Wie man den richtigen Sachbuchverlag findet

Ist es schwierig einen Verlag zu finden?
Mit der richtigen Strategie nicht!

Oft wird mir die Frage gestellt: „Soll ich mein Buch bei einem Verlag veröffentlichen oder doch lieber als Self Publisher? Einen Verlag zu finden ist ja schon eher schwierig, oder?“. Dazu meine ganz klare Antwort: Jein.

Du solltest im Hinterkopf behalten, dass Verlage jeden Monat tausende von Exposés eingeschickt bekommen und dass oft nur Minuten darüber entscheiden, ob ein Buch in die engere Wahl genommen wird oder nicht. 

Mit unseren nachfolgenden 6 Schritten stellst du auf jeden Fall sicher, dass du bei der entscheidenden Person einen guten und professionellen Eindruck hinterlässt, da sie merkt, dass du dich intensiv mit deinem Thema beschäftigt hast.

Wie man den richtigen Sachbuchverlag findet

Wie man einen passenden Sachbuchverlag findet, zeigen wir dir anhand folgender Schritte. Lasse dich nach den ersten Absagen nicht zu schnell unterkriegen. Wenn du dieser Strategie folgst und standhaft bleibst, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Verlag für dein Sachbuch oder Fachbuch gewinnen.

1. Für wen schreibst du dein Sachbuch?

Zuerst sollte man sich darüber im Klaren sein, für wen man das Sachbuch eigentlich schreibt. Es gibt nicht nur Verlage für verschiedene Genres, sondern auch für verschiedene Zielgruppen. Deswegen solltest du dich zunächst fragen, wie dein Wunschkunde genau aussieht. Erst wenn du deine Wunschzielgruppe herausgearbeitet hast, kannst du auf Verlagssuche gehen.

Nehmen wir zum Beispiel an, du willst ein Fachbuch – und kein Sachbuch – über Quantenphysik schreiben. Deine Zielgruppe besteht aus Menschen, die spezifische wissenschaftliche Fragen beantwortet haben wollen. Hierfür eignet sich beispielsweise der Springer Gabler Verlag. Mit einem Buch über Quantenphysik brauchst du deine wertvolle Energie für die Verlagsakquise nicht verschwenden, wenn du keine Ahnung hast, welcher Verlag für welche Zielgruppe steht.

Wenn du dagegen ein Buch über den neusten Yoga- und Meditationstrend schreibst kommt zum Beispiel der Kösel Verlag für dein Sachbuch infrage. Dieser Verlag steht für die Zielgruppe der Sinnsuchenden. Solltest du beispielsweise eine Biografie schreiben wollen, sind beide genannten Verlage die falsche Wahl. Dann ist wiederum der RG Fischer Verlag eventuell etwas für dich. Mache dich selbst schlau und stelle dir die richtigen Fragen. Wem soll es helfen? Wer braucht es wofür? Wer hat den größten Nutzen? Welche Fragen sollen mit dem Sachbuch beantwortet werden? Hier findest du eine ausführliche Liste deutscher Verlage.

2. Was liest deine Zielgruppe sonst für Bücher?

Der nächste Schritt besteht darin, sich sprichwörtlich das Bücherregal deiner Wunschkunden anzuschauen. Welche Bücher hat deine Zielgruppe in der Vergangenheit gelesen? Welche Fragen beschäftigen sie? Gibt es andere verwandte Themen, die ebenfalls für deine Zielgruppe interessant sind? Greift dein Kunde eher zur wissenschaftlichen Literatur oder zu leicht verständlichen Büchern? Werden eher Ratgeber gelesen oder ist das Bücherregal voll von Biografien? Je mehr Fragen und recherchierte Antworten, desto besser.

3. Passen Verlag und Autor zusammen?

Ein oft übersehenes Kriterium führt häufig zu Unzufriedenheit und einer schlechten Zusammenarbeit. Jeder Autor muss sich die Frage stellen, ob der Verlag vom Stil überhaupt zu einem passt. Nicht nur das Thema und die Zielgruppe müssen passen, sondern auch der Fakt, dass der Verlag dein Sachbuch in einem bestimmten Stil erwartet. Das bedeutet, dass dich jeder Autor die Frage stellen muss, ob er überhaupt in den geforderten Stil und die Arbeitsstruktur des Verlages hineinpasst.

Passen die Qualität und die Tonalität zum eigenen Stil? Bleibe dir stets treu und untergrabe nicht deine eigene Authentizität oder deine Qualität, nur um es einem Verlag recht zu machen. Als Alternative gibt es das Selfpublishing ohne Verlag. Vielleicht hast du damit nicht die Marketingpower, wie mit einem großen Verlag im Rücken, aber man kann sich freier entfalten und hat einen deutlich größeren Anteil, an seinen Bucherlösen. Jeder sollte die Für und Wider gegeneinander abwägen. Für Vielbeschäftigte gibt es auch noch die Möglichkeit der professionellen Buchcoaching-Agentur.

4. Was fordert der Verlag?

Hast du dich für einen Verlag entschieden, gilt es herauszufinden, was der Verlag von dir benötigt. Bei fast allen Verlagen ist ein Exposé notwendig. Für genauere Infos bieten die einzelnen Verlage auf ihren Webseiten eine Auflistung für die notwendigen Angaben über dein Buch. Manchmal sind diese Anforderungen auch ein wenig auf der Webseite versteckt. Solltest du die Informationen nicht finden können, rufe einfach den Verlag an.

5. Exposé schreiben – nach den Vorgaben des Verlages

Jeder Verlag hat ebenfalls seine bestimmten Vorgaben, was das Exposé angeht. Wenn der Verlag beispielsweise eine gewisse Seitenanzahl fordert, dann versuche diese möglichst einzuhalten. Schicke auch nicht einen Teil deines halbfertigen Manuskripts, wenn dies nicht gefordert ist. Das macht keinen professionellen Eindruck. Nimm die Vorgaben ernst, denn solltest du bei einem Verlag einmal abgelehnt worden sein, ist es so gut wie unmöglich, nochmal eine Chance zu bekommen.

6. Geduld ist gefragt

Verlage ertrinken in Manuskripten und Exposés. Deswegen ist es nicht wirklich verwunderlich, dass eine Antwort schon mal auf sich warten lässt. Es kann sogar vorkommen, dass man bis zu 6 Monaten auf eine Antwort wartet. Oder eben gar keine erhält. Lasse dich davon nicht unterkriegen. Dann war es auch der falsche Verlag. Sollte die Geduld nicht reichen, gibt es mit dem Selfpublishing und der Buchcoaching-Agentur für Jeden eine passende Alternative.

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Ich bin Markus Coenen. Wir machen das zusammen!

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