen einfachen Kaufbutton („Jetzt erhältlich“, „Jetzt auch als E-Book“)
  • besonders frühe Lieferung als Vorbesteller / early bird
  • eine Sonderausgabe mit Geschenkverpackung oder Goodie
  • einen zusätzlichen Voucher für die nächste Buchmesse
  • Zugabe deines Buches zu einem anderen Kauf (Workshop, Reise o.ä.)
  • das Angebot einer Sonderedition (z.B. mit persönlicher Widmung)

Je nachdem, ob dein Sachbuch schon erschienen ist oder du noch im Aufbau deiner Personenmarke steckst, eignen sich verschiedene Methoden und Abfolgen. Am besten machst du dir einen mehrstufigen Plan. Grundsätzlich ist es ratsam, erst einen Newsletter-Verteiler aufzubauen und anschließend Landingpages anzubieten, die auch verkaufen.

Auch wenn du schon als Autor auf Amazon bist, macht eine Landingpage Sinn, denn hier bestimmst du die Inhalte komplett selbst. Und du kannst jede Menge Mehrwert anbieten. Lass deiner Phantasie freien Lauf, mach ein Brainstorming mit deinen Beratern, sei kreativ und selbstbewusst. Die Menschen sind immer neugierig auf etwas Neues.

Alles, was man zur Planung seiner Inhalte und Marketingstrategie und dem Aufbau eines Teams wissen muss, findest du auch hier.

Was zeichnet denn eine gute Buch-Landingpage aus?

Wording und Design sollten natürlich konsistent mit deiner Website sein. Keine komplette Neugestaltung, sonst ruinierst du deinen Wiedererkennungswert. Dein Logo gehört hierhin, deine CI-Farben, dein Autoren-Profil. Impressum und Datenschutzrichtlinien natürlich genauso wie Double-Opt-In-Verfahren für E-Mail-Adressen – selbstredend.

Die Hauptanforderung an eine gute Landingpage lautet: kurz, mehrwertig und visuell ansprechend. Im Falle einer Landingpage zur Veröffentlichung deines nagelneuen Sachbuches von dir als aufstrebenden Autor könnte das so aussehen:

Formuliere eine kurze, prägnante Buch-Beschreibung und stelle glaubhaft den Nutzen heraus, den die Leserinnen und Leser durch dein Buch haben werden. Kein Werbe-Blabla, sondern relevante Informationen für deine Zielgruppe. Die zu bestimmen haben wir in einem eigenen Artikel erklärt.
Begegne dem Besucher auf Augenhöhe. Zeige deine Persönlichkeit, und liefere Beweise für deine Expertise. Nenne Argumente, warum man dein Buch in seinem Leben braucht. Kannst du ein Inhaltsverzeichnis zeigen, ein Zitat, eine Grafik?

Verwende einen Hook, um Interesse zu wecken, verrate aber nicht zuviel. Was erreicht der Leser, die Leserin? Den Weg dahin finden sie im Buch!

Sei emotional in deiner Headline! Ihr Leben wird strahlender, ihr Job erfüllender, ihre persönliche Ausstrahlung stärker, ihre Probleme so klein, dass sie sie nicht mehr blockieren. Hat deine Leserin, dein Leser erst einmal deine Erkenntnisse in ihrem Leben integriert, ist sie oder er zufriedener, erfolgreicher, glücklicher. Kreiere ein Bild, das gute Gefühle auslöst. Denn genau das ist es ja: Du gibst dein Wissen, deine Erkenntnis, deine Expertise weiter, um andere Menschen teilhaben zu lassen, um glücklicher zu werden.

Ein schönes Bild und ein visuell ansprechendes Layout sorgen für Aufmerksamkeit. Ein Bild wirkt deutlich schneller als Text. Ist es nicht stimmig, ist der Betrachter weg, bevor er gelesen hat. Hier spielt ein starkes Cover alle seine Karten aus. Ein Video geht natürlich auch, ein Erklärvideo zum Beispiel oder eine Illustration, ein Bilder-Karussell. Starkes Bild- und Tonmaterial unterstützt deine Argumente massiv. Der Raum drum herum sollte möglichst frei bleiben. Weniger ist auch hier mehr. Eine klare Bildsprache und die Konzentration auf wenige Elemente unterstützen Aufnahmefähigkeit und -willen der Leser und lenkt ihren Blick.

Hast du diese zwei Punkte abgearbeitet, hast du nach dem Pareto-Prinzip bereits das Wichtigste getan und erreicht. Möchtest du noch ein Nice-to-have? Ok, dann gib noch einen drauf:

Zerstreue Gegenargumente und zeige Testimonials: Kennst du die Schmerzpunkte deiner Zielgruppe? Warum sie an deiner Methode, deinem innovativen Ansatz zweifeln könnten? Dann geh diese Themen konfrontativ an. Sammle FAQs und arbeite eine nach der anderen ab. Um das Ganze noch zu verstärken, hole dir starke Pro-Stimmen ins Boot, wenn du kannst. Kundenrezensionen und Presseclips (oder Logos der Publikationstitel) sind richtig gute Fürsprecher, ähnlich stark wie 5-Sterne-Amazon-Kundenbewertungen. So räumst du die letzten Zweifel aus dem Weg und produzierst Vertrauen.

Ein bisschen Kaufdruck wirkt oft Wunder: Hast du eine Deadline, eine limitierte Ausgabe, eine bestimmte Anzahl an Exemplaren, neigt der Betrachter oft dazu, schneller zu entscheiden. Und oft genug für dich. Quer durch alle Bildungsschichten und ungeachtet des Wissens, dass das Kaufpsychologie ist: Sie wirkt.

Kompliziert oder nicht? Praktische Umsetzung deiner Buch-Landingpage

Eine Landingpage für das eigene Sachbuch zu erstellen, ist im Prinzip genauso kompliziert oder unkompliziert wie das Erstellen der Website – nur halt im Kleinen. Die Hauptsache ist es, das Prinzip verstanden zu haben, Text und Design genau auf die Zielgruppe zuzuschneiden und quasi extrem niederschwellig zum Handeln zu bringen. Die Kunst (und die Schwierigkeit) besteht also in der Gesamtgestaltung.

Technisch ist die Umsetzung einfacher, als du vielleicht meinst. Arbeitest du mit WordPress oder einem Baukasten-System, erstellst du einfach eine neue Seite, die nicht im Menü auftaucht. Du gibst ihr einen guten Namen (den Titel deines Buches z.B.), so dass du eine sprechende URL hast (www.gabymeyer.de/schwierige_mitarbeiter_führen). Diese URL wird das Ziel aller nachfolgender Kommunikationsaktivitäten.

Viele Content Management Systeme (u.a. auch WordPress) bieten Vorlagen für Landingpages an. Sieh sie dir durch und überlege, was zu dir, deinem Thema und deinem Stil passt. Achte aber unbedingt darauf, die CI (Corporate Identity), dein CD (Corporate Design) und dein Wording beizubehalten, also alle Elemente, die du mit deiner Homepage bereits eingeführt hast.

Wenn dir vor lauter Fachbegriffen die Ohren klingeln oder du schlicht nicht die Zeit hast, deine ganze Homepage inklusive Landingpages perfekt auf den Leser zuzuschneiden, kannst du das Ganze auch gern uns überlassen.

Es gibt auch eine Reihe von Anbietern, die sich allein auf das Erstellen von Landingpages spezialisiert haben. Warum? Weil Landingpages und Salespages als Ziel von Online-Werbeanzeigen als DAS Verkaufsinstrument Nummer Eins gelten und dementsprechend professionell gestaltet sein sollten. Je nachdem, wie du bereits aufgestellt bist in der Vermarktung deines Sach- oder Fachbuchs, solltest du dir eine Lösung suchen, die zu dir passt. Hole dir Hilfe, wenn die Aufgabe deine zeitlichen und gestalterische Ressourcen übersteigt. Insbesondere wenn du planst, auf deinen Social Media-Kanälen eine Anzeigen-Kampagne zu lancieren, etwa mit Facebook-, Instagram- und Google-Ads, solltest du auf Qualität in der Konzeption und in der Umsetzung achten – sonst setzt du vor allem dein Geld in den Sand. Zur Social Media-Vermarktung gibt es auch im eigenen Artikel mehr.

Eine gutes Anzeigen-Motiv lockt die Zielgruppe deines Sachbuchs vielleicht auf deine Landingpage. Doch wenn du es nicht schaffst, das Interesse sofort zu fesseln, springen die Menschen sofort wieder ab.

Landen ist jetzt klar – und wo starten? So bekommst du Besucher auf deine Landingpage

Deine Leserinnen und Leser sollen sich auf den Weg machen, um auf deiner Seite zu landen – und das kann an vielen Stellen geschehen. Bei Facebook und Instagram hast du die Möglichkeit, in deiner Bio und in deinen Stories Links zu hinterlegen. Bei LinkedIn und Twitter kannst du sie auch direkt in den Post schreiben.

Hast du vorher deine Kanäle schon gut aufgebaut, kannst du deine Aktion in einem Post lancieren und den Landingpage-Link für eine gewisse Zeit in der Bio hinterlegen. Stories funktionieren auch, aber nach 24 Stunden sind sie verschwunden.

Besonders effektiv ist die Schaltung von bezahlter Werbung. Du kannst z.B. bei Facebook, Instagram, LinkedIn und Twitter Anzeigen schalten. Dort kannst du die für dich relevante Zielgruppe ziemlich exakt definieren und mit einem dir angepassten Budget Werbung schalten, die dann direkt auf deine Landingpage verlinkt. Zielgruppen-Profile von Geschlecht über Alter, Bildung bis zur Interessen-Verteilung machen es möglich, deine Werbung sehr zielgerichtet auszuspielen und den Streuverlust gering zu halten. Wähle erst einmal eine kurze Laufzeit, um zu überprüfen, ob es funktioniert, und justiere im Zweifel nach.

Erscheint deine Anzeige bei Google Ads, hat sie für viele sogar einen höheren Glaubwürdigkeitsfaktor. Knapp über den organischen Ergebnissen präsentieren sich die Suchergebnisse für deine Keywords in bestmöglicher Position. Im Suchergebnis steht zwar „Anzeige“, wird aber oft als „normales“ Suchergebnis und vor allem ganz weit oben wahrgenommen. Je mehr du für deine GoogleAds zahlst, desto häufiger und länger werden diese bei Google angezeigt, zusammen mit dem Link zu deiner Landingpage. Sucht ein potenzieller Leser nach den Schlüsselwörtern zu deinem Buch, stehen die Chancen, dass er auf dich und dein Buch stößt, besonders gut.

Ideal: die Landingpage-Methode auf deiner gesamten Website

Jenseits von bezahlter Werbung solltest du aber vor allem darauf achten: Idealerweise ist deine ganze Autoren-Website so aufgebaut, dass sie aus lauter Landingpages besteht und der Leser überall mit der richtigen Suche landen kann. Jede Seite sollte in der Konzeption und SEO-mäßig optimiert sein, d.h. du bringst genau die Keywords ein, nach denen deine Zielgruppe auch sucht – und erhöhst so deine Chancen, besser gefunden zu werden. So stellst du sicher, dass jede Seite auch ganz alleine für sich funktioniert. Das Ziel: auch in den organischen Suchergebnissen top zu ranken. Jede Seite braucht eine klare Struktur, schnelle Ladezeiten, Auffindbarkeit, Lesefreundlichkeit und Call-to-actions. Sorge dafür, dass dein Name und deine Keywords auf jeder Seite auftauchen. Keine Seite ohne CTA-Button: Kontakt aufnehmen, Newsletter-Anmeldung, Freebie, Kaufen. Aber bitte nicht marktschreierisch, sondern dezent, inhaltsrelevant, freundlich und als Angebot.

Wenn du eine Menüzeile hast, die deinen Namen enthält und klare Überschriften bietet (Über mich, Bücher, Blog, Shop) und einen Footer, der bereits alle Kontaktmöglichkeiten inklusive Social-Media-Kanäle aufführt, hast du schon eine gute Basis. Sorge für schnell ladende Grafiken mit guter Alt-Text-Beschreibung und Keyword-haltige Tags. Der Rest ist guter, leserfreundlicher Content, responsive und natürlich für die mobile Ansicht optimiert.

Die Landingpage-Methode für alle Seiten anzuwenden, könnte so aussehen:

  • Die Homepage (Startseite) ist übersichtlich und bringt den Leser und den Journalisten schnell zu dem Bereich, der ihn besonders interessiert (deine Bio, deine Bücher, Blogartikel zu deinem Thema).
  • Jedes einzelne Buch, das du bisher veröffentlicht hast, hat eine eigene Buch-Seite, auf der du viele Informationen dazu bündelst. Zudem enthält sie die Möglichkeit, ein Probekapitel zu downloaden (gegen E-Mail-Adresse natürlich), sowie einen Link zum Shop oder zu Amazon. Last not least bietest du einen Link zur „Über mich“-Seite an, vielleicht mit einem kleinen Bild von dir und einer Kurzvita.
  • Jeder Blogartikel, den du über dein Thema bereits veröffentlicht hast, enthält a) interne Links zu anderen Blogartikeln von dir, b) möglichst auch externe Links, z.B. Kunden-Referenzen (wenn du ihre Genehmigung hast), Veröffentlichungen, Kooperationen o.ä. und c) vielleicht auch einen dezenten Hinweis, dass du dem Leser in der Sache gerne weiterhelfen kannst (falls du Beratung anbietest).
  • Deine Bio unterstreicht deinen Expertenstatus und weckt Interesse, mehr zu erfahren. Als CTA bietet sich hier der Kontakt-Button an. Aber vielleicht gibst du Redakteuren hier z.B. die Möglichkeit, eine Pressemappe anzufordern oder bietest Referenzen auf Anfrage. Natürlich immer gegen E-Mail-Adresse.

Setze auch alles daran, in der organischen Suche durch hohe Blog-Aktivität gut bei Google zu ranken. Betrachte jeden neuen Beitrag als Mini-Landingpage für neue Interessenten und verwende nicht nur Energie für den Content, sondern immer auch für die SEO-Optimierung und die Zweit- und Drittverwertung auf anderen Kanälen. Z.B. indem du deine Leserinnen und Leser über starke Statements und Bilder auf deinen Blog lockst und dort zu Newsletter-Abonnenten machst.

Und vergiss nie: Buchmarketing ist Langstrecke mit vielen Kanälen – eine Landingpage kann eine gute Abkürzung sein. Und falls dir das alles über den Kopf wächst, scheue nicht, dir professionelle Hilfe zu holen. Das WorldWideWeb ist ein Haifischbecken, da wird jeder Fehler umgehend bestraft.

Die Landingpage als Booster für dein Sachbuch-Marketing 2022

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Google News – wie du als Autor oder Unternehmer sichtbar(-er) wirst https://www.twentyseconds.de/google-news-wie-du-als-autor-oder-unternehmer-sichtbar-er-wirst/ Tue, 30 Nov 2021 09:00:08 +0000 https://www.twentyseconds.de/?p=8153 Der Beitrag Google News – wie du als Autor oder Unternehmer sichtbar(-er) wirst erschien zuerst auf Marketing für Autoren und Vermarktung von Büchern von Unternehmern.

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Google News – wie du als Autor oder Unternehmer sichtbar(-er) wirst

Google News, der Computer-generierte Nachrichtendienst des Suchmaschinen-Giganten aus dem Silicon Valley, gilt als Nonplusultra, wenn es um Präsenz und Reichweite geht. Die News-Bots durchforsten Millionen von Nachrichteninhalten in Dutzenden Sprachen und verbreiten eine Auswahl an unzählige Nutzer. Ein Milliarden-Geschäft für den Suchmaschinen-Konzern. Und für einzelne Autoren und Unternehmer eine günstige Gelegenheit, sich selbst und ihre Beiträge ins Blickfeld der globalen Google-Gemeinde zu rücken. Wie du in Google News sichtbar(-er) wirst und dadurch Aufmerksamkeit generierst, zeigen wir dir in unserem Blogbeitrag.

Die Auswahl der in Google News angezeigten Artikel wird nicht von Redakteuren getroffen. Stattdessen analysieren die automatisierten Systeme des kalifornischen Konzerns, die so genannten Algorithmen, hunderte von unterschiedlichen Faktoren, um Nachrichten zu identifizieren und zu ordnen. Dazu gehören unter anderem Relevanz, Aktualität und Verlässlichkeit. Nachrichten aus zuverlässigen Quellen erhalten von den Algorithmen ein höheres Ranking.

Die Ranking-Systeme für wichtige, relevante und nützliche Nachrichteninhalte bei Google und YouTube nutzen dieselbe Web-Crawling- und Indexierungstechnologie wie die Google-Suche, um fortlaufend News im Internet zu finden und zu ordnen. Dabei werden Schlüsselfaktoren wie Keywords und die Aktualität von Websites erfasst und alle Angaben im Suchindex vermerkt.

Die Relevanz und Aktualität der Inhalte sowie die Sachkompetenz der Quelle entscheiden, welche Artikel der User zu sehen bekommt. Jeder dieser Faktoren wäre einzeln genommen kein Grund dafür, einen Artikel anzuzeigen, so Google – die Kombination sei letztlich ausschlaggebend dafür.

Fokussiere dich auf dein Fachgebiet!

Für Publisher heißt das: sich auf sein Fachgebiet, seine Branche oder Nische zu fokussieren und sich so als Experte etablieren. So wird man von Google News als „prominenter Publisher“ eingestuft und die eigenen veröffentlichten News werden bevorzugt aufgegriffen.

Damit deine Website beziehungsweise dein Blog überhaupt als Quelle für Google News fungieren kann, musst du sie zunächst registrieren. Sie wird anschließend einer manuellen Überprüfung durch einen Google-Mitarbeiter unterzogen. Dieser bewertet deine Website nach unterschiedlichsten Kriterien, etwa hinsichtlich technischer und inhaltlicher Richtlinien.

Keine Barrieren für Bots

So muss deine Website beispielsweise suchmaschinenfreundlich gestaltet sein und darf keinerlei Barrieren haben – weder für den User noch für die Google-News-Bots („Web Crawlers“). Damit Letztere nur den News-Content deiner Seite erfassen, kannst du einen Meta-Tag für Postings ohne News-Content erstellen beziehungsweise die robots.txt-Datei konfigurieren und so dem Bot mitteilen, dass hier keine News zu finden sind. Es gibt außerdem die Option, Google News deine Webseiten-Beiträge über einen RSS-Feed zuzuspielen, nachdem du das Publisher-Tool eingerichtet hast. Dann läuft kein Web Crawler über die Internet-Seite, sondern Google News erhält den Beitrag direkt über den RSS-Feed.

Deine Website sollte eine spezielle Google-News-Sitemap haben, die das jeweilige Veröffentlichungsdatum der einzelnen Beiträge enthalten muss – denn Google akzeptiert nur die vergangenen 48 Stunden als Veröffentlichungszeitraum eines News-Beitrags. Beiträge sollten also von hoher Aktualität sein – denn die Datensammler aus dem Silicon Valley erachten Artikel mit aktuellen Informationen als „wahrscheinlich nützlicher“ als Artikel mit älteren Informationen. Ideal ist, wenn ein Beitrag nicht älter als 24 Stunden ist. Das Datum der Veröffentlichung sollte leicht zu erkennen sein, gleiches gilt für die Headline. Und die Sitemap muss sich auch automatisch updaten.

Ein Muss: kurze Ladezeiten

Ein weiteres Must-have sind schnelle Ladezeiten – sowohl der eigentlichen Website als auch der dort veröffentlichten einzelnen Beiträge, Posts und URLs. Als Richtwert gelten 200 Millisekunden – so lange darf es dauern, bis sich der Beitrag im Browser des Users aufbaut und gerendert wird.
Beim inhaltlichen Aufbau deiner Website ist ferner darauf zu achten, dass diese ein vollständiges und rechtlich einwandfreies Impressum aufweist. Dieses muss alle möglichen Kontaktinformationen des Seitenbetreibers enthalten. Auch alle Autoren müssen darin genannt werden.

Aktualität und Exklusivität sind entscheidend fürs Ranking

Neben Aktualität ist auch Originalität, sprich exklusive Inhalte, für die Google-News-Bots besonders interessant. Entscheidend für das Ranking ist die Aktualität: Wenn du der Erste bist, der seinen Beitrag zu einem bestimmten Thema online veröffentlicht, taucht dieser im News-Ranking ganz oben auf. Allerdings nur dann, wenn der Beitrag zuvor bereits von mehreren Google-News-Websites in irgendeiner Form thematisiert wurde. Nur dann kann er innerhalb der organischen Suche als „Universal Search Integration“ angezeigt werden. Ist eine Website die einzige, die zu einem bestimmten Thema einen neuen Beitrag veröffentlicht, hat es zu wenig Gewicht, um auch in der organischen Suche angezeigt zu werden.

Bei Google News geht es den Betreibern noch mehr um Geschwindigkeit als bei der Google-Suche. Neue Beiträge sollen möglichst schnell erkannt, übernommen und angezeigt werden.

News-Beiträge sollten frei von Störern sein

Sind alle technischen Voraussetzungen und inhaltlichen Anforderungen erfüllt, kannst du viel Optimierung betreiben, um die Sichtbarkeit bei Google News zu erhöhen. So schaut Google beispielsweise auf das Layout einer Website. Dieses gilt dann als ideal, wenn sich möglichst wenige störende Elemente neben oder zwischen den News-Inhalten befinden. Der HTML-Quellcode einer News sollte ohne Unterbrechung in der Reihenfolge Überschrift, Bild, Datum, Body-Text aufgebaut sein. Bei Bildern ist wichtig, dass sie eine Bildunterschrift („Caption“) und ein standardmäßiges Dateiformat, wie beispielsweise JPG, JPEG oder PNG haben und auf Web-Größe runterskaliert sind.

Auch bei den Textbeiträgen gilt es einige Größen zu beachten, beispielsweise die Länge. So muss ein Beitrag mindestens 80 Wörter umfassen, um für Google News überhaupt erst in Betracht zu kommen. Für ein gutes Ranking sollten es aber schon 125 oder besser noch 250 Wörter sein. Dabei sollte kein Wort verlinkt sein, und auch hier gilt: Banner, Plugins oder Ähnliches haben dort nichts verloren – der News-Beitrag sollte keine Unterbrechung enthalten.

Bei der Formulierung der Headline gilt die im Journalismus gelebte Maxime: Aussagekräftig, kurz und knackig soll sie sein! Eine gute Headline schafft es, auf den ersten Blick das Interesse des Lesers zu wecken und ihn zum Klicken und Weiterlesen zu animieren. Das Schlagwort, in dem es in dem Beitrag geht, sollte ganz am Anfang der Überschrift stehen. Wortspiele kann man sich übrigens getrost sparen: Denn Google ist nun mal kein Mensch, sondern allenfalls künstlich intelligent.

Keywords und Fachvokabular bringen Treffer

Daher spring Google auch vor allem auf Schlüsselwörter, die gefragten Keywords an. Deren Relevanz solltest du vor dem Verfassen deines Beitrags über entsprechende Online-Keyword-Finder ermitteln und die drei am häufigsten von Nutzern gesuchten Varianten oder Begriffe in deinem Artikel unterbringen. Gerne auch mehr als nur einmal! Neben diesen Keywords empfiehlt sich auch die Verwendung von Fachvokabeln, die deine Zielgruppe nutzt – und gegebenenfalls auch als Suchbegriff bei der Online-Recherche eingibt.

Die Kommentarfunktion verbergen oder abschalten

Um Leser an die eigene Website oder den eigenen Blog zu binden, richten Webpublisher gerne eine Kommentarfunktion ein. Das ist an sich erstmal gut. Doch wenn es darum geht, die Beiträge Google-News-kompatibel aufzubereiten, kann die Kommentarfunktion die Bots schon mal zum Stottern bringen. Der Grund: Durch Nutzer generierte Inhalte, so genannten User-Generated-Content, können zu Fehlermeldungen wie „Artikel zu kurz“ oder „zu lang“ führen. Um das zu verhindern, kannst du die Kommentarfunktion entweder ganz abschalten oder sie zumindest verbergen. Bei letzterer Variante gibt es drei Optionen: die Kommentare mittels Ajax nachladen, in einem i-Frame laden oder auf eine eigene Unterseite auslagern.

 

Fazit

Du siehst, um als Autor, Unternehmer oder Publisher in Google News sichtbar(-er) zu werden, gilt es einiges zu beachten – technisch wie inhaltlich. Google selbst stellt auf den eigenen Websites weitere detaillierte Informationen bereit. Die Nutzung des Nachrichtendienstes lohnt sich: Eine Präsenz auf der Plattform Google News beschert Autoren, die sich durch regelmäßige aktuelle Veröffentlichungen etablieren und hervortun, eine Präsenz, die über andere Kommunikationskanäle unerschwinglich und unerreichbar wäre.

Einrichtung, Optimierung und die Aufbereitung der Inhalte kann für dich auch ein professionelles Team erledigen, die deine Zielvorgaben erfassen und für dich die besten Outlets finden und bedienen!

 

Google News – wie du als Autor oder Unternehmer sichtbar(-er) wirst

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Vom Suchen und vor allem Finden eines Verlages https://www.twentyseconds.de/vom-suchen-und-vor-allem-finden-eines-verlages/ Sat, 20 Nov 2021 09:00:22 +0000 https://www.twentyseconds.de/?p=8030 Der Beitrag Vom Suchen und vor allem Finden eines Verlages erschien zuerst auf Marketing für Autoren und Vermarktung von Büchern von Unternehmern.

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Vom Suchen und vor allem Finden eines Verlages

Wie finde ich einen geeigneten Verlag für mein Buch?
Tipps und Tricks, die bei der Verlagssuche hilfreich sind.

Das Buch ist fertig, jede Menge Arbeit, Grips und Herzblut stecken drin. Es ist bereit für die Veröffentlichung und bereit, die Welt der Literatur zu bereichern und erfolgreich zu erobern. Aber wie? Diese Frage stellen sich unzählige Autoren und es gibt hier mehr als eine Antwort.

Die Suche nach einem Verlag ist kein leichtes Unterfangen. Sie erfordert meist viel Geduld, Durchhaltevermögen und oft auch eine große Portion Glück. Dem man allerdings mit der richtigen Strategie auf die Sprünge helfen kann.

Im folgende haben wir dir daher hier einige wichtige Punkte zusammengestellt, die allesamt hilfreich sind, um bei einem Verlag oder einem Literaturagenten zu punkten und einen guten und vor allem professionellen Eindruck zu hinterlassen. Das erhöht die Chancen, dass dein Manuskript gelesen und idealerweise berücksichtigt wird. Und du kein Absageschreiben mit dem kurzen Pnip-Vermerk bekommst. Pnip ist die im Verlagswesen gültige und gängige Abkürzung für „Passt nicht ins Programm“, die auf nahezu jedem Absageschreiben zu finden ist.

Literaturagenten oder Verlag: Vor- und Nachteile im Überblick

Literaturagenten sind im Literaturbetrieb mittlerweile gang und gäbe, sie haben sich ähnlich etabliert wie Makler im Wohnungsmarkt. Ein Großteil aller Buchprojekte läuft heutzutage über Agenturen. In England und Amerika geht hier gar nichts mehr ohne sie, hier nehmen Verlage nur noch Manuskripte an, die von Agenturen kommen und diese Entwicklung geht auch bei uns in diese Richtung. Für Verlage liegt der Vorteil klar auf der Hand: Sie erhalten eine Vorauswahl, denn die Agentur hat bereits vorab geprüft, ob das Buch überhaupt zum Verlag passt – oder eben nicht und welcher andere Verlag in Frage kommt. In der Regel kennen sich Literaturagenten nämlich bestens aus und haben wertvolle Kontakte.

Auch für den Autoren ergeben sich Vorteile: So arbeiten die Agenten eng mit dem Autor zusammen, beraten ihn und geben ihm wertvolle Tipps für die Überarbeitung seines Manuskripts. Auch bei der Vertragsgestaltung können sie meist bessere Konditionen aushandeln.

Sein Manuskript unverlangt bei einem Verlag einzuschicken, macht natürlich Sinn, wenn man keinen geeigneten Agenten findet. Nur sollte man sich, gerade als noch unbekannter Autor, keine wahnsinnig großen Hoffnungen machen. Die meisten bekannten und größeren Verlage werden mit Manuskripten regelrecht überschwemmt. Die Wahrscheinlichkeit, dass dein Werk in einem Stapel unverlangt eingesandter Manuskripte landet, die, wenn überhaupt, dann vielleicht von einem Praktikanten gelesen werden, aber ansonsten ungelesen vor sich hinvegetieren, ist ziemlich hoch. Hier bieten sich eher kleine, noch unbekanntere Verlage an, die sich auf bestimmte Nischen spezialisiert haben oder einen regionalen Schwerpunkt haben, vielleicht  erfolgversprechender an.

Für beides, also sowohl für eine Literaturagentur als auch einen Verlag, gilt: Information ist alles! Vorab solltest du unbedingt umfassend recherchieren: Welche Agentur/welcher Verlag kommt für mich (mein Buch, meine Zielgruppe, mein Genre) überhaupt in Frage? Es macht nämlich so gut wie gar keinen Sinn, ein Kochbuch einem Verlag anzubieten, der sich hauptsächlich auf das Verlegen von Reiseführern spezialisiert hat. Gleiches gilt für Literaturagenten. Auch sie haben sich zumeist auf bestimmte Genres spezialisiert. Also, ab ins Internet und Informationen sammeln. Zu Verlagen, ihren Programmen, Schwerpunkten und Spezialisierungen. Gleiches gilt bei der Suche nach einem geeigneten Literaturagenten.

Wie finde ich einen geeigneten Verlag?

Bei der Suche nach einem geeigneten Verlag kann man offline sowie online ganz fantastisch stöbern. Offline in Bibliotheken, Buchhandlungen oder Fachzeitschriften. Hier findet man schnell in Frage kommende Verlage zu den unterschiedlichsten Themen und Schwerpunkten. Oder man macht sich online auf die Suche. Beginnend bei amazon findet man hier schnell für jedes Fachgebiet zuständige Verlagshäuser. Angefangen von den ganz Großen zu kleineren, oftmals feineren Nischenverlagen, bei denen sich manche auf ganz wenige Spezialthemen fokussiert haben. Hat man auf diese Weise einen geeigneten Verlag gefunden, begibt man sich ohne größere Umwege auf dessen Homepage. Viele Verlage bieten hier explizit an, sich bei ihnen mit seinem Werk vorzustellen. In der Regel fragen sie nach einer kurzen Vorstellung der Person und des Werkes. Idealerweise nimmt man aber bereits telefonisch einen Erstkontakt auf, bei dem man kurz sich und sein Anliegen vorstellt und nachfragt, in welcher Form was gewünscht wird – ob beispielsweise eine kurze Autorenvita gewünscht wird und wie lang ein Exposé und eine Leseprobe ausfallen sollen. Auf diese Weise schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Man hat direkt einen Ansprechpartner und verärgert den Verlag nicht durch „falsche“, weil nicht benötigte, zu kurze oder zu lange Einsendungen.

Hat man mehrere Verlage gefunden, die für einen relevant sein können, macht man sich am besten eine Liste der Verlage mit ihren jeweiligen Anforderungen und arbeitet sie ab.

Anschließend heißt es warten, denn oft vergehen mehrere Monate, bis eine Antwort kommt.

Nicht selten besteht die Antwort aus einem Standardschreiben ohne Begründung. Im Falle einer Absage ist diese nicht notwendigerweise ein Qualitätsurteil. Ein Verlag kann viele Gründe haben, ein Buch abzulehnen. Es passt vielleicht einfach nicht ins Programm, der Verlag hat bereits ein ähnliches veröffentlicht, das Budget ist erschöpft und vieles mehr.

Leider sind einen Verlag finden und sein Buch veröffentlichen zwei verschiedene Dinge und man braucht eine Menge Geduld und manchmal einfach eine gehörige Portion Glück.

Wie finde ich eine seriöse Verlagsagentur?

Für die Verlagsagenturensuche gilt das gleiche wie für die Verlagssuche. Es muss passen, sowohl was das Genre als auch die Interessen und die Tätigkeitsschwerpunkte betrifft. Darüber hinaus solltest du dich auch informieren, ob die Agentur überhaupt noch Kapazitäten hat und vor allem, ob sie seriös ist. Ein guter Agent arbeitet nur auf Erfolgshonorarbasis: Hier sind 15 % üblich, die erst nach dem Verlegen des Buches fällig werden und sich auf alle Einkünfte, die aus dem Buch heraus entstehen, beziehen. Vorkasse sollte man hier tunlichst meiden. Gute Agenten erkennt man weiterhin daran, dass sie selbst viele Jahre lang in verantwortungsvoller Position bei einem Verlag gearbeitet und idealerweise bereits recht erfolgreiche Bücher vertreten haben.

Hat man einen für sein Werk geeigneten Agenten gefunden, ist es ratsam, zunächst telefonisch oder via E-mail Kontakt aufzunehmen und sich zu erkundigen, welche Informationen benötigt werden und in welcher Form die Agentur eine Bewerbung wünscht. Im Anschluss daran prüft die Agentur dann das Manuskript auf seine Marktchancen, erarbeitet gegebenenfalls gemeinsam mit dem Autor Änderungen und Verbesserungen und bietet das Manuskript dann geeigneten Verlagen an. Da die meisten seriösen Agenten gute Kontakte haben, viele Lektoren persönlich kennen, genauso wie deren Wünsche und das Verlagsprogramm, stehen ihre Chancen meist deutlich besser, das Buch auch wirklich unterzubringen. Allerdings sind Literaturagenturen mittlerweile ähnlich umschwärmt wie die Verlage selbst, darum muss der Autorenneuling hier ebenfalls mit Geduld und Spucke ans Werk gehen…und sich durch etwaige Absagen nicht negativ beeindrucken oder entmutigen lassen.

Kontaktaufnahme: Anschreiben, Exposé und Überzeugungsarbeit.

Hat man einen passenden Verlag oder eine Agentur gefunden und vielleicht sogar einen positiven ersten Kontaktversuch gestartet, geht es jetzt an die Überzeugungsarbeit. Die meisten Verlage und Agenturen wollen sich jetzt ein Bild von dir und deinem Werk machen. Dazu hätten sie gerne in der Regel ein Anschreiben, ein Exposé und eine Leseprobe. Die Länge variiert, also besser nachfragen oder nachschlagen. Unser Artikel zum Schreiben eines Exposés hilft hier weiter.

Im Anschreiben präsentierst du dich von deiner besten Autorenseite: Wieso, weshalb, warum? Was hat dich motiviert, genau dieses Buch zu schreiben? Warum bist du Experte auf diesem Gebiet? Wo liegt der Mehrwert deines Werkes? Was ist die Zielgruppe? Warum ist dein Buch besonders?

Das Exposé gibt einen groben Überblick, worum es in deinem Buch geht. Es fasst die Hauptaussagen ansprechend zusammen. Das Wort „Exposé“ kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie Darstellung. Und genau das sollte ein Exposé leisten: Es stellt die wichtigsten Bestandteile deines Werkes vor. Im Schnitt sollte es 2 – 5 Seiten lang sein.

Auch eine Leseprobe ist wichtig, damit Verlag oder Agentur einen Eindruck von deinem Schreibstil bekommt. Wie lang deine Leseprobe sein soll, solltest du idealerweise vorher in Erfahrung bringen. Manchen Verlagen reichen 5 Seiten, andere möchten lieber etwas mehr. Hast du alles zusammen, kannst du dein Päckchen schnüren. Entweder digital oder auf dem herkömmlichen Postweg, auch da unterscheiden sich die Wünsche von Verlagen oder Agenturen.

Geduldsprobe geschickt meistern.

Hast du dein Päckchen verschickt, heißt es warten. Hier wird die Geduld gerne auf eine harte Probe gestellt, besonders bei größeren Verlagen. Oft dauert es mehrere Monate, bis man eine Antwort bekommt. Agenturen sind da meist etwas schneller. Die Wartezeit kann man nutzen, indem man sich noch nach weiteren möglichen Verlagen oder Agenturen umschaut. Und sich weiter bewirbt. Denn auf dem hart umkämpften Buchmarkt ist mehr mit Sicherheit mehr und erhöht die Chancen, von irgendwem entdeckt zu werden.

Last but not least: Selbst ist der Autor, Selfpublishing sei Dank

Findet sich weder ein Verlag noch eine Agentur für dein Werk, dann kannst du es auch selbst veröffentlichen. Wir haben in einem großen Artikel zum Selfpublishing alle zu beachtenden Aspekte abgedeckt. Hier wird es möglich, auf dem Buchmarkt auch ohne Publikumsverlag weitgehend akzeptiert zu werden.  Die Frankfurter Buchmesse hat eigens dafür eine „self publishing area“ eingerichtet und auch einige bekannte Autoren wie etwa Nele Neuhaus oder E.L. James haben so angefangen, bevor sie entdeckt wurden und „ganz groß rauskamen“.

Self-Publishing Dienstleister gibt es mittlerweile viele und auch viele gute, so dass die Werke auch von guter Qualität sind. Und das sollten sie auch sein, damit sie qualitativ mit den Verlagsbüchern mithalten können. Das heißt, die Covergestaltung sollte professionell sein, damit auf den ersten Blick erkenntlich ist, zu welchem Genre das Buch gehört. Einwandfreie Rechtschreibung ist ebenfalls wichtig und idealerweise wird das Buch von einem Profi lektoriert. Dann sind die Chancen ganz gut, dass sich ein paar Exemplare auch verkaufen. Denn nichts ist schlimmer, als wenn das Buch floppt, weil es lieblos gemacht wurde, einfach so ins Netz gestellt wird oder anderweitig verpufft. Dann wird es garantiert von keinem Verlag mehr genommen. Self Publisher müssen ihre Bücher auch selber vermarkten, das macht eine Menge zusätzlicher Arbeit. Aber es geht – Beispiele gibt es genug. Und auch viel Hilfe dazu im Netz. Google dazu und stöbere ein bisschen im Netz herum, um dich inspirieren zu lassen.

Vom Suchen und vor allem Finden eines Verlages

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Was macht ein gutes Sachbuch-Cover aus? https://www.twentyseconds.de/was-macht-ein-gutes-sachbuch-cover-aus/ Wed, 10 Nov 2021 09:00:44 +0000 https://www.twentyseconds.de/?p=8034 Der Beitrag Was macht ein gutes Sachbuch-Cover aus? erschien zuerst auf Marketing für Autoren und Vermarktung von Büchern von Unternehmern.

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Was macht ein gutes Sachbuch-Cover aus?

Du steckst mitten im Projekt oder hast dein Sachbuch sogar schon fertig geschrieben und brauchst nun ein ansprechendes Buchcover für den Inhalt, den du deinen Lesern vermitteln möchtest. Wahrscheinlich hast du dir dazu auch schon Gedanken gemacht und fragst dich nun, wie dieser letzte, entscheidende Schritt umgesetzt werden soll. Das ist gut, denn dabei gibt es einige Dinge zu bedenken.

Worin unterscheidet sich ein Sachbuch-Cover von anderen?

Grundlegend ist zu sagen, dass ein Buchcover den Inhalt und das Genre widerspiegeln sollte. So soll dem Leser schon auf den ersten Blick klar sein können, um welche Art Lektüre es sich handelt. In einem Buchhandel lassen sich beispielsweise Krimis/Thriller daran erkennen, dass sie von ihrer Covergestaltung ein sehr düsteres Erscheinungsbild haben. *Biografien lassen sich schnell an Portraits des Autors oder der im Buch beschriebenen Person ausfindig machen. * Ähnlich verhält es sich mit Fachliteratur. Sachbücher sowie Fachbücher oder Ratgeber vermitteln der Leserschaft wissensorientierten Inhalt. Doch anders als bei einem reinen Fachbuch haben Sachbücher einen primären privaten Nutzen für den Leser. Sprich: du als Autor hast dich mit einem Thema intensiv beschäftigt, bist also ein Experte darin und gibst dein Fachwissen, aber gleichzeitig auch deine Erfahrungen und Emotionen an deine Leser weiter. Das Cover beeinflusst innerhalb von wenigen Sekunden die Kaufentscheidung und sollte darum direkt zu Beginn die Neugier des potenziellen Lesers wecken.

Vorgefertigt oder Individuell? (Selbst gemacht oder gestalten lassen?)

Du stellst dir vielleicht die Frage, ob du dein Sachbuch Cover selbst entwerfen oder es von einem Profi gestalten lassen sollst. Natürlich gibt es etliche kostenlose Anbieter, die vorgefertigte Buchcover anbieten. Hier muss man genau auf die Nutzungsbedingungen und Lizenzvereinbarungen achten, denn nicht alles ist kommerziell nutzbar und die Möglichkeiten sind beschränkt. Diese Option ist oft geld- und zeitsparender. Andererseits hast du viel getan, damit sich DEIN Buch von anderen in diesem Fachgebiet unterscheidet. Wieso solltest du bei dem Cover damit aufhören? Das Cover kann entscheidet darüber sein, ob dein Buch gekauft wird oder nicht. Deshalb kann es ratsam sein, diese Aufgabe zusammen mit einem Designer anzugehen. Dieser weiß, worauf es bei der Gestaltung ankommt, und kann dir helfen, deine Wünsche und Ideen zu realisieren. So hast du auf jeden Fall ein individuell gestaltetes Werk, auf das du stolz sein kannst. Du kannst und solltest dir im Vorfeld bereits Ideen und Inspiration holen. Dazu kannst du zum einen ganz schlicht in eine Buchhandlung oder einen Onlineshop schauen, aber auch Seiten wie Pinterest und Co. haben viele Designs, die es sich anzuschauen lohnt. Es ist sehr empfehlenswert, sich vor dem Gang zu einem Designer konkretere Gedanken zur Covergestaltung deines Sachbuchs zu machen. Ein individuelles Buchcover kann zu einem starken Wiedererkennungswert beitragen. Mehr dazu in unserem Artikel „Wie komme ich zu einem richtig guten Cover?“.

Was auf dein Buchcover drauf sollte

Autor, Titel, ein Bild und fertig – würde man meinen. Aber das Buchcover sollte gut durchdacht sein, denn es ist das Aushängeschild deiner harten Arbeit. Dein Sachbuch muss sowohl in die Schublade des Genres passen, als sich auch von der Konkurrenz abheben. Deshalb ist es wichtig, sich auch die bisher veröffentlichten Werke in dem Fachgebiet anzuschauen. Es gibt verschiedene Ansätze, wie ein Sachbuch Cover auszusehen hat.

Zunächst wäre es wichtig, die Zielgruppe genau zu definieren. An welche Altersgruppe soll es sich richten? Welchen Bildungsstand haben sie? Ist es eher für Männer oder für Frauen? Die Zielgruppe bestimmt einen großen Teil der Gestaltung. Natürlich muss es auch dir als Autor gefallen, aber du hast das Buch für deine Leser geschrieben. Cover für Sachbücher sind häufig sehr minimalistisch gehalten und beschränken sich auf wenige Elemente, die als Blickfänger genutzt werden. So kannst du auch eine Fotografie dafür nutzen, um deinen Inhalt visuell zu unterstreichen. Gerne werden auch vereinfachte und klare Formen genutzt wie beispielsweise Silhouetten, um Seriosität zu vermitteln.

Auch reine Textcover werden gern genutzt, um klare Linien zu schaffen. Dazu spielt die Farbgebung auch eine wichtige Rolle, starke Kontraste und bunte Farbtöne stechen besonders schnell aus der Masse heraus. Mit der Farbe kannst du auch die Stimmung deines Buchs wiedergeben. Auch hier gilt der Leitspruch „Weniger ist Mehr“. Die Farbgebung sollte nicht ins Chaotische überschwenken. Beliebte Farben sind Blau, Gelb und Rot.

Während die Schriften auf Romanen gern ausgefallen sind und auch dadurch gleich erkennbar machen, aus welchem Genre sie stammen, wird bei Sachbüchern auf einfache markante Schriftarten gesetzt. Sie sollten auffallen, gleichzeitig gut lesbar sein und seriös wirken. Sie bilden farblich den Kontrast zu dem Hintergrund.

Deiner Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Finde den Mut, außergewöhnliche Designs zu nutzen. Denn dein Buchcover wird im Endeffekt auch zu einem Teil deiner Marke.

E-Book oder gebundene Ausgabe?

Ja, es macht einen Unterschied, ob du dein Sachbuch in gebundener Fassung oder als e-Book vermarkten möchtest. Denn anders als bei einem gebundenen Buch, kann man online nicht mit dem haptischen Erlebnis arbeiten. Eine Prägung, besonderes Papier oder Ähnliches, ist nur bedingt sichtbar. Als e-Book muss das Buchcover in wenigen Sekunden erkennbar sein, aber vor allem muss es auch als Thumbnail funktionieren. Das heißt, wenn dein potenzieller Leser in einem Online-Store scrollt, muss dein Sachbuch Cover auffällig genug sein, dass es aus der Masse an Büchern direkt heraussticht. Hier ist eine gut lesbare Schrift von großer Bedeutung.

Da ein e-Book Cover auch ein anderes Format hat als ein gebundenes Buch, muss die Gestaltung angepasst werden. Viele Leser nutzen auch direkt den Online-Store der Tablets oder e-Reader. Auf diesen ist dein Cover nochmal kleiner und muss dennoch alle wichtigen Informationen für den Leser enthalten.

Präsentation auf Social Media

Dein Sachbuch wird höchstwahrscheinlich nicht nur im Bücherhandel und im Onlineshop zu finden sein. Für ein breites Spektrum setzen viele Autoren auf Social Media. Auch auf deiner Homepage kannst und solltest du dein Werk präsentieren. Aber vor allem auf Social Media ist eine schnelle Erfassung sehr wichtig, d.h. dein Buchcover muss beim Scrollen auf der Seite aus der Menge an sonstigem Input herausstechen. Hier laufen dann alle wichtigen Aspekte zusammen: Farbe, Bild und Schrift. Dein Buchcover hat nur wenige Sekunden Zeit, um Leser neugierig zu machen. Wir erklären auch, was es sonst noch bei der Buchvermarktung auf Social Media zu beachten gibt.

Wenn du dein Sachbuch in gebundener Fassung vermarktest, bietet sich natürlich ein professionell erstelltes Foto an. Aber auch sogenannte „Mock-ups“ werden immer häufiger genutzt, um dem Betrachter ein plastisch wirkendes Bild zu vermitteln. Mit einem Mock-up lassen sich auch kurze Reels erstellen, die dein Buch nahezu greifbar wirken lassen. Dein potenzieller Leser kann dein Sachbuch also virtuell bestaunen. Dieses Verfahren lässt sich auch auf e-Books anwenden, selbst wenn es bei einem reiner Online-Vermarktung bleibt.

Wem der Prozess zu viel Zeit und Expertise kostet und das Design, das Schreiben und die Vermarktung lieber den Profis überlässt, kann dazu in unseren Angeboten stöbern.

 

Was macht ein gutes Sachbuch-Cover aus?

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Du bist noch auf der Suche nach einem Buchcover?
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ISBN-Nummer beantragen https://www.twentyseconds.de/isbn-nummer-beantragen/ Sun, 31 Oct 2021 09:00:04 +0000 https://www.twentyseconds.de/?p=8038 Der Beitrag ISBN-Nummer beantragen erschien zuerst auf Marketing für Autoren und Vermarktung von Büchern von Unternehmern.

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ISBN-Nummer beantragen

Endlich hast du die letzten Worte in deinem Manuskript gesetzt. Dein Buch kann in den Druck gehen. Aber wie beantragt man eigentlich die ISBN-Nummer auf der Rückseite des Buches? Welche Vorteile bringt diese Nummer oder kann man gar darauf verzichten?

Welche Vorteile hat eine ISBN-Nummer?

Wer sein Buch in großer Anzahl verkaufen möchte, benötigt für dieses eine ISBN-Nummer, damit es mit Hilfe dieser Nummer vom Buchhändler in der ISBN-Suche gefunden und das Buch entsprechend im Handel gelistet und verkauft werden kann.

Was passiert, wenn ich auf die ISBN-Nummer verzichte?

In Deutschland ist man als Autor nicht verpflichtet, ein Buch mit einer ISBN-Nummer zu versehen. Da das veröffentlichte Buch ohne eine entsprechende Nummer jedoch nicht in der ISBN-Suche gefunden werden kann, muss sich der Autor selbst aktiv um den Vertrieb des Buches kümmern und verliert seine Reichweite.

Wann brauche ich selbst keine ISBN-Nummer zu beantragen?

Wenn dein Manuskript von einem großen Verlag angenommen wurde und du als Autor deine Bücher über diesen Verlag veröffentlichen lässt, kümmert sich der Verlag um die Beantragung der ISBN-Nummer, weil der Verlag bereits über eine sogenannte Verlagsnummer verfügt.

Auch bei Selfpublishing-Verlagen wie Books on Demand, Amazon Kindle und Tredition, bei denen du selbst für dein Buchcover und den Buchsatz verantwortlich bist, musst du keine ISBN beantragen. Der Verlag vergibt auch in diesem Fall die ISBN kostenlos.

Wo beantrage ich die ISBN-Nummer?

Wenn du dich bereits für die Veröffentlichung und den Buchdruck in Eigenregie entschieden hast, musst du selbst die ISBN-Nummer beim MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH über https://www.german-isbn.de beantragen. Eine ISBN-Nummer kostet rund 90,00 Euro.

Beachte bitte, dass du dich schon vor dem Druck um deine ISBN-Nummer kümmerst, denn die ISBN-Nummer muss sowohl außen als auch innen gut sichtbar auf dem Buch vermerkt sein.

Du hast gleich mehrere Bücher geschrieben oder der Folgeband deines Manuskriptes steht schon in den Startlöchern? Dann macht eine Beantragung einer Verlagsnummer bei beim MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH Sinn. Die Grundgebühr für die ISBN-Vergabe beträgt zurzeit 146 EUR netto. Zusammen mit dieser Verlagsnummer erhält man dann eine ISBN-Liste mit mehreren Nummern.

Good to know

Wusstest du, dass du dein Buch mit der soeben vergebenen ISBN-Nummer direkt ins Verzeichnis lieferbarer Bücher eintragen lassen solltest? Denn erst dann können Buchhändler dein Buch auch finden und für den Buchhandel bestellen. Also solltest du direkt nach der Beantragung und Vergabe der ISBN-Nummer dein aktuelles Werk im Verzeichnis lieferbarer Bücher (www.vlb.de) eintragen lassen. Solch ein Eintrag kostet derzeit 2,70 EUR pro eingetragener ISBN-Nummer, eine Jahresgebühr in Höhe von 69 EUR wird parallel fällig.

ISBN-Nummer beantragen – Schritt für Schritt erklärt

Schritt 1:
Gehe auf die Website www.german-isbn.de

Schritt 2:
Entscheide dich bei den beiden möglichen auszufüllenden Formularen, ob du ein Verlag mit fortlaufender Produktion (oberes Formular) oder eine Privatperson bist bzw. nur ein Buch einmalig veröffentlichen willst (unteres Formular)

Schritt 3:
Gib nun alle relevanten Daten in das Formular ein und sende es ab

Schritt 4:
Ein Betrag in Höhe von 90,89 EUR wird nach der einmaligen Beantragung einer ISBN-Nummer fällig. Alle weiteren Unterlagen erhältst du nun noch einmal per Post.

Du möchtest deine Zeit lieber komplett deinem Buch widmen? Du wärst erleichtert, wenn dir jemand die Bürokratie abnimmt? Das Team von twentyseconds unterstützt dich gerne mit Rat und Tat bei allen Fragen rund um das Autorendasein und hilft dir dabei, deine eigene ISBN-Nummer zu erhalten, damit dein Buch mehr Reichweite generiert. Wir haben auch noch mehr Angebote für Autoren, gerne erstellen wir dir ein individuelles Bundle. Zögere nicht uns zu kontaktieren. Wir melden uns bei dir, denn wir tun, was wir sagen!

ISBN-Nummer beantragen

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Autorenmarketing – alles, was du wissen musst https://www.twentyseconds.de/autorenmarketing-alles-was-du-wissen-musst/ Thu, 21 Oct 2021 13:29:31 +0000 https://www.twentyseconds.de/?p=8041 Der Beitrag Autorenmarketing – alles, was du wissen musst erschien zuerst auf Marketing für Autoren und Vermarktung von Büchern von Unternehmern.

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Autorenmarketing – alles, was du wissen musst

Du willst erfahren, um was es beim Autorenmarketing eigentlich geht, auf was du achten musst und wie du es so richtig in Schwung bringst? Dann lies weiter. Hier findest du komprimiert und auf den Punkt gebracht die wichtigsten Informationen.

Mehr als 50 wichtige Facts for you:

Definiere zuerst alle Parameter deines Autoren Marketings

1.  Unter dem Begriff des Autorenmarketings versteht man das Marketing rund um den Autor (nicht um sein Buch).
2. Beim Autorenmarketing wird der Autor als Marke aufgebaut.
3. Autorenmarketing liefert zum Teil der Verlag – je nach Größe. Vor allem aber bist du als Autor selbst gefragt – mit und ohne Verlag.
4. Du solltest dir dafür deiner Zielgruppe bewusstwerden und diese genau definieren. Hier hilft auch eine Leser-Persona zu erstellen und ihre drei Dimensionen zu beachten
5. Frage dich, ob es bedingt aus der Sache heraus erweiterte Zielgruppen gibt? Beispielsweise gehören bei dem Buchtitel „Hauskauf für jeden Geldbeutel“ auch Immobilienbüros, Immobilienmakler, Bausparkassen und Banken zu deinen Zielgruppen.
6. Mache dir klar, auf welchen Kanälen du diese Zielgruppe(n) am ehesten erreichst.
7. Überlege dir genau, wie du dich als Autor präsentieren möchtest.
8. Wer bist du und was davon möchtest du zeigen? Es gibt da die unterschiedlichsten Ansätze. Autoren, die sich selbst komplett transparent in der Öffentlichkeit zeigen und solche, die das strikt vermeiden und ihren Text in den Mittelpunkt stellen.
9. Welche Aspekte deines Lebens haben Relevanz für dein Buch? Wenn du zum Beispiel über Fernöstliche Heilmethoden schreibst, kannst du deinen Lesern zeigen, dass du seit Jahren Qi Gong praktizierst oder regelmäßig nach Indien reist.
10. Beantworte klar die Frage, warum du dieses Buch geschrieben hast. Was war deine Intention und weswegen braucht es die Welt gerade jetzt? Dadurch wirst du dir selbst sicherer und die Antwort wird dich als roter Faden im Autorenmarketing begleiten.
11. Sei authentisch. Präsentiere nur das oder so viel, wie es zu dir passt. Menschen spüren es, wenn der Autor unecht ist.
12. Überlege dir, mit welcher Sprache du zu deinen Lesern sprechen möchtest und behalte diese bei. Du erarbeitest dir dadurch einen gewissen Wiedererkennungswert, Vertrauen und Klarheit, was deine Autorenmarke stützen wird.
13. Schreibe deine Vita, die du später auf den verschiedenen Plattformen nutzen kannst.

In unserem Artikel zur Entwicklung deiner Marketingstrategie gehen wir noch detaillierter auf alles ein, was sowohl für ein Buch als auch den Autor wichtig ist.

Digitale Wege im Autoren Marketing

14. Erstelle eine Autoren-Homepage mit allen wichtigen Infos zu dir, deinem Buch und aktuellen Terminen. Die ganzen Dos und Don’ts zur Autoren-Homepage gibt es hier.
15. Halte deine Homepage immer aktuell! Es gibt nichts Peinlicheres, als wenn da noch alte, längst vergangene Online-Termine draufstehen.
16. Entscheide, ob eine Chat- oder Kommentarfunktion Sinn macht. So kannst du noch näher an deinen Lesern sein und außerdem permanent den Markt nach neuen Bedürfnissen abklopfen.
17. Investiere in deine Homepage. Sie ist deine digitale Visitenkarte.
18. Sorge bei Google für eine hohe Trefferquote, wenn dein Thema eingegeben wird. Beschäftige dich also mit dem Thema SEO.
19. Verknüpfe deine Homepage mit allen Social Media Plattformen, die du nutzt.
20. Nutze die Möglichkeit, eine Amazon-Autorenseite zu erstellen. Das geht einfach und kostenlos und du kannst hier alle deine veröffentlichten Bücher zusammenfassen, deine Vita hinterlegen, Videos hochladen und Neuigkeiten bekannt geben.
21. Bitte Bekannte oder Geschäftspartner um Rezensionen (allerdings bitte nicht auf Amazon, das wird direkt gelöscht). Sie erhöhen die Vertrauenswürdigkeit und das Interesse an deinen Büchern.
22. Melde dich für das Autorenprogramm von lovelybooks.de an. Dadurch hast du die Möglichkeit, dein Autorenprofil aktiv zu gestalten sowie Leserunden als auch Buchverlosungen zu starten.
23. Prüfe, ob zu deinem Autorenportfolio Blogartikel passen. Die kannst du auf deiner Homepage platzieren. Achte hier besonders auf Qualität statt Quantität. Bleibe weiterhin deiner Tonalität treu!
24. Möchtest bzw. kannst du das Format von Podcasts nutzen? Sei ehrlich zu dir. Es gibt Menschen, denen es liegt, frei zu sprechen, dabei ihren roten Faden zu behalten und etwas auszudrücken und anderen eben nicht. Mach nur das, was zu dir und deiner Art passt.
25. Du kannst sogar nur mit deinem Handy anfangen, Podcasts zu erzeugen. Wichtig ist das dahinterliegende Konzept deiner Marke, die du aufbauen möchtest.
26. Lade deine Podcasts auf deiner Homepage hoch.
27. Verschaffe dir einen Überblick über alle Podcast Plattformen und entscheide, wo deine Podcasts am besten hinpassen (iTunes, Audible, Spotify, SoundCloud, Deezer, Stitcher, etc.)
28. Kannst du Instagram und Facebook für deine Zwecke nutzen? Das Gute: Beide sind miteinander verlinkt und du musst nur einmal Content erzeugen.
29. Hast du dich für die Nutzung von Social Media entschieden, dann gib dort regelmäßig Futter rein oder lass dir von Profis helfen.
30. Bleibe dabei deinen erarbeiteten Inhalten und deiner Tonalität weiter treu.
31. Antworte zeitnah auf Kommentare deiner Leser. Auch das Bedanken für ein Abo ist eine Sache, welche die wenigsten Kanalbetreiber beachten, die aber supergut ankommt.
32. Schon mal über Vlogs nachgedacht? Menschen, die sich sehr gut vor der Kamera präsentieren können, sollten sich dieser Variante öffnen.
33. Mache auch hierzu ein Konzept. Alles muss in deine Autoren-Präsentation hineinpassen. Denke daran: Wiedererkennungswert – Vertrauen – Klarheit.
34. Vlogs gehören auf deine Autoren Homepage, deine Amazon Autoren Seite und auf YouTube.
35. Erstelle einen YouTube Kanal. Du kannst dich dort vorstellen, Leseproben einstellen oder auf Fachfragen antworten.
36. Macht es in deiner Branche evtl. Sinn, im regelmäßigen Rhythmus Newsletter zu verschicken? Das könnte wöchentlich, monatlich oder einmal im Quartal sein.
37. Als Sach- oder Fachbuchautor gehören sicher auch LinkedIn und Xing zu den Plattformen deiner Wahl. Wahrscheinlich bist du hier als Professional sowieso schon vertreten. Ergänze dein Profil um deine Tätigkeiten als Autor.
38. Halte deine Community auf dem Laufenden. Du kannst auch schon während des Entstehungsprozesses deines Buches alle potenziellen Leser mitnehmen bzw. auf dich aufmerksam machen.
39. Baue ein Netzwerk zu Autoren und Verlagen auf. Dafür nutzt du LinkedIn und Xing.
40. Biete sogenannten Buchbloggern oder Fachleuten aus der Branche, die mit deinem Thema zu tun haben, dein Buch an. Du schickst ihnen ein kostenloses Leseexemplar. Im Gegenzug bekommst du eine Kritik auf ihrer Seite.

Analoge Wege des Autorenmarketings

41. Suche Autorenstammtische auf. Du knüpfst nicht nur Kontakte, sondern bekommst auch wertvolle Tipps, Input und lernst aus den Fehlern der anderen. Nicht zuletzt gewinnst du Interessengruppen für dein Buch.
42. Besuche Fachvorträge oder versuche selbst einen Vortrag zu deinem Thema an geeigneter Stelle zu halten. Nur Mut – man wächst mit seinen Aufgaben. Vielleicht kannst du deinen Vortrag mitschneiden und ebenso wieder hochladen.
43. Gibt es Messen oder ähnliche Veranstaltungen, auf denen du präsent sein solltest? Nimm dir die Zeit und besuche diese. Selbst wenn du nicht die Möglichkeit hast, dort als Autor in Erscheinung zu treten, wirst du mit viel mehr Wissen rausgehen, als du reingegangen bist.
44. Hinterfrage, ob es spezielle Gruppen gibt, die sich für dein Buch interessieren könnten. Hast du zum Beispiel ein Buch über Die Geschichte des Tees geschrieben, könntest du aktiv auf Teegeschäfte zugehen und dein Buch dort zum Verkauf anbieten. Dein Buch ist nicht an Bücherläden gebunden!
45. Regionale Zeitungen haben grundsätzlich immer Interesse, wenn ein Autor aus der Region ein Buch veröffentlicht. Nimm daher auf jeden Fall zu allen bekannten Zeitungen und Magazinen deines Lebensortes Kontakt auf.
46. Recherchiere auch zu Magazinen, die grundsätzlich mit deiner Branche zu tun haben und biete dort dein Buch an, z.B. für einen Artikel oder eine Rezension. Sei aber nicht enttäuscht, wenn die Rückmeldung ausbleibt. Das hat nichts mit dir zu tun, sondern mit einer gewissen Bequemlichkeit und Übersättigung der Redaktionen.
47. Es ist auch einen Versuch wert, an lokale Radio- oder TV-Sender heranzutreten. Wenn dein Thema gerade einen bestimmten Nerv trifft und die entsprechende Person an der jeweiligen Schnittstelle sitzt, hast du evtl. die Möglichkeit auch dort aufzutreten oder mit deinem Buch zumindest vorgestellt zu werden.
48. Vielleicht macht es gerade für dich Sinn, Flyer zu nutzen. Wenn du beispielsweise über das Thema „Hauskauf für jeden Geldbeutel“ geschrieben hast, könntest du die Flyer bei Banken auslegen, da ja dort immer Immobilieninserate ausgehängt werden.
49. Kreiere originelle und kostengünstige Giveaways. Bei dem Buch Die Geschichte des Tees könntest du ein einfaches Tee-Rezept zum selbst sammeln, trocknen und mischen als Lesezeichen herstellen lassen. Oder bei dem Buchtitel „Hauskauf für jeden Geldbeutel“ erstellst du eine Checkliste, die du in Immobilienbüros oder Banken auslegst. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, die nicht teuer sein müssen, aber auf dich aufmerksam machen!
50. An solchen kleinen Geschenken haben auch Buchläden Interesse. Schließlich sind es auch Werbegeschenke für ihre Kunden und du erhöhst die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden dann dort nach deinem Buch fragen und der Händler es mit in sein reguläres Warensortiment aufnimmt.
51. Vielleicht bietet sich zu deinem Thema auch ein Workshop oder Seminar an? Falls du das nicht sowieso schon tust, denke darüber nach!

Mehr zu den vielen Wege und Kanäle für Autoren- und Buchmarketing findest du auch in größerem Detail in unserem Artikel zum Thema. 

Fazit

  • Wähle ein für dich authentisches Autorenmarketing
  • Wähle eine Sprache/Tonalität, der du treu bleibst
  • Wähle deine Kanäle, auf denen du in Erscheinung trittst
  • Wähle einen Marketing-Mix, der zu dir, deiner Zielgruppe und deiner Branche passt
  • Wähle analoge Elemente, die bei deinem Buchtitel Sinn machen

Erscheint dir das jetzt megaviel, was es alles zu bedenken und zu berücksichtigen gibt? Brauchst du Hilfe, um dich als Autorenmarke zu definieren? Bist du dir unsicher, welche Wege zu dir passen?

Kein Problem! Das Team von 20sec hat das Knowhow, das du brauchst. Wir beraten und unterstützen dich auf deinem Weg zum erfolgreichen Autoren Marketing. Nutze unsere Chatfunktion auf der Homepage oder den digitalen Terminkalender, um gleich ein Gespräch zu vereinbaren. Auch ein Anruf oder eine E-Mail bringen dich deinem professionellen und individualisierten Autorenmarketing ein Stück näher! Zögere nicht. Wir tun, was wir sagen!

Autorenmarketing – alles, was du wissen musst

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Wir arbeiten immer auf der Grundlage einer Zielvereinbarung, und wir tun, was wir sagen. Nimm uns beim Wort.

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Starke Statements, klare Kante – Warum das Benutzen fremder Statements kontraproduktiv ist https://www.twentyseconds.de/starke-statements-klare-kante-warum-das-benutzen-fremder-statements-kontraproduktiv-ist/ Tue, 31 Aug 2021 08:56:27 +0000 https://www.twentyseconds.de/?p=7526 Der Beitrag Starke Statements, klare Kante – Warum das Benutzen fremder Statements kontraproduktiv ist erschien zuerst auf Marketing für Autoren und Vermarktung von Büchern von Unternehmern.

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Starke Statements, klare Kante – Warum das Benutzen fremder Statements kontraproduktiv ist

„Wenn du Zitate fremder Leute benutzt, zeigt dies nur, dass du keine eigenen Gedanken hast, sonst müsstest du dich nicht anderer Leute Ideen bedienen.“

Eine klare Kante kurz und knackig in einem persönlichen Statement formuliert trennt Spreu von Weizen. Als Unternehmer separierst du mit einem klar gesetzten Statement deinen perfekten Kunden von der grauen Masse.

Gute Zitate haben eine wahre Sogwirkung. Ein starkes Statement clever eingesetzt, sorgt bei deinem Leser für eine strategisch gut gesetzte Gedankenpause, in welcher dein Kunde diese gerade geäußerte Idee in Ruhe verinnerlichen kann. Ein gutes Statement prägt sich einfach ein, bleibt im Hirn und regt zu neuen Ideen an.

Ein kontroverses Statement strategisch in deinem Text auf LinkedIn eingesetzt, hebt dich klar von einem Meer aus Unternehmern ab. Solche Statements aus deinem Buch herauszuarbeiten und deine sozialen Medien zu bedienen gehört übrigens zu unseren Spezialgebieten.

Was passiert aber, wenn dir einfach kein starkes Zitat einfällt oder du dich noch nicht traust, deinen Content in Worte zu fassen?

Warum kannst du dann nicht einfach ein fremdes Zitat, welches im Prinzip bereits deine Message ausdrückt, für die Bewerbung deiner eigenen Marke, dir selbst, benutzen? Denn zugegeben, es klingt doch so einfach:

Du nimmst ein fremdes Zitat, welches dich anspricht, kombinierst es mit deinem Font und deinem Bild und teilst es auf LinkedIn. Fertig ist dein neues Statement für deine Inhalte. Potenziellen Kunden, die deine Sprache sprechen, kommt dein neues Statement vielleicht bereits bekannt vor und bringen dieses nun mit dir in Verbindung. Ohne mit der Wimper zu zucken, bekommst du ein „gefällt mir“. Klingt doch einfach und totsicher, oder?

Dies ist ein fataler Irrglaube, denn ich verrate dir was: das Gegenteil wird passieren. Selbst wenn ein potenzieller Kunde hängen bleibt, dann sicher nicht für lange. Denn mit einem bekannten und gefälligen Statement weckst du kein Interesse. Und Interesse ist alles, was du brauchst, um einen neuen Kunden zu catchen und bereits vorhandene Kunden zu halten.

1000-mal gehört

Natürlich klingt es einfach: man nehme ein fremdes Zitat, hübscht es optisch vielleicht etwas auf und fertig ist das Statement. Sicher fühlst du dich mit diesem einen speziellen Zitat verstanden und abgeholt. Die breite Masse nickt beim Lesen dieses bekannten Zitates zustimmend, da sich dieses Statement bereits angenehm bekannt anfühlt. Und wenn das Statement der breiten Masse gefällt, interessiert sich dann sicher auch die breite Masse für dein neues Produkt? Und breite Masse bedeutet gleichzeitig auch mehr Umsatz, denn was bei den anderen funktioniert, kann bei dir doch nur noch viel besser funktionieren, du hast ja schließlich auch das bessere Produkt? Falsch!

Denn wie soll Innovation entstehen, wenn sich schon das ganze Statement angenehm bekannt (und leicht ausgelatscht) anfühlt?

Die größten Ideen, Erfindungen und Innovationen starten aus einem Gefühl der Unbequemlichkeit heraus. Erfindungen wurden ersonnen, weil ein Zustand nicht mehr ertragbar war. Erst durch Druck entstehen Diamanten. Und mit einer klaren Kante erzeugst du ein unangenehmes Gefühl beim Leser. Aus diesem Gefühl heraus entsteht dann womöglich sogar ein neuer Gedankenansatz beim Kunden. Ein Samen wird durch dich gepflanzt, eine Idee wird in deinem Kunden geboren. Und du bist mit deinem Statement der Ursprung des Ganzen. Dieser Effekt sorgt für Verbindung und Nähe.

Kopierte Statements

Doch was passiert, wenn du lediglich die Statements anderer kopierst?

Stell dir einmal vor, du stehst vor dem Milchregal und brauchst Milch. Für welche Sorte wirst du dich heute entscheiden? Entscheidest du dich für dieses neue Produkt hier links unten, welches du noch nie gesehen hast, oder die Sorte Milch, die du schon immer kaufst? Warum solltest du ein anderes Produkt mit derselben Aufschrift probieren, wenn es dir zum einen gar nicht auffällt, geschweige denn neugierig macht? Und woher kannst du auch wissen, dass diese neue Milch so viel besser ist? Es steht schließlich genau dasselbe auf dem Karton, wie auf all den anderen Kartons: „Milch – frisch und lecker!“.

Dass dieses neue Produkt vielleicht jedoch viel proteinreicher ist oder aus der Gegend hier stammt, also ein knackiges Alleinstellungsmerkmal mitbringt, geht nicht aus dem Statement „Milch – frisch und lecker“ hervor.

Was ich damit sagen will ist, dass du dich mit deinem Statement klar von der Masse abheben und deine Einzigartigkeit in den Vordergrund stellen musst. Und dies funktioniert für Autoren am besten mit einer klaren Kante im Statement. Ist doch schließlich auch das geschriebene Wort die Waffe des Autoren.

Wofür ist eine klare Kante gut?

Bedeutung von „klare Kante zeigen“:

„sich eindeutig positionieren; seinen eigenen Standpunkt klar nennen; sich abgrenzen; streng vorgehen“

Und Waffen fügen leider auch Schmerzen zu und Worte sind Waffen, du weißt das. Und vielleicht hast du deswegen genau davor Angst, jemanden mit deinem Statement zu verletzen?

Für viele Menschen wirkt es daher offensiv, wenn man eine klare Kante zeigt. Man duckt sich leise weg, wenn jemand zu offensiv wirkt und fühlt sich davon sogar bedroht. Eine klare Kante irritiert stets.

Aber ist Irritation nicht vielleicht sogar das bessere Marketingmittel? Denn durch Irritation erfährst du sofortige Aufmerksamkeit:

Eine klare prägnante Äußerung, ein starkes Statement, welches eine klare Kante zeigt, prägt sich viel schneller ein als noch ein weiteres langweiliges und verschwurbeltes Zitat. In dieser Welt voller ewiggleicher Zitate, die dich wissend nicken und ruhig weiterscrollen lassen, kann dieses eine – DEIN Statement – dafür sorgen, dass jemand innehält und nachdenkt. Und zack, hast du deinen idealen Kunden am Haken.

Was geschieht, wenn du endlich der Welt zeigst, wer du bist?

In diesem Moment, in welchem du mit einem starken Statement durch klare Kante polarisiert, entscheiden sich Menschen für oder gegen dich. Menschen, denen vorher noch nicht einmal bewusst war, dass du und deine Inhalte, für die du verantwortlich bist, überhaupt existieren, haben nun ein Gefühl für dich bekommen. Und diejenigen, die ob deines starken Statements nicken und innehalten, haben gerade das wichtigste Gefühl, welches ein Kunde überhaupt haben kann, für dich entwickelt: Sympathie gefolgt von Vertrauen.

Wie konnte das so schnell mit einem starken Statement passieren? Ganz einfach: du sprichst die Sprache deines idealen Kunden. Sympathie und Vertrauen sorgt für eine feste Bindung. Denn wenn du eine These so formulierst, dass sich dein Kunde verstanden fühlt, wirst du sicherlich noch weitere Punkte auf genau diese eine Weise formulieren, wie sie dein Lieblingskunde fühlt und so entsteht wiederum eine echte Verbindung.

Diejenigen, die du jedoch mit deinem Statement verschreckt hast, werden sehr wahrscheinlich dein Produkt nicht kaufen, weil sie irritiert sind. Und vergiss niemals: auch ein Hater ist jemand, der unbewusst für dich Werbung macht! Auf diese oder jene Weise bist du nun im Gespräch.

In genau diesem Moment, in dem du mit deinen Statements und deiner klaren Kante anfängst zu polarisieren, werden deine zukünftigen Kunden deine größten Unterstützer. Nun öffnet sich eine völlig neue Welt mit unendlichen Möglichkeiten. Du hast dich durch die klare Kante in deinem Statement vom Rest abgegrenzt und deine ganz persönliche Zielgruppe definiert.

Warum zögerst du also noch, endlich deine eigenen Statements zu machen?

Finger in die Wunde: was hält dich noch vor dem letzten Schritt zurück? Ist es die Unsicherheit vor der eigenen Sichtbarkeit? Ist es die Angst, dich so zu zeigen, wie du wirklich bist und in deinem Innersten denkst oder ist möglicherweise nicht sogar diese Offenheit deine größte Waffe?

„Wenn du nichts veränderst, wird sich auch nichts verändern“ – Sparky Anderson

Warum verwende ich hier selbst ein bekanntes Zitat? Ganz einfach: um dir anschaulich zu machen, dass du selbst ein bekanntes Statement für dich selbst verwenden kannst, indem du deine klare Kante, dein Wording, addierst. Mögliche Varianten desselben Inhaltes wäre da beispielsweise:

„Nur wer die gewohnten Bahnen verlässt, kann wirklichen Erfolg erzielen“

„Du wirst immer denselben Fehler machen, wenn du nicht die Faktoren veränderst“

Warum benutzt du also nicht deine eigene Stimme und deine eigenen Formulierungen? Kommt denn dein Produkt nicht aus deinem Innersten? Warum benutzt du dann nicht das komplette Potential deines Wissens und deiner Erkenntnisse? Warum formulierst du kein starkes Statement mit einer klaren Kante?

Möchtest du dein Potential komplett ausschöpfen? Möchtest du dein Herzblut in klare Sätze formen? Gerne helfe ich dir, die passenden starken Statements für dein Produkt zu finden!

Wenn du also jetzt den Mut gefunden hast, deine Inhalte der Welt zu präsentieren, um nun endlich echte Unterschiede zu machen, dann sollten wir uns jetzt unterhalten.

Starke Statements, klare Kante – Warum das Benutzen fremder Statements kontraproduktiv ist

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Wir arbeiten immer auf der Grundlage einer Zielvereinbarung, und wir tun, was wir sagen. Nimm uns beim Wort.

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