Motor Gastbeiträge –
Warum Gastartikel für die
Sichtbarkeit unerlässlich sind!

Wie Gastbeiträge deine Sichtbarkeit erhöhen?
Durch themenrelevante Verlinkungen!

Warum erhöhen Gastartikel die Sichtbarkeit?

Grund 1: Traffic für den eigenen Blog generieren

Durch einen Gastartikel kannst du Leser auf deine Seite führen. Sollte dein Artikel Interesse geweckt haben, werden die Besucher über den Link oder das Autorenprofil auf deinen Blog stoßen und dir idealerweise sogar folgen. Wichtig ist dabei, dass deine Verlinkung relevant ist. Du solltest also Links setzen, die thematisch ergänzend zu deinem Gastbeitrag sind. Bedeutend ist stets die Zielgruppe im Kopf zu haben. Denn es bringt dir nichts, einen Gastartikel zu schreiben, für ein Thema oder eine Zielgruppe, die nichts mit deinem eigenen Blog oder dem verlinkten Artikel anfangen kann. Kongruenz ist hier allerhöchste Priorität.

Denn nur so kannst du die neuen Besucher zu Followern machen. Du willst schließlich keine einmaligen Besucher, sondern dein Potenzial möglichst voll ausschöpfen. Dazu gibt es noch weitere technische Dinge zu beachten, die deine Conversion Rate deutlich erhöhen kann. Hierzu solltest du vor allem conversionstarke Templates und Pop-up-Fenster auf deinem eigenen Blog integrieren.

 

Grund 2: Eigene Marke aufbauen

Die eigene Marke wird durch das Veröffentlichen von Gastartikeln aufgebaut. Du etablierst dich als Experte auf deinem Gebiet und erhöhst somit deine Glaubwürdigkeit. Dadurch erhältst du im Laufe der Zeit mehr Einfluss in deiner Nische und Leute suchen dich auf, um deine Meinung oder deine Hilfe zu bekommen. Zudem werden andere Blogger auf dich aufmerksam und für Kooperationen anfragen. All das erhöht deine eigene Sichtbarkeit im Internet.

Viele sogenannte Experten, die dir innerhalb eines Videos von einem Patentrezept deiner Probleme erzählen, sind meistens selber keine Experten. Du brauchst nur nach ihnen zu googeln und du wirst sehen, dass sie häufig gar nicht aufzufinden sind. Das zeigt dir, dass es sich um Pseudoexperten handelt. Sei glaubwürdiger und veröffentliche nur Inhalte hinter denen du 100% stehst und in denen du eine Expertise hast.

 

Grund 3: Ein Netzwerk von Bloggern

Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass du durch Gastartikel dein Netzwerk vergrößerst. Solltest du wirklich wertvollen Content geboten haben, kommen die Blogger für eine weitere Kooperation bestimmt auf dich zurück oder empfehlen dich weiter. Der Einfluss eines unterstützenden Netzwerkes bzw. einer gleichgesinnten Community kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dadurch bekommst du schnell weitere Follower und Leser über Empfehlungen und Links auf anderen Blogs.

 

Grund 4: Eigenen Stil verbessern

Durch das Verfassen von Gastbeiträgen verbesserst du deinen eigenen Schreibstil. Zudem bildest du dich stets in deiner eigenen Nische weiter und erhältst ein Feedback von Menschen, die du vielleicht nicht erreicht hättest. Das Feedback von anderen Bloggern und Lesern erweitert deinen Horizont und sorgt dafür, dass du immer besser wirst in deiner Nische. Mit dem Lesen der anderen Blogs bekommst du zusätzliche Inspiration für deinen eigenen Stil und deine Inhalte. Gute Artikel von anderen Experten auf deinem Gebiet motivieren dich zudem selber besser zu schreiben.

 

Grund 5: Backlinks

Eine der wesentlichen Gründe für einen Gastartikel aus SEO-Sicht ist der Backlink, den man idealerweise erhält. Durch die Verlinkung von einem themenrelevanten Blog steigerst du die Autorität deiner Seite für Google. Das hat zur Folge, dass deine Inhalte höher gerankt werden, wenn nach deinen Keywords gesucht wird. Allerdings sollten Backlinks natürlich aufgebaut werden bzw. durch wertvollen Content von alleine zustande kommen. Google erkennt einen unnatürlichen Linkaufbau, der nicht belohnt, sondern sogar abgestraft wird.

 

Grund 6: Email-Liste vergrößern

Wenn du deine Leser mit dem Gastbeitrag überzeugt hast, dann werden sie sich vielleicht in deinen Newsletter eintragen. Dafür kannst du die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöhen, indem du wertvolle Lead Magneten anbietest, die sie nach dem Eintrag in deine Email-Liste erhalten. Es gibt Rekordwerte von Gastartikeln, die über 700 neue Abonnenten zur Folge hatten. Das ist natürlich eine absolute Ausnahme, soll aber verdeutlichen, was mit einem sehr guten Gastbeitrag möglich ist.

Wie wird ein Gastbeitrag erfolgreich?
Durch Unique-Content!

Praktische Tipps für erfolgreiche Gastartikel

Heutzutage sollte man sich bei Gastartikeln und beim Linkbuilding nur noch mit dem Besten zufriedengeben. Beobachte dich mal selber und frage dich, ob du überhaupt die Rankings jenseits der Top 3 beachtest. Wer heute organischen Traffic generieren will, braucht Content, der die Konkurrenz um ein zehnfaches übertrifft (um es mal vereinfacht auszudrücken). Andernfalls landest du nicht in den ersten Rankings und findest keine Beachtung. Wenn du einen Gastartikel schreiben willst, dann schaue dir die besten Inhalte zum Thema an und sei gründlicher und besser als alle Top-Rankings.

Analysiere das Nutzerverhalten genau und finde heraus, welche die besten Inhalte (Text, Video, Podcast) sind, die den Usern wirklich weitergeholfen haben. Dir muss glasklar sein, was die Suchintention hinter deinem Keyword ist. Es geht ausschließlich darum, die Suchanfrage des Users zu befriedigen. Dazu darfst du gerne Google einmal vergessen. Verhunze deine Artikel nicht, indem nur technischen Firlefanz im Kopf hast, der deinen Artikel unlesbar macht. Der Lesefluss und die Übersichtlichkeit deines Gastbeitrags ist das A und O. Studiere also genau, was es heißt, einen perfekten Gastartikel im Sinne des UX-Designs zu schreiben.

Nur SEO reicht heute auch nicht mehr aus, um erfolgreich zu sein im Online-Business. Du brauchst Erfolgsstrategien für dein Social-Media-Marketing, dein Email-Marketing sowie dein Paid-Advertising (falls Budget vorhanden). Durch einen cleveren Marketing-Mix wirst du mit Sicherheit mehr Erfolg haben, als mit einer einzigen Strategie. Gastbeiträge sind ein Baustein des ganzheitlichen Marketings. Versuche also Gastbeiträge zu schreiben, die dich zum besten Experten auf deinem Gebiet machen. Gastartikel sind so wichtig, da du über sie natürliche Links erhalten kannst. Jeder weiß heute, dass gesetzte Links aus Foren, Katalogen und Verzeichnissen wenig bis nichts wert sind. Alles was zählt sind Links von themenrelevanten und autoritären Webseiten. Hier zählt vor allem die Qualität und nicht die Quantität der Verlinkungen.

 

Win Win Situation

Wenn du einen Gastartikel schreiben willst, musst du stets die Bedürfnisse deines Zielblogs bzw. den Blogbetreibers im Sinn haben. Wie kannst du ein Angebot oder eine Anfrage verfassen, die der Blogbetreiber einfach nicht ablehnen kann? Versuche bei deiner Anfrage niemals zu „salesy“ zu sein. Welche Ratschläge, Mehrwert, Giveaways kannst du deinem Kooperationspartner bieten, damit er gar nicht anders kann, als auf deinen Deal einzugehen. Zeige ehrliches Interesse an seinen Inhalten, seinem Vorhaben und seiner Zielgruppe. Gehe auf spezielle Inhalte ein und lobe aufrichtig seinen Content. Anfangs ist es eine gute Idee, seine Inhalte zu liken und zu sharen. Du wirst bemerken, dass er dir viel positiver gestimmt ist, wenn du in Vorleistung getreten bist. Dieses Phänomen nennt sich Reziprozität. Der Beschenkte will den erhaltenen Mehrwert erwidern.

 

Linkbait

Publiziere auf deiner eigenen Seite einen absoluten Top-Artikel, also Evergreen-Content. In diesem Artikel sammelst du Expertenwissen von vielen Autoritäten deiner Nische. Du illustrierst den Artikel im schönsten UX-Design und bietest Infografiken, Videos und kostenlose Downloads an (PDF, Tools). Orientiere dich gerne dafür bei den US-amerikanischen Kollegen. Sie sind immer noch absolut führend im Bereich des Content-Marketings. Zudem hilft es dir persönlich und originell zu sein. Bringe deine eigene Meinung im Content unter und versuche auch kontroversen und polarisierende Themen zu finden. Untersuchungen zeigen, dass solche Blogbeiträge besonders viel aufmerksam bekommen.

Eine Strategie von vielen Content-Managern ist es, den besten Content der ersten Rankings zu finden und zusammenzufassen bzw. umzuschreiben (Skyscraper-Content). Doch Google wird immer schlauer. Sie erkennen einen zusammengebastelten Artikel aus bestehendem Content in den meisten Fällen. Gehe also einen Schritt weiter und versuche Content zu kreieren, der nicht existiert. Dazu benötigst du eine fundierte Recherche oder Expertise zu deinem bestimmten Thema.

Wenn du deinen Zielblog kontaktieren möchtest, verfasse zunächst eine Mail, bevor du zum Telefon greifst. In der Mail kannst du deine Idee pitchen. Diese Content-Idee solltest du pitchen, bevor du den Content erstellt hast. So kannst du testen, ob deine Idee überhaupt ankommt. Füge deiner Email gerne Fotos und ein wenig Storytelling hinzu. Links zu relevanten Produkten und Inhalten sind ebenfalls gern gesehen. Halte die Email aber so kompakt wie möglich. Weiter unten beschreiben wir eine alternative Strategie, die sich als effektiv erwiesen hat.

Zudem ist es gut zu wissen, dass Frauen in der Regel eine bessere Response-Rate auf Anfragen erhalten als Männer. Solltest du nach der Mail keine Rückmeldung erhalten, solltest du bis zu 3 Mal nachhaken. Denn häufig gehen Kooperationsanfragen einfach im alltäglichen Büroalltag unter. Solltest du allerdings eine Mail verfassen, die sich von allen anderen abhebt, dürfte die Response-Rate steigen. Sei also kreativ und so originell wie möglich und biete von vornherein einen großen Mehrwert.

 

Welche Kriterien sind wichtig bei der Wahl der Blogs?

Reichweite

Achte darauf, ob der Zielblog eine hohe Reichweite bzw. Leserschaft hat. Hierfür kannst du verschiedenen SEO-Tools verwenden. Beispielsweise erhältst du den Pagerank einer Seite mit dem Chrome Plugin „Open SEO Stats“. Solltest du Geld investieren können, kannst du detaillierte Informationen einer Webseite über Ahrefs oder Sistrix erfahren. Sollte die Seite groß genug sein, bekommst du auch die durchschnittlichen Besucherzahlen auf der Webseite wolframalpha.com angezeigt.

 

Gleiche Zielgruppe und relevanter Content

Der Zielblog, für den du deinen Gastbeitrag schreibst, sollte natürlich thematische Schnittmengen zu deinem eigenen Blog besitzen. Schon klar, dass es sinnlos ist, einen Artikel über das Kochen für einen Fashionblog zu schreiben. Aber es ist wichtig, dennoch auch die genaue Zielgruppe im Auge zu haben. Denn ob du einen Artikel für Veganer oder Fleischesser, Gourmet-Köche oder Studenten schreibst, ist ein riesen Unterschied. Je ähnlicher die Zielgruppe beider Blogs, desto wahrscheinlicher ist der Erfolg des Gastbeitrags. Um die Zielgruppen von Webseite herauszufinden, kannst du ein Media Kit benutzen oder die Kommentare der Artikel lesen. Stelle dir die Frage, ob solche Leser auch für deinen Blog infrage kommen.

 

Social-Media

Zudem ist die Reichweite der Social-Media-Kanäle ein beachtenswerter Faktor. Wenn die Facebook-Page des Blogs viele Fans, Likes und Kommentare aufweist, ist das natürlich ein weiteres Indiz für eine sinnvolle Kooperation. Dabei kannst du überprüfen, ob der Blogger die Gastartikel auf seiner Facebook-Seite teilt. Weist er auf den Gastautor hin, vielleicht auch auf seine anderen Social-Media-Profile? Werden Gastbeiträge von den Lesern kommentiert? Wie ist grundsätzlich das Feedback bei den Gastartikeln? Diese Faktoren geben dir nützliche Hinweise, ob es sich lohnt einen Gastbeitrag für einen bestimmten Blog überhaupt zu verfassen.

 

Wie du relevante Blogs kontaktierst – eine effektive Strategie!

Versetze dich in die Person, die du anschreiben willst. Wie willst du nach einem Gastartikel gefragt werden? Welche Themen interessieren die Person am meisten? Wie bei jeder Kommunikation zwischen zwei Menschen zählt Ehrlichkeit, Freundlichkeit und Wohlwollen.

 

Schritt 1: Relevante Blogs abonnieren

Recherchiere zunächst relevante Blogs, die für dein Gastbeitrag infrage kommen. Wenn du einen passenden Blog gefunden hast, abonniere diesen. Dafür kannst du beispielsweise einen Feedreader wie Feedly benutzen. Lies einige Artikel auf deinem Zielblog und versuche eine Vorstellung vom Stil und der Zielgruppe zu bekommen.

 

Schritt 2: Kommentare verfassen

Um den Blogger auf dich aufmerksam zu machen, solltest regelmäßig sinnvolle Kommentare veröffentlichen. Dadurch bekundest du Interesse und stellst dich vor. Dadurch bekommt er einen ersten positiven Eindruck von dir. Zudem wird er so ziemlich sicher mal auf deinem Blog vorbeischauen.

 

Schritt 3: Empfehlungen aussprechen

Im dritten Schritt kannst du die Social-Media-Kanäle deines Blogbetreibers empfehlen und liken. Mache anderen Leuten das Anliegen des Blogs schmackhaft und animiere sie sich einzubringen. So findest du ebenfalls heraus, wie andere Gastartikel von deinem Blogbetreiber gehandhabt werden.

 

Schritt 4: Email schreiben

Erst nachdem du diese Schritte befolgt hast, solltest du deine Vorstellungs-Email verfassen. Jetzt ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass er positiv auf deine Anfrage reagieren wird. Dabei solltest du klar und deutlich deine Anfrage formulieren und die Mail möglichst kurzhalten. Niemand will sich heute noch ellenlange Emails durchlesen. Es sei denn sie sind abonniert worden und von großem Interesse für die Person. Eine Anfrage für einen Gastbeitrag könnte zum Beispiel folgendermaßen aussehen:

 

Muster-Email für den Gastbeitrag:

 

Hi …,

ich bin ein begeisterter Leser deines Blogs und habe deinen Blog deswegen auch abonniert. Vor allem die Themen/Artikel zu … und … haben mich besonders angesprochen. Ich denke wir haben gemeinsame Ansichten und unsere Blogs ergänzen sich thematisch ganz gut.

Deshalb möchte ich für deinen Blog einen Gastartikel verfassen, der für deine Leser wertvoll sein kann. Ich könnte in meinem Gastbeitrag beispielsweise auf …. und …. eingehen.

Würde mich sehr freuen, wenn meine Idee Anklang bei dir findet. Lass gerne mal deine Meinung dazu hören. Ich bin unter dieser Email oder meiner Telefonnummer … von … bis … zu erreichen.

Beste Grüße

Eigener-blog.de

 

Deinen eigenen Stil solltest du selbst in der Mail festlegen. Das ist eine sehr lockere Variante, die für uns bisher gut funktionierte. Diese Muster-Email soll nur als Beispiel für eine Kontaktaufnahme dienen. Zudem bleibt es dir überlassen, ob du in der ersten Mail direkt deine Anfrage für den Gastbeitrag einfügst oder ob du das Ganze langsamer angehen willst.

 

Übersicht der Strategie – beziehungsweise in anderen Worten…

 

  • Im ersten Schritt den Blog bzw. die Artikel des Blogbetreibers loben, indem man konkrete Dinge hervorhebt. Dies zeigt, dass das Interesse nicht bloß geheuchelt ist.
  • Aufrichtiges Interesse und Transparenz sind Grundvoraussetzungen für eine Kooperation
  • Danach werden die Gemeinsamkeiten hervorgehoben, die zwischen den Blogs bestehen.
  • Am besten hat man direkt einen konkreten Vorschlag für einen sinnvollen Gastbeitrag im Kopf, denn schwammige Anfragen führen selten zum Ziel.
  • Nehme dem Blogger so viel Arbeit ab wie möglich, mache dir Gedanken, wie du ihm so viel Mehrwert wie möglich bieten kannst.
  • Am Ende drückst du noch deine Wertschätzung und Freude über den Blogger und eine mögliche Zusammenarbeit aus.
  • Mit der Angabe der Telefonnummer zeigst du dem Blogbetreiber deine persönliche und vertrauenswürdige Absicht für die gemeinsame Kooperation. Gerade in Telefonaten lassen sich schnell weitere Gemeinsamkeiten finden und eine Geschäftsbeziehung aufbauen.

 

Was kann man noch tun?
Kontrovers sein!

Weitere Strategien zur Erreichung von Sichtbarkeit

Gastartikel auf Social Media pushen

Mit einem Gastbeitrag lassen sich über Social-Media-Kanäle, wie Facebook, Instagram oder Twitter sehr viele Menschen erreichen. Doch die Anzeige muss aussagekräftig und originell sein und der Artikel sollte ebenfalls Unique-Content bieten. Schlechter Content wird von Niemandem geteilt. Vorteilhaft an Social Media ist, dass der Verstärker mit einem großen Netzwerk bei Likes und Interaktionen gleich miteingebaut ist. So verbreiten sich Gastbeiträge teilweise sehr schnell über etliche Profile.

Die Social Signals werden von Google ausgewertet und tragen für eine höhere Sichtbarkeit bei. Solche Signale sind in der Masse häufig genau so viel wert, wie ein Backlink von einem themenrelevanten Blog. Idealerweise bekommst du sogar einen oder mehrere Backlinks über solch eine Strategie. Denn über den Post kommen viele Webseiten- oder Blogbetreiber auf deinen Artikel und verlinken diesen anschließend von ihrem Blog aus.

 

Vorhersehbares SEO

Sollte es absehbare Ereignisse und aufkommende Trends geben, über die es sich lohnt zu schreiben, kann man von der Taktik des „vorhersehbaren“ SEOs profitieren. Zum Beispiel findet zum ersten Mal die Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar statt. Dann hast du die Chance für die Keywords „Fußballweltmeisterschaft 2022“ oder zum Beispiel „Fußballweltmeisterschaft Katar“ bis dahin auf Rang 1 zu kommen. Sollte dir das gelingen, wird deine Sichtbarkeit durch die Decke gehen. Unser Beispiel ist natürlich sehr plakativ.

Überlege dir selbst, ob es Ereignisse oder Trends in deiner Nische geben wird, auf die du deine Artikel optimieren kannst. Denn dadurch kannst du massenhaft Traffic generieren. Dieses Prinzip lässt sich beliebig wiederholen. Links sind dir mit solchen Gastbeiträgen sicher und auch Likes, Shares und Kommentare wird es regelrecht regnen. Deswegen ist es immer ratsam auch nach vorne zu schauen.

 

Aktualität und Kontroversen

Weitere Strategien für eine Erhöhung der Sichtbarkeit über einen Gastartikel sind Aktualität und Kontroversen. Bei den Nachrichten im Fernsehen ist es nicht anders. Wer der schnellste ist, bekommt die ganze Aufmerksamkeit. Solltest du also über ein Thema stolpern, welches unglaublich spannend ist, aber noch keine Blogs darüber geschrieben haben, kannst du mit dieser Strategie viele Leute erreichen. Diese Strategie bringt dir allerdings nur kurzfristig eine Menge Traffic. Nach ein paar Tagen, wenn das Thema viele andere Blogs erreicht hat, werden die Besucherzahlen für den Artikel sinken. Dennoch eine effektive kurzfristige Variante. Warum denn nicht an einem Tag mal 100 oder 1000 mehr Besucher auf dem eigenen Blog willkommen heißen?

Sehr effektiv sind zudem Beiträge, die kontrovers und polarisierend sind. Dazu kannst du allgemeine Weisheiten nehmen und durch gut recherchierte Argumente wiederlegen. Oder du greifst ein sehr heikles Thema auf und gibst deine ungeschönte Meinung zum Besten. Gerade die Artikel, wo sich die Autoren emotional über etwas auslassen, werden sehr gerne gelesen. Leser mögen es, die Emotionen des Autors zu spüren. Suche dir also ein Thema, bei dem die Emotionen hochkochen und dir ist eine hohe Sichtbarkeit garantiert.

 

Was für Links sollen im Gastartikel gesetzt werden?

Kommen wir nun zum technischen Teil der Gastbeiträge. Wenn du von dem Blogbetreiber grünes Licht für einen Backlink bekommst, solltest du wissen, welcher Link von Google am meisten honoriert wird. Dabei gibt es verschiedene Faktoren, die eine Rolle spielen:

  • Follow oder No-Follow
  • Linktext
  • Platzierung des Links
  • Dauer der Verlinkung

In Deutschland herrscht der Irrglaube, dass Follow-Links etwas Schlechtes sind, da Google diese Links abstraft. Es gibt allerdings SEO-Studien, die beweisen, dass das Ranking mit dem Zuwachs an Follow-Links steigt. Vor allem große Webseiten schert es nicht, ob sie Follow-Links setzen und sie sind trotzdem erfolgreich. Man schaue sich einfach mal das Linkprofil einer großen deutschen Webseite an und man erkennt, dass etliche Follow-Links existieren. Google will mit dieser Politik die Linkkäufer abschrecken und kontrollieren. Dennoch sind Follow-Links notwendig für den Wachstum der Sichtbarkeit – No-Follow Links sind dagegen kaum relevant.

Der Linktext sollte bei allen Verlinkungen sorgfältig gewählt sein. Die meisten Backlinks, etwa 60% des gesamten Backlink-Profils, sollten aus einem „soften“ Anchortext bestehen. Ein Beispiel für das Thema „Low Carb Diät“ wäre der Linktext „kohlenhydratarm abnehmen“. Hier geht es um Umschreibungen des Keywords. Bei „harten“ Anchortexten (etwa 30%), nennt man meistens das Keyword oder Teile davon – also in diesem Fall „Low Carb Diät“. Und die restlichen 10% dürfen Brand-Anchortexte sein. Das ist in dem Fall eines Blogs der Blogname bzw. die URL.

Die Platzierung des Links spielt ebenfalls eine Rolle. Idealerweise wird der Link im ersten Abschnitt gesetzt. Zudem ist eine Verlinkung am Ende des Artikels, sozusagen als Call-to-Action, sinnvoll um Leser auf die eigene Seite zu bekommen. Verlinkungen in der Sidebar oder außerhalb des Fließtextes werden von Google nicht so gerne gesehen. Zusätzlich ist es natürlich wichtig, dass es sich um eine permanente Verlinkung handelt. Viele Blogbetreiber nehmen den Link oder den Artikel häufig nach einer bestimmten Zeit raus. Gehe sicher, dass der Link mindestens ein paar Jahre Bestand hat.

Ich bin Markus Coenen. Wir machen das zusammen!

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