Wertvolles Basiswissen für Unternehmer, die ein Buch schreiben

Was macht ein gutes Sachbuch-Cover aus?

Du steckst mitten im Projekt oder hast dein Sachbuch sogar schon fertig geschrieben und brauchst nun ein ansprechendes Buchcover für den Inhalt, den du deinen Lesern vermitteln möchtest. Wahrscheinlich hast du dir dazu auch schon Gedanken gemacht und fragst dich nun, wie dieser letzte, entscheidende Schritt umgesetzt werden soll. Das ist gut, denn dabei gibt es einige Dinge zu bedenken.

Worin unterscheidet sich ein Sachbuch-Cover von anderen?

Grundlegend ist zu sagen, dass ein Buchcover den Inhalt und das Genre widerspiegeln sollte. So soll dem Leser schon auf den ersten Blick klar sein können, um welche Art Lektüre es sich handelt. In einem Buchhandel lassen sich beispielsweise Krimis/Thriller daran erkennen, dass sie von ihrer Covergestaltung ein sehr düsteres Erscheinungsbild haben. *Biografien lassen sich schnell an Portraits des Autors oder der im Buch beschriebenen Person ausfindig machen. * Ähnlich verhält es sich mit Fachliteratur. Sachbücher sowie Fachbücher oder Ratgeber vermitteln der Leserschaft wissensorientierten Inhalt. Doch anders als bei einem reinen Fachbuch haben Sachbücher einen primären privaten Nutzen für den Leser. Sprich: du als Autor hast dich mit einem Thema intensiv beschäftigt, bist also ein Experte darin und gibst dein Fachwissen, aber gleichzeitig auch deine Erfahrungen und Emotionen an deine Leser weiter. Das Cover beeinflusst innerhalb von wenigen Sekunden die Kaufentscheidung und sollte darum direkt zu Beginn die Neugier des potenziellen Lesers wecken.

Vorgefertigt oder Individuell? (Selbst gemacht oder gestalten lassen?)

Du stellst dir vielleicht die Frage, ob du dein Sachbuch Cover selbst entwerfen oder es von einem Profi gestalten lassen sollst. Natürlich gibt es etliche kostenlose Anbieter, die vorgefertigte Buchcover anbieten. Hier muss man genau auf die Nutzungsbedingungen und Lizenzvereinbarungen achten, denn nicht alles ist kommerziell nutzbar und die Möglichkeiten sind beschränkt. Diese Option ist oft geld- und zeitsparender. Andererseits hast du viel getan, damit sich DEIN Buch von anderen in diesem Fachgebiet unterscheidet. Wieso solltest du bei dem Cover damit aufhören? Das Cover kann entscheidet darüber sein, ob dein Buch gekauft wird oder nicht. Deshalb kann es ratsam sein, diese Aufgabe zusammen mit einem Designer anzugehen. Dieser weiß, worauf es bei der Gestaltung ankommt, und kann dir helfen, deine Wünsche und Ideen zu realisieren. So hast du auf jeden Fall ein individuell gestaltetes Werk, auf das du stolz sein kannst. Du kannst und solltest dir im Vorfeld bereits Ideen und Inspiration holen. Dazu kannst du zum einen ganz schlicht in eine Buchhandlung oder einen Onlineshop schauen, aber auch Seiten wie Pinterest und Co. haben viele Designs, die es sich anzuschauen lohnt. Es ist sehr empfehlenswert, sich vor dem Gang zu einem Designer konkretere Gedanken zur Covergestaltung deines Sachbuchs zu machen. Ein individuelles Buchcover kann zu einem starken Wiedererkennungswert beitragen. Mehr dazu in unserem Artikel „Wie komme ich zu einem richtig guten Cover?“.

Was auf dein Buchcover drauf sollte

Autor, Titel, ein Bild und fertig – würde man meinen. Aber das Buchcover sollte gut durchdacht sein, denn es ist das Aushängeschild deiner harten Arbeit. Dein Sachbuch muss sowohl in die Schublade des Genres passen, als sich auch von der Konkurrenz abheben. Deshalb ist es wichtig, sich auch die bisher veröffentlichten Werke in dem Fachgebiet anzuschauen. Es gibt verschiedene Ansätze, wie ein Sachbuch Cover auszusehen hat.

Zunächst wäre es wichtig, die Zielgruppe genau zu definieren. An welche Altersgruppe soll es sich richten? Welchen Bildungsstand haben sie? Ist es eher für Männer oder für Frauen? Die Zielgruppe bestimmt einen großen Teil der Gestaltung. Natürlich muss es auch dir als Autor gefallen, aber du hast das Buch für deine Leser geschrieben. Cover für Sachbücher sind häufig sehr minimalistisch gehalten und beschränken sich auf wenige Elemente, die als Blickfänger genutzt werden. So kannst du auch eine Fotografie dafür nutzen, um deinen Inhalt visuell zu unterstreichen. Gerne werden auch vereinfachte und klare Formen genutzt wie beispielsweise Silhouetten, um Seriosität zu vermitteln.

Auch reine Textcover werden gern genutzt, um klare Linien zu schaffen. Dazu spielt die Farbgebung auch eine wichtige Rolle, starke Kontraste und bunte Farbtöne stechen besonders schnell aus der Masse heraus. Mit der Farbe kannst du auch die Stimmung deines Buchs wiedergeben. Auch hier gilt der Leitspruch „Weniger ist Mehr“. Die Farbgebung sollte nicht ins Chaotische überschwenken. Beliebte Farben sind Blau, Gelb und Rot.

Während die Schriften auf Romanen gern ausgefallen sind und auch dadurch gleich erkennbar machen, aus welchem Genre sie stammen, wird bei Sachbüchern auf einfache markante Schriftarten gesetzt. Sie sollten auffallen, gleichzeitig gut lesbar sein und seriös wirken. Sie bilden farblich den Kontrast zu dem Hintergrund.

Deiner Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Finde den Mut, außergewöhnliche Designs zu nutzen. Denn dein Buchcover wird im Endeffekt auch zu einem Teil deiner Marke.

E-Book oder gebundene Ausgabe?

Ja, es macht einen Unterschied, ob du dein Sachbuch in gebundener Fassung oder als e-Book vermarkten möchtest. Denn anders als bei einem gebundenen Buch, kann man online nicht mit dem haptischen Erlebnis arbeiten. Eine Prägung, besonderes Papier oder Ähnliches, ist nur bedingt sichtbar. Als e-Book muss das Buchcover in wenigen Sekunden erkennbar sein, aber vor allem muss es auch als Thumbnail funktionieren. Das heißt, wenn dein potenzieller Leser in einem Online-Store scrollt, muss dein Sachbuch Cover auffällig genug sein, dass es aus der Masse an Büchern direkt heraussticht. Hier ist eine gut lesbare Schrift von großer Bedeutung.

Da ein e-Book Cover auch ein anderes Format hat als ein gebundenes Buch, muss die Gestaltung angepasst werden. Viele Leser nutzen auch direkt den Online-Store der Tablets oder e-Reader. Auf diesen ist dein Cover nochmal kleiner und muss dennoch alle wichtigen Informationen für den Leser enthalten.

Präsentation auf Social Media

Dein Sachbuch wird höchstwahrscheinlich nicht nur im Bücherhandel und im Onlineshop zu finden sein. Für ein breites Spektrum setzen viele Autoren auf Social Media. Auch auf deiner Homepage kannst und solltest du dein Werk präsentieren. Aber vor allem auf Social Media ist eine schnelle Erfassung sehr wichtig, d.h. dein Buchcover muss beim Scrollen auf der Seite aus der Menge an sonstigem Input herausstechen. Hier laufen dann alle wichtigen Aspekte zusammen: Farbe, Bild und Schrift. Dein Buchcover hat nur wenige Sekunden Zeit, um Leser neugierig zu machen.

Wenn du dein Sachbuch in gebundener Fassung vermarktest, bietet sich natürlich ein professionell erstelltes Foto an. Aber auch sogenannte „Mock-ups“ werden immer häufiger genutzt, um dem Betrachter ein plastisch wirkendes Bild zu vermitteln. Mit einem Mock-up lassen sich auch kurze Reels erstellen, die dein Buch nahezu greifbar wirken lassen. Dein potenzieller Leser kann dein Sachbuch also virtuell bestaunen. Dieses Verfahren lässt sich auch auf e-Books anwenden, selbst wenn es bei einem reiner Online-Vermarktung bleibt.

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