Erfolgreich ein 
Fachbuch schreiben
und vermarkten!

Ich möchte ein Fachbuch schreiben!
Doch wie fange ich an?

Ein Fachbuch schreiben, heißt Wissen vermitteln. Es unterscheidet sich vom Sachbuch und Ratgeber. Das Sachbuch deckt meist populäres Wissen ab, welches durch die Meinung des Autors ergänzt wird. Ein Ratgeber ist dagegen eine Anleitung für eine bestimmte Problemlösung. Es gibt auf dem Buchmarkt auch Mischformen dieser Formate, doch in der Regel verkaufen sich diese sehr bescheiden. Fachbücher umfassen die gesamte Bildungsliteratur. Hier hinein gehören alle Bücher für Schulen, Universitäten, Fachhochschulen, Akademien und andere Branchen.

Es stellt sich allerdings die Frage, warum irgendjemand in Zeiten des Internets überhaupt noch ein Fachbuch kaufen sollte? Heutzutage kann man sich alles auf YouTube oder auf diversen Lernplattformen aneignen. Der Vorteil des Fachbuches ist jedoch, dass das Wissen zielgruppengerecht vermittelt wird. Hierfür sind Leser weiterhin bereit Geld zu investieren. Denn in einem Fachbuch werden die Kompetenzen möglichst effizient für den Lernenden aufbereitet. Gute Fachbücher stellen den Leser in den Mittelpunkt. Der Stoff wird auf Augenhöhe erklärt und komplexes Wissen wird auf spielerische Art und Weise am Ende der Kapitel abgefragt.

Man sollte als Fachbuchautor folgendes verinnerlichen: Dein Wissen ist nicht das Wissen der Leser. Und dein Thema ist nicht unbedingt das Thema der Leser. Soll heißen, dass dein Wissen zielgruppengerecht übersetzt werden muss. Erst wenn sich deine Zielgruppe angesprochen und anerkannt fühlt, kann dein Fachbuch mit Erfolg aufgenommen werden. Wie der gesamte Buchmarkt, digitalisiert sich auch der Fachbuchmarkt zunehmend. Print-on-Demand hat sich im digitalen Fachbuchmarkt schon durchsetzen können. Viele Onlineplattformen stellen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich Inhalte bereits lerngerecht zur Verfügung. Treffe dementsprechend die richtige Entscheidung bezüglich der Formate und der Vermarktung.

 

Selfpublishing oder Verlag?

Zunächst solltest du dir die Frage stellen, was deine Motivation hinter dem Buch ist. Willst du Autor eines renommierten Verlages werden? Willst du einen Verlag, damit du von dessen Vertriebs- und Marketingmaßnahmen profitieren kannst? Oder möchtest du dein Fachbuch selber schreiben und komplett alles in der eigenen Hand haben? Dann solltest du ein Self Publisher sein. Zudem gibt es im wachsenden Self-Publisher-Markt noch eine Reihe von Hybridformen. Informiere dich also genau und entscheide dich für eine Variante, die deinen Vorstellungen entspricht.

 

Verlag – Pro und Kontra

Wenn es dein Ziel ist, dass dein Fachbuch professionell über den Buchhandel vertrieben wird, ist ein Verlag das Richtige. Du profitierst von bereits routinierten und erfolgserprobten Marketingmaßnahmen und Vertriebswegen deines Verlages. Der Verlag verfolgt ein festgelegtes Programm an Buchveröffentlichungen. Dein Fachbuch muss also dementsprechend angepasst werden oder in das Veröffentlichungsprogramm passen. Du trittst all deine Nutzungsrechte an den Verlag ab und erhältst im Gegenzug ein professionell erstelltes und vermarktetes sowie vertriebenes Fachbuch.

Dein Honorar ist bei den meistens Verlagen recht gering. Dort erhältst du 8%-12% des Nettobuchpreises. In der Regel übertreffen die verkauften Auflagen selten die vom Verlag prognostizierten Werte. Deswegen sind die Margenerwartungen meistens niedriger anzusetzen als die Obergrenze. Das bedeutet, dass der Autor Eigenmarketing betreiben sollte, wenn die Profite seinen Erwartungen entsprechen sollen. Ein Verlag macht nur so viel Marketing, wie es im Standardvertrag festgelegt ist. Ein renommierter Verlag ist viel mehr Werbung für den Autor, als ein finanzielles Standbein. Der Status, der damit einhergeht, erhöht seine Honorare in seinen anderen beruflichen Tätigkeiten.

 

Selfpublishing – Pro und Kontra

Solltest du dein Fachbuch schreiben, hast du als Self Publisher alles selbst in der Hand. Dabei wird dein Buch meist in Ebook-Form als PDF-Datei über diverse Plattformen vertrieben. Die gängigste Methode ist Amazon KDP (Kindle Direct Publishing). Als Self Publisher deines Fachbuchs benötigst du lediglich ein wenig technisches Know-how. Der Vorteil des Selfpublishing ist, dass du an deinen Bucherlösen deutlich mehr verdienen kannst. Dennoch ist der Eigenaufwand erheblich höher. Von der Schreibarbeit, über die fachliche Korrektur sowie Covergestaltung, bis hin zur Vermarktung liegt alles bei dir.

Es hängt in dieser Hinsicht eindeutig vom Budget ab, ob die Marketingmaßnahmen wirksamer sein werden, als die eines Verlages. Allerdings ist das Selfpublishing viel flexibler und du behältst alle Nutzungsrechte. Wenn du gedruckte Exemplare vertreiben willst, ist das Print-on-Demand-Verfahren nutzbar. Dadurch hast du keine Produktionskosten für eine hohe Auflage, sondern verkaufst lediglich nach Bedarf deine Fachbücher, die einzeln und automatisiert vom Distributor hergestellt werden. Der Self Publishing-Markt boomt seit Jahren. Über die Hälfte der Buchverkäufe auf Amazon sind Werke von Self Publishern. Allerdings gehört das Fachbuch noch nicht zu den Verkaufsschlagern.

 

Zielsetzung entscheidend bei der Wahl

Überlege dir vor deiner Wahl, was du eigentlich mit dem Buch bewirken willst. Du solltest dir über deine Zielsetzung bewusst sein. Als Self Publisher hast du alle Freiheiten der Welt. Du kannst schreiben, was du willst. Und du kannst damit machen, was du willst. Du ersparst dir die vielen Verhandlungen über die Inhalte mit deinem Verlag. Zudem musst du nicht in einen Marathon mit den Lektoraten des Verlages und bist nicht an ein Programm gebunden. Wenn du dein eigenes Marketing machst, kann die Wahrnehmung durchaus groß sein. Auch mit einem kleinen Budget und cleveren Ideen lässt sich heutzutage, in Zeiten des Internets, eine hohe Reichweite erzielen.

Dennoch ist es statistisch gesehen schwierig, einen finanziellen Erfolg zu landen. Als Verlagsautor erhältst du in der Regel das wirtschaftlich erfolgreichere Produkt. Dafür musst du dich aber den Wünschen des Verlages beugen und zudem erst einmal überhaupt einen Verlag finden. Wenn du ein Fachbuch selber schreiben und vermarkten willst, ist es sinnvoll sich an Communities und Menschen zu orientieren, die es bereits erfolgreich betreiben.  

 

Wie kann ich meine Leser überzeugen?
Mit Kommunikation auf Augenhöhe!

Potenzial und Relevanz

Wie groß ist das Potenzial und die Dringlichkeit?

Sollte dein Fachbuch ein irrelevantes Thema behandeln, wird es keine Käufer finden. Wie findest du ein Thema mit hoher Relevanz? Orientiere dich beispielsweise an technologischen Trends und Fortschritten. Du musst lediglich herausfinden, welches der Themen dir am besten liegt sowie welches Thema das größte Potenzial hat. Und du solltest herausfinden, wo genau der Erklärungsbedarf zu diesem neuen Thema liegt. Also wo genau der Wissensbedarf deiner Zielgruppe ist. Dadurch findet es automatisch einen höheren Anklang.

Es ist häufig so, dass die erfolgreichsten Fachbücher eine Symbiose aus gesellschaftlicher sowie technologischer Relevanz darstellen. Das Potenzial wächst zunehmend mit der Berücksichtigung aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen. Solltest du in diesem Kontext eine technische Problemlösung anbieten, hat dein Fachbuch das Potenzial zum Bestseller. Eine erfolgreiche Methode zur Ideenfindung ist das Venn-Diagramm. Zeichne dir dieses Diagramm auf ein Papier und finde Schnittmengen aus verschiedenen Bereichen. Die Kombination aus bereits existierenden relevanten Themen ist der Schlüssel zum Erfolg. Du brauchst das Rad nicht komplett neu zu erfinden.

Es gibt kein Patentrezept zum garantierten Bestseller, jedoch ist das Potenzial eines Themas nur im Kontext zu beurteilen. Frage dich stets, oft es themenrelevante Entwicklungen und Branchen gibt. Gibt es bereits erfolgreiche Fachbücher zu deinen Themen? Warum waren diese erfolgreich? Gab es in der Vergangenheit schon Konstellationen, die ein Buch besonders hervorgehoben hat? Als Hilfsmittel kann man Google Trends nutzen. Dort sieht man die Entwicklungskurve des Suchvolumens der letzten Jahre zu bestimmten Keywords. Schöpfe aus allen Quellen und recherchiere die Relevanz des Themas. Auch Foren und Communities zu deinem Buchthema sind eine sinnvolle Inspirationsquelle.

 

Richtiges Timing

Wenn du dein Fachbuch schreiben willst, solltest du ein gutes Timing im Sinn haben. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass dein Fachbuch nicht zu früh oder zu spät, in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen, erscheint. Eine gute Orientierung bietet hierfür der sogenannte Gartnerschen Hypecycle. Wenn du zum Beispiel der erste Autor zu einem bestimmten Fachgebiet sein willst, also den aufkommenden Hype nutzt, brauchst du eine gehörige Portion Glück und eine gute Intuition, damit das Buch angenommen wird. Hier konkurrierst du vor allem mit Medien im Internet und Zeitschriften, die ein Thema schnell für sich entdecken.

Gemütlicher ist dagegen die Position des Folgers. Hier besteht die größte Herausforderung darin, qualitativ besser sein zu müssen, als die ersten Autoren auf dem Gebiet. Sonst macht eine weitere Abhandlung des Themas, aus Sicht der Relevanz, keinen Sinn. Es gibt viele Fachbücher, welche erst später auf dem Markt erschienen sind, die zu einem großen Erfolg wurden. Diese Bücher können oft die Unstimmigkeiten der ersten Fachbücher ausmerzen und um relevante Themen ergänzen.

 

Fachbuch schreiben – Lesernutzen und Wissensbedarf ist dasselbe

Hält man sich stets vor Augen, dass der Wissensbedarf dem Lesernutzen entspricht – und umgekehrt – kann die Recherche zum Thema viel einfacher von der Hand gehen. Das eigentliche Potenzial der Buchidee liegt in der Befriedigung eines bestimmten Wissensbedarf der Zielgruppe. Je besser du den Wissensbedarf deckst, desto höher ist der Lesernutzen. Dementsprechend sind die Relevanz und das Potenzial erfüllt. Und somit ist die Chance auf einen kommerziellen Erfolg entscheidend höher.

Bevor du den Stift zur Hand nimmst, solltest du noch das Lernverhalten deiner Zielgruppe einschätzen. Sind deine potenziellen Käufer Einsteiger oder absolute Profis auf dem Fachgebiet? Wo liegen die größten Lernhürden? Wie kann die Zielgruppe zum Lernen des Themas motiviert werden? Anhand der Antworten kannst du einen Plan entwickeln, wie du das Thema anpackst. Optimal ist es, wenn du bereits Kontakt zu deiner Zielgruppe hast und du dich eifrig austauschst – beispielsweise über Social-Media oder andere Kanäle.

 

Aller Anfang ist Planung

Bevor man mit dem ersten Wort des Manuskripts beginnt, sollte die komplette Schreibarbeit geplant werden. Für das Manuskript brauchst du eine logische Gliederung. Zunächst erarbeitest du eine Grobgliederung. Diese lässt sich in der Regel aus dem Exposé ableiten. Von der Grobgliederung entwickelst du danach die Feingliederung, das heißt, bis auf die dritte Überschriftenebene. Gehe stets nach demselben Prinzip vor. Frage dich, was dein Leser in dem jeweiligen Kapitel lernen soll. Welche Lernziele müssen erreicht werden, um in das nächste Kapitel überzugehen? Jedes Kapitel muss auf das vorige aufbauen und das folgende vorbereiten. Das gesamte Manuskript ergibt, aus vielen kleinen Lernkurven, eine große Lernkurve.

Dein Inhaltsverzeichnis dient als Skizze deines Fachbuchs. Die Feingliederung wird im Endeffekt zu großen Teilen das Inhaltsverzeichnis darstellen. Kunden lesen meistens das Inhaltsverzeichnis, bevor sie die Kaufentscheidung treffen. Erstelle also ein Inhaltsverzeichnis mit aussagekräftigen Überschriften und einer sinnvollen Reihenfolge. Das erleichtert dem Kunden das Buch als Ganzes zu begreifen. In jede Überschrift sollten relevante Schlüsselwörter untergebracht sein. Wenn du zu viele Schlüsselwörter pro Überschrift unterbringst, stiftet das nur Verwirrung. Dann solltest du lieber noch ein Unterkapitel einführen. Doch übertreibe es nicht mit der Feingliederung. Halte dein Inhaltsverzeichnis so einfach wie möglich.

Wenn du dein Fachbuch schreiben und logisch gliedern willst, solltest du immer das Gerüst des Inhaltsverzeichnisses im Auge behalten. Die Kapitel orientieren sich stets am übergeordneten Lernziel des gesamten Manuskripts. Wenn du dir nicht sicher bist, ob Inhalte in ein Kapitel gehören, frage dich immer, ob die Informationen zum Lernziel beitragen. Sollten hingegen Inhalte zu umfangreich für ein Kapitel sein, kannst du eine Referenz mit URL einfügen.

Anhand der Feingliederung kannst du dich außerdem stets an deinem Zeitplan orientieren. Welche Kapitel dauern länger als andere? Wo sind Zeitfresser versteckt? Das Manuskript muss nicht chronologisch geschrieben werden. Teile dir alles deinem persönlichen Schreibfluss nach ein. Der Schreibstil sollte frühestmöglich im Schreibprozess entwickelt werden. Lasse dich nicht von anderen Fachbüchern einschüchtern. Vor allem dann nicht, wenn sie von Professoren geschrieben wurden. Der akademische Stil ist für den Leser meistens zu trocken. Deswegen solltest du deinen eigenen Stil entwickeln und deiner Zielgruppe möglichst auf Augenhöhe begegnen. Es geht in erster Linie darum, deine Inhalte so verständlich wie möglich zu erklären.

Dabei sind kurze verständliche Sätze das A und O. Verwickle dich nicht in komplizierte Schachtelsätze und Fachwörter, wenn du dein Fachbuch schreiben möchtest. Spreche den Leser direkt an und nehme ihn an die Hand, durch die Kapitel des Buches. Der Schreibstil sollte locker sein, ohne in Slang und Umgangssprache zu verfallen. Dabei ist Humor absolut erlaubt, sollte aber immer im Zusammenhang zu den Inhalten stehen. Du kannst gerne in die Ich-Perspektive wechseln, um als Autor präsent zu sein. Das lockert auf und es baut eine Beziehung zum Leser auf.  Sei originell und sorge mit dem Schreibstil für einen hohen Wiedererkennungswert.

 

Autor und Leser kommunizieren

Vielen Autoren hilft es, wenn sie sich den Leser als Gesprächspartner vorstellen. Schreibe so, als würdest du mit deinem Leser reden. Dabei ist die Konzentrationsspanne deines Gesprächspartners begrenzt. Sei also abwechslungsreich und lockere deine Texte mit Praxisbeispielen auf. Langatmige Hintergrundinfos und Exkurse sind weniger erwünscht. Dadurch ermüdet man den Leser. Es sollte immer überprüft werden, ob man die Inhalte und Sätze noch kompakter formulieren kann. Mit Ausblicken sowie Brücken zum bereits gelernten, verschafft man dem Leser einen Überblick und hält ihn wach sowie motiviert. Am Ende der Kapitel sollten kleine Wissensprüfungen in Form eines Quiz das Erlernte abfragen. Es ist nachgewiesen, dass nichts den Leser mehr motiviert, als der eigene Lernerfolg.

Hast du einmal die Sicht des Lesers eingenommen, kannst du deine Inhalte viel besser vermitteln. Es kommt vor, dass du als Experte einen hochgestochenen Ton wählst und viele Zusammenhänge voraussetzt. Doch deine Leser sind immer Laien und als solche von deinen Inhalten zu überzeugen. Deswegen solltest du es ihnen so leicht wie möglich machen. Wissen zu vermitteln, heißt heute, dass Wissen für deine Zielgruppe aufzubereiten. Niemand möchte einem Autor folgen, der seine Leser vom hohen Ross belehrt. Die Leser sollten immer bei Laune gehalten werden. Wie in einem guten Gespräch.

Wie vermeide ich Schreibblockaden?
Mit nötigen Erholungsphasen!

Fachbuch schreiben – hilfreiche Tipps

Zeiten setzen

Setze dir stets feste Zeiten, an denen du an deinem Fachbuch schreiben kannst. Es sollten Zeiträume sein, in denen du komplett ungestört und ohne Ablenkung in deinen Schreibfluss findest. Das Smartphone sollte ausgemacht werden und jegliche Störfaktoren auf ein Minimum reduziert werden. Auch wenn du keine Lust hast zum Schreiben, solltest du den Schreibplan befolgen und dich zum Schreiben überwinden. Du wirst sehen, dass du nach einer Weile in einen Workflow kommst, der dich motiviert. Der stetige Fortschritt wird dich zudem stets zufriedenstellen.

 

Puffer und Pausen

Hast du einen bestimmten Zeitplan oder Veröffentlichungstermin deines Fachbuches im Kopf, ist es empfehlenswert, diesen Zeitraum zu verdoppeln. Meistens braucht man viel länger als geplant. Ein Buch ist ein langer komplexer Prozess mit vielen Herausforderungen. Das Manuskript wird zum Ende hin immer mühsamer zu handhaben. Aus Erfahrung zeigt sich, dass sich mit dem Fortschritt des Buches, die Produktivität reduziert. Das heißt, du wirst nicht so schnell vorankommen, wie zu Beginn des Schreibprozesses. Akzeptiere es einfach. Mache schöpferische Pausen, in Form von Urlaub oder Feiertagen. Betrachte deine Arbeit und das Manuskript auch nüchtern von außen und lasse deine Motivation mit frischen Ideen von alleine wiederaufkommen.

 

Schreibpensum

Wenn du ein Schreiber bist, der ohne Mühen viel schreiben kann, dann solltest du auch so viel schreiben, wie du kannst. Denn es kommen immer wieder Zeiten an denen die berühmte Schreibblockade auftritt. An anderen Tagen ist die Prokrastination einfach groß und andere Dinge im Alltag verlangen deine Aufmerksamkeit. Deswegen ist es wichtig, den natürlichen Rhythmus deiner Motivation und deines Workflows voll auszunutzen. Solltest an einer langanhaltenden Schreibblockade leiden, ist es sinnvoll eine längere Auszeit zu nehmen, um die Batterien wieder aufzuladen.

 

Erst schreiben, dann formatieren

Während des Schreibens solltest du nicht formatieren und indizieren. Alle Formalitäten für dein Fachbuch solltest du dir für Zeiten aufbewahren, an denen du nicht kreativ und sonderlich produktiv bist. Denn das Schreiben erfordert deine volle Konzentration und deinen Fokus. Formalitäten, wie das Formatieren, würden dich aus deinem Schreibflow herausreißen. Formatiere dein Buch kapitelweise. Hast du also ein Unterkapitel vollendet und du fühlst dich ein wenig erschöpft, ist das der beste Zeitpunkt für die Formatierung.

 

Gegenlesen

Du solltest deine Texte hin und wieder gegenlesen. Dennoch kann man es auch damit übertreiben. Besser ist es, du gibst deine Texte an andere, die dir zusätzlich konstruktive Kritik mitgeben. Solltest du deinen Text zu häufig lesen, verlierst du das Gefühl für deine eigenen Inhalte.

 

Zeitplan prüfen

Überprüfe regelmäßig, ob du deinen Zeitplan einhältst. Sollte es Abweichungen geben, sind frühestmöglich dein Lektorat und eventuelle Marketingmaßnahmen, den verspäteten Zeiten anzupassen. Informiere also alle Beteiligten, wenn die Zeit nicht reichen sollte. Ist das Buch vor der offiziellen Manuskriptabgabe noch lange nicht fertig, ist die Benachrichtigung zu spät. Denn dann befindet sich das Buch bereits im Werbevorlauf.

 

Titel und Einleitung

Wenn du ein Fachbuch schreiben möchtest, solltest du nicht mit der Einleitung beginnen. Und auch der Titel sollte erst nach Vollendung des Skriptes gewählt werden. Autoren, die mit der Einleitung beginnen und den Titel schon festlegen, schränken sich zu sehr ein. Das Manuskript wird sich nicht natürlich entfalten können, da du immer den Titel und die Einleitung im Kopf hast.

 

Den Leser vorstellen

Beim Schreiben solltest du dir stets deine Leser vor Augen halten. Schließlich schreibst du ein Buch für deine Zielgruppe und nicht für dich selbst. Was willst du deinen Lesern vermitteln? Welche demografischen Merkmale haben deine Leser? Wie viel Vorwissen ist zum Buchthema bereits vorhanden? Das hilft dir dich beim Schreiben auf wirklich relevante Inhalte zu konzentrieren. Deine Leser werden dir dankbar sein.

 

Delegieren

Bist du vielleicht in deinem Alltag viel beschäftigt und findest nicht die nötige Muße zum Schreiben deines Fachbuches? Dann ist es sinnvoll Aufgaben zu delegieren. Du kannst heutzutage jeden Teilprozess einer Buchveröffentlichung outsourcen. Vom Ghostwriter, über Designer und Lektorat, bis hin zum Buchmarketing lässt sich alles an Dienstleister verteilen. Ebenso gibt es Buchmarketing-Agenturen, die dir den gesamten Aufwand der Erstellung und Vermarktung deines Buches abnehmen. Perfekt für viel beschäftigte Unternehmer!

Ich bin Markus Coenen. Wir machen das zusammen!

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